Ausblick in das Gelobte Land

  1. Mose 27, 12 -23

12 Und der HERR sprach zu Mose: Steig auf dies Gebirge Abarim und sieh auf das Land, das ich den Israeliten geben werde. 13 Und wenn du es gesehen hast, sollst du auch zu deinen Vätern versammelt werden, wie dein Bruder Aaron zu ihnen versammelt ist, 14 weil ihr meinem Wort ungehorsam gewesen seid in der Wüste Zin, als die Gemeinde haderte und ihr mich vor ihnen heiligen solltet durch das Wasser. Das ist das Haderwasser zu Kadesch in der Wüste Zin.

             Mose bekommt einen Auftrag, der erst einmal, vielleicht zum ersten Mal, ihn persönlich betrifft.  Auf dem Gebirge Abarim soll er das zukünftige Land Israels sehen. Es gibt eine deutliche Differenz in den Übersetzungen. Einmal Futur: das ich den Israeliten geben werde. (Luther 2017) Einmal Perfekt: „das ich den Israeliten gegeben habe.“( Zürcher, Elberfelder; Einheit u. a.) Wie denn nun? Grammatikalisch ist beides möglich. Die Futur-Übersetzungen geben vor, dem Lauf der Dinge nicht vorgreifen zu wollen. Die Perfekt-Übersetzungen folgen einer anderen Logik: „Es ist schon gegeben, weil Gottes Verheißung nicht trügt.“ (G. Maier, Das 4. Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel AT 2, Wuppertal 1989; S.375)

      Oder anders gesagt: Was im Willen Gottes beschlossen ist, unterliegt nicht mehr unseren Zeitregeln. In dieser Weise, das schon gültig und in Kraft ist, was im Willen Gottes beschlossen ist, denken immer wieder auch die neutestamentlichen Schriften: „Ihr seid also nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, ihr seid vielmehr Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.(Epheser 2,19) Das sagt der Schreiber denen, die immer noch sehr erdverhaftet in Ephesus unterwegs sind.  

 Mose sieht also vor Augen, was werden wird. Und wenn er gesehen hat, wird er dort sterben. Zu den Vätern versammelt werden. So wie Aaron. Beide werden das Land nicht erreichen, zu dem sie das Volk führen sollten. Noch einmal wird der Grund dafür genannt: Ihr „Versagen“ am Haderwasser. Sie sind das Vertrauen schuldig geblieben und darin haben sie Gott nicht geheiligt.

Von diesem harten Gerichtswort her fällt noch einmal Licht auf das Gebot: „Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen.“(2. Mose 20,7)  Es geht nicht um gedankenlose Sprüche wie „Ach Gott“ oder „Achherrje“. Es geht auch nicht primär um einen Umgang mit dem Gottesnamen, der ihn zur Beschwörungsformel erniedrigt, obwohl das sicher dem Gottesnamen und Gott nicht angemessen ist. Sondern es geht darum, dass der Name Gottes verdunkelt wird, missbraucht, entheiligt, wo das Leben aus dem Vertrauen fällt, wo der Gehorsam gegen seine Weisungen verweigert wird. Im Missbrauch des Namens wird Gott selbst das Vertrauen entzogen.

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Ein Stern aus Jakob

  1. Mose 24, 1 – 25

 

1 Als nun Bileam sah, dass es dem HERRN gefiel, Israel zu segnen, ging er nicht wie bisher auf Zeichen aus, sondern richtete sein Angesicht zur Wüste, 2 hob seine Augen auf und sah Israel, wie sie lagerten nach ihren Stämmen. Und der Geist Gottes kam auf ihn, 3 und er hob an mit seinem Spruch und sprach:

             „Woran Bileam, nachdem er diesen Platz eingenommen hatte, erkannte, dass Jahwe Israel gesegnet wissen wollte, wird nicht gesagt.“ (M. Noth, Das 4. Buch Mose – Numeri, ATD 7, Göttingen 1982, S.165) Vielleicht ist es ja auch überflüssig, weil die Geschehnisse zuvor eindeutig die Richtung angeben. So verzichtet Bileam jetzt auf eine Suche nach neuer Offenbarung. Stattdessen aber heißt es: der Geist Gottes kam auf ihn. Er wird gewissermaßen von Gott her „besetzt“.

 Es sagt Bileam, der Sohn Beors, es sagt der Mann, dem die Augen geöffnet sind; 4 es sagt der Hörer göttlicher Rede, der des Allmächtigen Offenbarung sieht, dem die Augen geöffnet werden, wenn er niederkniet:

             Gleich mehrfach: es sagt. Ausspruch kann man auch übersetzen.  Hebräisch „ne’um ist ein Wort, das meistens den Gottesspruch bezeichnet.“ (G. Maier, Das 4. Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel AT 2, Wuppertal 1989; S. 233) Dass es hier so mehrfach gebraucht wird, drückt aus: Da spricht zwar Bileam, aber er spricht nicht seine eigenen Worte. Er sagt nicht seine Meinung. Er ist ganz Bote. Werkzeug. Einer, dem die Augen geöffnet worden sind – das ist eine Rückerinnerung an seine Blindheit, als der Engel des HERRN ihm und seinem Esel im Weg stand. Jetzt erst sieht der Seher! Weil ihm die Augen geöffnet worden sind. Und spricht im Auftrag des Allmächtigen, ’ēl šaddaj.

 5 Wie fein sind deine Zelte, Jakob, und deine Wohnungen, Israel! 6 Wie die Täler, die sich ausbreiten, wie die Gärten an den Wassern, wie die Aloebäume, die der HERR pflanzt, wie die Zedernan den Wassern. 7 Sein Eimer fließt von Wasser über, und seine Saat hat Wasser die Fülle. Sein König wird höher werden als Agag, und sein Reich wird erhoben werden. 8 Gott, der sie aus Ägypten geführt hat, ist für sie wie das Horn des Wildstiers. Er wird die Völker, seine Verfolger, auffressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern. 9 Er hat sich hingestreckt, sich niedergelegt wie ein Löwe und wie ein junger Löwe – wer will ihn aufstören? Gesegnet sei, wer dich segnet, und verflucht, wer dich verflucht!

Es ist ein Lobpreis Israels.  „Israel erscheint als mit natürlichen Gaben reich bedacht.“ (M. Noth, aaO. S.166) Man muss nicht zwangsläufig schon die Situation der festen Ansiedlung im verheißenen Land mithören, aber zumindest eine Offenheit auf diese Zukunft schwingt mit. Neben dieses Bild tritt der Blick auf Gott, der sie führt, der ihr Schutz ist. Kraftstrotzend wie der Wildstier. Das Horn steht wohl für das ganze starke Tier. Unwiderstehlich ist Gott und darum auch Israel. Die Stärke Israels kann nie von Gott abgelöst werde. Wenn sich Israel von seinem Gott löst, bleibt nur ein „Würmlein Jakob“(Jesaja 41,14) übrig. „Ein Stern aus Jakob“ weiterlesen

Was Gott einmal spricht, gilt

  1. Mose 23, 13 – 30

13 Balak sprach zu ihm: Komm doch mit mir an einen andern Ort, von wo aus du gerade sein äußerstes Ende siehst, aber nicht ganz Israel, und verfluche es mir von dort. 14 Und er führte ihn zum Späherfeld auf dem Gipfel des Pisga und baute sieben Altäre und opferte auf jedem Altar einen jungen Stier und einen Widder.

Es mag sein, die Texte sind aus verschiedenen Quellen zusammengefügt und wiederholen sich so wechselseitig. Aber daraus entsteht dennoch ein Gesamtbild, Einer der Züge dieses Bildes: Balak gibt nicht schnell auf. Er ist hartnäckig im Verfolgen seines Anliegens. Er lässt es nicht nach dem ersten Fehlschlag auf sich beruhen. Vielleicht darf ich als Leser daraus lernen?

Ein neuer Anlauf, an einem neuen Ort. An einem Ort, von dem Bileam Israel anders sehen wird, nur noch seine Ausläufer, nicht mehr ganz Israel. Die veränderte Perspektive könnte ja, so der Gedanke, auch das Wort über Israel im Munde Bileams verändern. Noch immer also geht Balak davon aus, dass Bileam über seine Worte Herr ist.

Nebenbei: der Gipfel des Pisga – das ist der Ort, von dem aus auch Mose das Land sehen wird, vor seinem Tod: „Und Mose stieg aus den Steppen Moabs auf den Berg Nebo, den Gipfel des Gebirges Pisga, gegenüber Jericho. Und der HERR zeigte ihm das ganze Land.“(5.Mose 34, 1) Zufall? Ich glaube nicht an Zufälle in den Schriften.

 15 Und Bileam sprach zu Balak: Tritt zu deinem Brandopfer, ich aber will dort dem Herrn begegnen. 16 Und der HERR begegnete Bileam und gab ihm ein Wort in seinen Mund und sprach: Geh zurück zu Balak und sprich so! 17 Und als er zu ihm kam, siehe, da stand er bei seinem Brandopfer samt den Fürsten der Moabiter. Und Balak sprach zu ihm: Was hat der HERR gesagt?

             Wieder das aufwändige Opfer.  Und wieder lässt Bileam Balak beim Opfer irgendwie stehen, um Gott zu suchen. „Ich aber will so auf eine Gottesoffenbarung ausgehen.“ (G. Maier, Das 4. Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel AT 2, Wuppertal 1989; S.326) Auch das ist als Übersetzung möglich.  Bileam kehrt zurück und Balak fragt: Was hat der HERR gesagt? „Was Gott einmal spricht, gilt“ weiterlesen

Wenn Gott segnet

  1. Mose 23, 1 – 12

1 Und Bileam sprach zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und schaffe mir her sieben junge Stiere und sieben Widder. 2 Balak tat, wie ihm Bileam sagte, und beide, Balak und Bileam, opferten auf jedem Altar einen jungen Stier und einen Widder.

 Es ist aufwändig. Auf der Höhe werden nach Anweisung Bileams sieben Altäre gebaut. Das lässt fragen: Gab es vorher dort keinen Altar, auf dieser Baals-Höhe? Oder geht darum, neue Altäre zu schaffen, „die nicht durch eine kultische Vergangenheit belastet waren?“ (M. Noth, Das 4. Buch Mose – Numeri, ATD 7, Göttingen 1982, S.160)  Mir ist es ein wenig zweifelhaft, ob man gleich so weit gehen muss: Die neuen Altäre „lassen vermuten, dass Bileam sie dem Gott Israels weihen wollte, von dem er annahm, dass er mit den bisherigen Götzenaltären nicht einverstanden sei.“(G. Maier, Das 4. Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel AT 2, Wuppertal 1989; S.322) Hinter dieser Deutung sehe ich eine Tendenz, den heidnischen Seher irgendwie doch pro Israel zu vereinnahmen.

Gegen diese Deutung spricht auch, dass auf jedem der Altäre  je ein Jung-Stier und ein Widder geopfert werden, und zwar von Balak und Bileam. Diese Opfernde sind beide keine Priester. Es braucht keine Priesterschaft, um zu opfern. Aber: mit diesem gemeinsamen Opfer rücken die beiden doch auch „geistlich“ oder „spirituell“ näher zusammen.    

  3 Und Bileam sprach zu Balak: Tritt zu deinem Brandopfer; ich will hingehen, ob mir vielleicht der HERR begegnet, dass ich dir sage, was er mir zeigt. Und er ging hin auf einen kahlen Hügel.

             Das Opfer schafft noch keine Gegenwart Gottes. Darum muss sich Bileam auf den Weg machen,  ob mir vielleicht der HERR begegnet. Erst dann wird er etwas zu sagen haben. Das vielleicht ist ein deutlicher Hinweis: Der HERR ist nicht nach menschlichem Gusto verfügbar, auch nicht durch Opfer oder guten Willen. Er muss sich finden lassen. „Wenn Gott segnet“ weiterlesen

Ein verblendeter Seher – ein sehender Esel

  1. Mose 22, 21 – 41

 21 Da stand Bileam am Morgen auf und sattelte seine Eselin und zog mit den Fürsten der Moabiter. 22 Aber der Zorn Gottes entbrannte darüber, dass er hinzog.

             Die Nacht ist vergangen,  der Tag herbeigekommen und es ist Zeit zum Aufbruch. Bileam zieht los. Ein wenig verwundert es schon, dass sein Hinziehen den Zorn Gottes auslöst. Hat es doch, der Erzählung zufolge, zuvor gerade erst die Erlaubnis dafür gegeben. Ist dieser Zorn also ein „Akt unverantwortlicher göttlicher Willkür“?(M. Noth, Das 4. Buch Mose – Numeri, ATD 7, Göttingen 1982, S.157) Oder haben wir es mit einem nicht geglätteten Übergang zweier Quellen zu tun? Eine andere Lösung sieht so aus: „Gottes Zulassung erlaubte das Mitgehen. Aber „Zulassung“ ist etwas anderes als „Sendung“. Wäre Bileam von Gott gesandt gewesen, wäre Gottes Zorn nicht entbrannt.“ (G. Maier, Das 4. Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel AT 2, Wuppertal 1989; S.314) Ich gestehe mir meine Ratlosigkeit ein, den Widerspruch aufzulösen. So ist das manchmal mit den biblischen Erzählungen.

 Und der Engel des HERRN trat in den Weg, um ihm zu widerstehen. Er aber ritt auf seiner Eselin, und zwei Knechte waren mit ihm. 23 Und die Eselin sah den Engel des HERRN auf dem Wege stehen mit einem bloßen Schwert in seiner Hand. Und die Eselin wich vom Weg ab und ging auf dem Felde; Bileam aber schlug sie, um sie wieder auf den Weg zu bringen. 24 Da trat der Engel des HERRN auf den Pfad zwischen den Weinbergen, wo auf beiden Seiten Mauern waren. 25 Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, drängte sie sich an die Mauer und klemmte Bileam den Fuß ein an der Mauer, und er schlug sie noch mehr. 26 Da ging der Engel des HERRN weiter und trat an eine enge Stelle, wo kein Platz mehr war auszuweichen, weder zur Rechten noch zur Linken. 27 Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, fiel sie auf die Knie unter Bileam. Da entbrannte der Zorn Bileams, und er schlug die Eselin mit dem Stecken.

      Was im Folgenden erzählt wird, ist die Konsequenz des Zornes. Oder anders gesagt: in der Rolle und dem Verhalten des Engels wird der Widerstand, gleich Zorn Gottes, gegen den Weg, den Bileam anfängt, sichtbar. Personalisiert. „Dieser ernste Hintergrund wird nun aber so erzählt, dass wir den offensichtlichen Humor nicht übersehen dürfen.“ (E. Kellenberger, Der lange Weg der Befreiung, Exodus bis Numeri,  Bibelauslegung für die Praxis 2; Stuttgart 1986, S. 154) Gott sendet einen Engel, nicht irgendeinen, den Engel des HERRN. mal’āk jahwe „Das hebräische Wort, das wir mit Engel übersetzen bedeutet „Bote“, den mit irgendeinem Auftrag entsandten Menschen oder Himmlischen… Wo von ihm die Rede ist, da tritt er immer sogleich in den Mittelpunkt des Geschehens.“(G. v. Rad, Theologie des Alten Testamentes, Bd. 1, München 1962, S. 299f.)

        So ist es auch hier. Der Engel steht Bileam auf seinem Weg im Weg. Er wird ihm zum „Widersacher“. Wörtlich: zum Satan. Aber: der Seher sieht diesen Engel mit seinem gezückten Schwert nicht. Er ist blind für die göttliche Wirklichkeit. Bileam nimmt nur seinen störrischen Esel wahr. Was er erfährt hält er für eine Laune seines Tieres. Das ist ja  geradezu sprichwörtlich die Eigenschaft der Esel: Sie tun, was sie wollen. Darum prügelt der Seher am Ende auf sein Tier ein, um es „zur Vernunft zu bringen.“ Was für eine Parallelität: am Anfang heißt es: der Zorn Gottes entbrannte – hier: der Zorn Bileams  entbrannte.

          Es ist merkwürdig, wie regelrecht versessen Bileam darauf aus ist, seinen Weg fortzusetzen. Da gibt es kein Zögern, kein Innehalten. Da ist nur Vorwärts. „Ein confuser Prophet“ (J.W. v. Goethe zit. nach G. Maier, aaO. S.317) Eher ein sturer, der die Haltesignale seines Tieres übergeht. „Ein verblendeter Seher – ein sehender Esel“ weiterlesen

Keine Gefälligkeitsgutachten

  1. Mose 22, 1 – 20

 1 Danach zogen die Israeliten weiter und lagerten sich in den Steppen Moabs gegenüber Jericho.

             Obwohl das Land zwischen Arnon und Jabbok eingenommen ist, ist Israel noch nicht am Ziel. Die Wanderung geht weiter. Die Steppe Moabs  wird so etwas wie das vorübergehende Hauptquartier der Israeliten, „Für `Steppe´ steht im Hebräischen Arabah, eine Bezeichnung, die heute für die Senke zwischen dem Toten und dem Roten Meer reserviert ist.“ (G. Maier, Das 4. Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel AT 2, Wuppertal 1989; S.305)   Aber gegenüber von Jericho weist doch deutlich auf die Gegenden nördlich des Toten Meeres. Das Gelobte, verheißene Land in Sichtweite.

Dorthin führen die nachfolgenden Verse, humorvoll und doch biblisch getränkt:

„Gott hat sein Volk vor langer Zeit                                                     aus Pharaos Gewalt befreit.                                                                    Und er versprach, als alle gingen                                                         sie in ein schönes Land zu bringen.                                                     So warn die Großen und die Kleinen                                                 nun viele Jahre auf den Beinen.                                                          Der alte Mose zog voran                                                                        und sprach vom Lande Kanaan.                                                            Die Männer stapften, Schritt für Schritt,                                           die Frauen liefen tapfer mit,                                                                    und, auf den Stock gestützt die Alten                                               bemühten sich, den Schritt zu halten.                                              Am Zug entlang die Kinder rannten                                                   und winkten ihren Patentanten.                                                              Jedoch, so ging´s nun tagelang                                                           von früh bis Sonnenuntergang,                                                         durch Sand und Wüste viele Wochen.                                                Fern war das Land, das Gott versprochen.                                            Sie hatten Durst. Die Mägen knurrten.                                              Die Leute klagten oder murrten….                                                      Da könnt ihr euch die Freude denken                                                  das Lachen und das Armeschwenken,                                                  als eines Tags nach langen Jahren                                                      sie endlich aus der Wüste waren.                                                          Das Land, sie da da vor sich sahn,                                                            das war zwar noch nicht Kanaan.                                                          Doch zeigen fröhlich drauf die Mütter:                                         „Dies ist das Land der Moabiter.                                                    Jetzt, Kinder, wieder Mut  gefasst!                                                      Hier halten wir nur kurze Rast.                                                         Von hier aus ist es nicht mehr weit.                                                        Bald sind wir. Es wird auch Zeit!.“                                                                                           K.P. Hertzsch, Der ganze Fisch war voll Gesang, Stuttgart 1978, S.6ff.

 2 Und Balak, der Sohn Zippors, sah alles, was Israel den Amoritern angetan hatte. 3 Und die Moabiter fürchteten sich sehr vor dem Volk, weil es groß war, und den Moabitern graute vor den Israeliten. 4 Und sie sprachen zu den Ältesten der Midianiter: Nun wird dieser Haufe auffressen, was um uns herum ist, wie ein Rind das Gras auf dem Felde abfrisst. Balak aber, der Sohn Zippors, war zu der Zeit König der Moabiter.

             Was geschehen ist, spricht sich herum. Auch zu Balak, einem Moabiter-König. Wie groß die Macht dieses Balak einzuschätzen ist, der womöglich nur „irgendein Kleinkönig der Frühzeit in der  Nachbarschaft der südostjordanischen Isareliten ist“ (M. Noth, Das 4. Buch Mose – Numeri, ATD 7, Göttingen 1982, S. 152), muss offen bleiben. Was ihn erreicht, sind Schreckensmeldungen. Durch die Meldungen wird das Volk Israel in ihren Augen zu einer furchteinflößenden Militärmaschine, zum Machtfaktor, der Grauen hervorruft. Moabiter und Midianiter fürchten sich. Widerstand erscheint schier aussichtslos, jedenfalls mit militärischen Mitteln. „Keine Gefälligkeitsgutachten“ weiterlesen

Sihon und Og

  1. Mose 21, 21 – 35

 21 Und Israel sandte Boten zu Sihon, dem König der Amoriter, und ließ ihm sagen: 22 Lass mich durch dein Land ziehen. Wir wollen nicht abbiegen in die Äcker noch in die Weingärten, wollen auch vom Brunnenwasser nicht trinken; die Königsstraße wollen wir ziehen, bis wir durch dein Gebiet hindurchgekommen sind.

         Der Weg ist weiter gegangen. Er hat Israel „von Bamot in das Tal, das im Feld von Moab liegt bei dem Gipfel des Pisga, der hinunterblickt auf das Jordantal“(21,20) geführt. Dort also, das Land vor Augen, muss man sich die Situation vorstellen.

Weil das Ziel zum Greifen nah erscheint, sucht man einen friedlichen Weg, um es zu erreichen. Das Volk ist keine Kämpfertruppe und die Berufung des Mose ist nicht die zu einem Kriegsherren.  So bitten sie Sihon, den König der Amoriter um Durchzugserlaubnis. Transit-Genehmigung. Unter dem Versprechen, keine Seitenwege zu benützen. Auffällig: Nicht Mose sendet die Boten, sondern Israel. Es ist durchaus sinnvoll, mit dem Amoriter in Verhandlungen zu gehen, die einen friedlichen Durchzug erlauben. „Sihon, der König der Amoriter war kein schwacher König. Er hatte die Moabiter besiegt und ihnen das Gebiet nördlich des Arnon abgenommen.“ (G.Maier, Das 4. Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel AT 2, Wuppertal 1989; S. 297)  

23 Aber Sihon gestattete den Israeliten nicht den Zug durch sein Gebiet, sondern sammelte sein ganzes Kriegsvolk und zog aus, Israel entgegen in die Wüste. Und als er nach Jahaz kam, kämpfte er gegen Israel. 24 Israel aber schlug ihn mit der Schärfe des Schwerts und nahm sein Land ein vom Arnon bis an den Jabbok und bis zu den Ammonitern; das Gebiet der Ammoniter aber reichte bis Jaser. 25 So nahm Israel alle diese Städte ein und wohnte in allen Städten der Amoriter, in Heschbon und in allen seinen Ortschaften.

Im Bewusstsein seiner Stärke schlägt Sihon die Bitte der Israeliten ab. Ähnlich wie zuvor auch schon die Edomiter. Die hatten Israel abblitzen lassen mit ihrer Botschaft: „Edom aber sprach zu ihnen: Du sollst nicht hindurchziehen oder ich werde dir mit dem Schwert entgegenziehen.“(20,18) Darauf hatte Mose das Volk um das Gebiet der Edomiter geführt. Hofft Sihon auf einen ähnlichen Effekt?

Merkwürdig: diesmal weicht Israel nicht aus. Kann es auch gar nicht, weil Sihon offensiv gegen das Volk auszieht. Es kommt zum Kampf in der Wüste und Israel siegt mit der Schärfe des Schwerts. Es fällt auf: Kein Wort von einem Beistand Gottes, von  einem Ratschlag vor dem Kampf. Es wird dem 5. Mose-Buch vorbehalten bleiben, doch einen Auftrag  und ein Versprechen Gottes mit diesem Kampf zu verbinden. „Macht euch auf und zieht aus und geht über den Arnon! Siehe, ich habe Sihon, den König der Amoriter zu Heschbon, in deine Hand gegeben mit seinem Lande. Fang an, es einzunehmen, und kämpfe mit ihm.“(5. Mose 2, 24) Da wird das Gotteswort überliefert, das hier fehlt. „Sihon und Og“ weiterlesen

Rettungs-Zeichen

  1. Mose 21, 4 – 9

4 Da brachen sie auf von dem Berge Hor in Richtung auf das Schilfmeer, um das Land der Edomiter zu umgehen.

             Erneuter Aufbruch, ein Aufbruch, der wie ein Rückweg aussehen muss –  in Richtung auf das Schilfmeer. Das ist ein erzwungener Umweg, um das Edomiterland zu umgehen. Erzwungen durch die Weigerung der Edomiter, freien Durchgang zu gewähren. Es ist aber auch der Weg, den der HERR geboten hatte, nach den Tumulten, die die negativen Botschaften der Kundschafter ausgelöst hatten: Morgen wendet euch und zieht in die Wüste auf dem Wege zum Schilfmeer!“(14,25). „Das ist zu viel. Sollen wir wieder dorthin gelangen, wo wir begonnen haben? Sollen alle Entbehrungen umsonst gewesen sein? Israel gerät in eine seelische Depression hinein, aus der es nur durch ein Schockerlebnis gerettet wird.“(R. Gradwohl, Bibelauslegung aus jüdischen Quellen. Bd. 2, Stuttgart 1987, S. 60) von der Rettung — später.

Und das Volk wurde verdrossen auf dem Wege 5 und redete wider Gott und wider Mose: Warum habt ihr uns aus Ägypten geführt, dass wir sterben in der Wüste? Denn es ist kein Brot noch Wasser hier, und uns ekelt vor dieser mageren Speise.

              Erst kommt die Schilderung der Depression. Umwege haben es in sich. Vermeintlich Rückwege auch und erst recht. Sie machen verdrossen, aufmüpfig, maulig. Erst recht dieses Volk, das schon Übung in Widerspenstigkeit und Murren hat. Wie so oft – es sind die Lebensumstände, die zur Beschwerde führen – gegen Gott und gegen Mose: kein Brot, kein  Wasser nur ekelhaft magere Speise. Gemeint ist mit der mageren Speise, léchem q’loqél,  wohl das Manna, das Brot vom Himmel. „Dass Ägypten gut, die Wüste demgegenüber schlecht ist, wird ohne Wimperzucken vom sich bedrängt fühlenden Volk behauptet…. Damals war der Magen voll – das alleine zählt. Heute ist er leer oder jedenfalls nur kümmerlich genährt.“ (R. Gradwohl, aaO.  S. 64) Das alles führt dazu, dass „die Seele zu kurz wurde.“ (G.Maier, Das 4. Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel AT 2, Wuppertal 1989; S.287) – so die wörtliche Übersetzung. Aber es gilt schon: „Auch wenn man Undankbarkeit zu begründen vermag, ist sie noch lange nicht zu rechtfertigen.“(R. Gradwohl, aaO. S. 65)

 6 Da sandte der HERR feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, dass viele aus Israel starben.

Kein Wort von Gott zu diesem Gemaule. Kein Wort auch an Mose. Nur eine stumme Aktion – wie eine der Plagen in Ägypten: Der HERR sandte feurige Schlangen unter das Volk.

               Feurige Schlangen oder Serafim-Schlangen oder Saraph-Schlangen. Es mag ein Hinweis sein, dass es eben nicht nur um eine einfache Schlangenplage geht. Sondern hier geht die Erzählung „von äußerlich sichtbaren Giftschlangen aus, versteht diese aber nur als Erscheinungsform von Engelmächten.“ (G.Maier, aaO. S.289)

Eine originelle, wenn auch nicht mit dem Text  bruchlos in Übereinstimmung zu bringende Sicht liefert Jan Dobraczyński. Er erzählt vom Angriff der Israeliten auf eine Stadt Phunon und die Plünderung des Heiligtums der Allat. „Weißt du, wen die Einwohner von Phunon anbeten? Die Göttin Allat, eine Schlange mit Weiberbrüsten und einem Frauenleib“ .“(J. Dobraczyński, Die Wüste, Heidelberg, o. J., S. 243) Die Stadt wird erobert, die Sieger morden und machen Beute. Sie plündern das Heiligtum und vergewaltigen die aus der Stadt geraubten Mädchen. Wenn man so will: Kriegsalltag aus den Zeiten vor der Haager Kriegsordnung     „Rettungs-Zeichen“ weiterlesen

Maulen ist ansteckend

  1. Mose 11, 1 – 23

1 Und das Volk wehklagte vor den Ohren des HERRN, dass es ihm schlecht gehe. Und als es der HERR hörte, entbrannte sein Zorn, und das Feuer des HERRN loderte auf unter ihnen und fraß am Rande des Lagers.

             Es ist ein Grundmotiv, das schon in der Vergangenheit immer wieder laut geworden ist und das auf den weiteren Weg immer wieder angestimmt wird: das Volk wehklagte vor den Ohren des HERRN, dass es ihm schlecht gehe. Jammern gehört dazu. „Menschlich ist das Klagen verständlich.“(G. Maier, Das 4. Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel AT 2, Wuppertal 1989; S.155) Fluchtwege und Wüstenwanderungen sind keine Urlausreisen und nicht vergnügungssteuerpflichtig.

Die Antwort Gottes auf das Klagen, auf das Jammern ist hart: Sein Zorn entbrennt und findet seinen sichtbaren und verstörenden Ausdruck im  das Feuer des HERRN. Das Lager ist von diesem Brand bedroht. Es ist, salopp gesprochen, eine Strafe für Nörgelei. „Grund der Strafe muss die Hauptsünde Israels in jener Zeit, die Unzufriedenheit und Klage, gewesen sein. Einen bestimmten Anlass zu solcher Unzufriedenheit und Klage weiß der Erzähler nicht anzugeben.“ (M. Noth, Das 4. Buch Mose – Numeri, ATD 7, Göttingen 1982, S.75) Muss er auch nicht, weil jeder Leser weiß: um zu klagen, braucht es keine Gründe.

2 Da schrie das Volk zu Mose, und Mose bat den HERRN; da verschwand das Feuer. 3 Und man nannte die Stätte Tabera, weil hier das Feuer des HERRN unter ihnen aufgelodert war.

             So bedrohlich ist die Brandgefahr, dass das Volk sich jetzt wieder an Mose hält, zu ihm schreit. Mose verwandelt das Schreien in ein Bitten an den HERRN. Siehe da, das Feuer verschwindet. Erlöscht wie von selbst. Übrig bleibt eine Erinnerung, die sich im Namen Tabera – Ort der Verbrennung –  niederschlägt. Diesen Ort zu bestimmen ist heute nicht mehr möglich – irgendwo zwischen Ägypten und Palästina.

4 Das fremde Volk aber unter ihnen war lüstern geworden.

       Unter den Israeliten gibt es auch fremdes Volk.“ „Zusammengelaufenes Gesindel“(G. Maier, aaO. S. 156)ist schon sehr abwertend übersetzt. Aber das klingt kaum besser: „Viel Schwarmgemeng“ (Übersetzung Buber-Rosenzweig) Gemeint sind die, die seit dem Auszug mit auf dem Weg sind: „Und es zog auch mit ihnen viel fremdes Volk, dazu Schafe und Rinder, sehr viel Vieh.“(2. Mose 12,38)  „Die Fremden, die ’asafsúf heißen, bleiben Outsiders, ein Kern der Oppositionellen, rasch unzufrieden, rasch zur Meuterei bereit.“ (R. Gradwohl, Bibelauslegung aus jüdischen Quellen. Bd. 3, Stuttgart 1988, S. 97) Sie werden lüstern. Unzufrieden. Aufsässig. Es wird gut sein, hier nicht gleich sexuelle Beiklänge zu hören. Es geht einfach darum, dass es Leute gibt, die über alles und jedes maulen.   „Maulen ist ansteckend“ weiterlesen

Gottes Rhythmus folgen

  1. Mose 10,11 – 36

11 Am zwanzigsten Tage im zweiten Monat des zweiten Jahres erhob sich die Wolke von der Wohnung des Gesetzes. 12 Und die Israeliten brachen auf aus der Wüste Sinai, und die Wolke machte halt in der Wüste Paran.

             Aufbruch. Es ist nur eine Andeutung: Zwei Jahre verweilt Israel in der Wüste Sinai. Solange, bis die Wolke sich in Bewegung setzt.  „Wenn Gott durch die Wolke spricht, bricht Israel auf.“  (G. Maier, Das 4. Buch Mose, Wuppertaler Studienbibel AT 2, Wuppertal 1989; S.148) Der Weg führt aus der einen Wüste in eine andere, die Wüste Paran. Es ist offenkundig schwierig, diese Wüste zu lokalisieren – ob im Nordteil oder Südteil der Sinai-Halbinsel. „Es fällt schwer den Namen Pharan zu trennen von dem Namen wādi fērān im gebirgigen Südteil der Sinaihalbinsel; dieses Tal, das in seinem oberen Teil eine wassereiche und fruchtbare  Oase vorweist, ist eine der bemerkenswertesten Stellen der Sinaihalbinsel“. (M. Noth, Das 4. Buch Mose – Numeri, ATD 7, Göttingen 1982, S.69) Trotzdem bleibt es intelligente Spekulation, diesen Ort hier gemeint zu sehen. Andere Kommentare zu suchen Pharan in gerade gegengesetzter Richtung im Norden.

 13 So brachen sie zum ersten Male auf nach dem Wort des HERRN durch Mose, 14 nämlich das Banner des Lagers Juda brach zuerst auf, Heerschar nach Heerschar, und über ihr Heer gebot Nachschon, der Sohn Amminadabs. 15 Und über das Heer des Stammes Issachar gebot Netanel, der Sohn Zuars. 16 Und über das Heer des Stammes Sebulon gebot Eliab, der Sohn Helons. 17 Dann zerlegte man die Wohnung, und es brachen auf die Söhne Gerschon und Merari und trugen die Wohnung. 18 Danach brach auf das Banner des Lagers Ruben, Heerschar nach Heerschar, und über ihr Heer gebot Elizur, der Sohn Schedëurs. 19 Und über das Heer des Stammes Simeon gebot Schelumiël, der Sohn Zurischaddais, 20 und Eljasaf, der Sohn Deguëls, über das Heer des Stammes Gad. 21 Dann brachen auf die Kehatiter und trugen die heiligen Geräte; und man richtete die Wohnung auf, bis diese nachkamen. 22 Danach brach auf das Banner des Lagers Ephraim, Heerschar nach Heerschar, und über ihr Heer gebot Elischama, der Sohn Ammihuds, 23 und Gamliël, der Sohn Pedazurs, über das Heer des Stammes Manasse 24 und Abidan, der Sohn des Gidoni, über das Heer des Stammes Benjamin. 25 Danach brach auf das Banner des Lagers Dan als letztes aller Lager, Heerschar nach Heerschar, und Ahiëser, der Sohn Ammischaddais, gebot über ihr Heer 26 und Pagiël, der Sohn Ochrans, über das Heer des Stammes Asser 27 und Ahira, der Sohn Enans, über das Heer des Stammes Naftali. 28 So brachen die Israeliten auf, Heerschar nach Heerschar.

             Neben das sprechende Zeichen der Wolke tritt das Wort des HERRN durch Mose. Das eine ergänzt das andere und es ist eben kein Entweder-oder.  Alles geht in genau festgelegter Abfolge vor sich. Kein Chaos, sondern Ordnung. Hier herrscht Sorgfalt. In dieser Sorgfalt geschieht auch der Transport der Wohnung. Es gibt einen Trupp, rund um Gerschon und Merari, die die Wohnung tragen. Und eine andere Gruppe trägt die heiligen Geräte. So bleibt die Stiftshütte auch während des Marsches immer inmitten des Volkes.

 

Warum erzählt man in Israel so peinlich genau diesen Aufbruch und seine Ordnung? Warum hängt so viel daran, die einzelnen Stämme, Lager und ihre Anführer zu nennen, ihren Platz im Ganzen des Volkes? Es hat, so mein Gedanke, wohl darin seinen Grund, dass der Glaube Israels an der Geschichte haftet. Er ist nicht einfach „nur“ eine religiöse Überzeugung, dass es Gott gibt und dass er die Welt im Innersten zusammenhält. Sondern der Glaube Israels haftet an Geschehen, das von Gott her kommt und auf Gott und sein Wort antwortet. Am Aufbruch aus Ägypten, am Durchzug durch das Schilfmeer, an den Wegen in der Wüste. Alle Stämme waren an diesen Wegen beteiligt. Sie haben darin ihren Platz gefunden. Und immer gilt: wir sind dabei gewesen, als Gott uns führte.

Eine späte Parallele zu diesem sorgfältigen Erzählen: der Weg Jesus mit seinen Jüngern. Da werden sie namentlich genannt, die seine Wege geteilt haben, seine Worte gehört, seine Zeichen gesehen. Auch da Geschichte und Geschichten und eben nicht nur Religion und religiöses „Gefühl der schlechthinnigen Abhängigkeit.“ (F. Schleichermacher.)   „Gottes Rhythmus folgen“ weiterlesen