Einspruch gegen alle Anklagen!

Apostelgeschichte 7, 30 – 53

 30 Und nach vierzig Jahren erschien ihm in der Wüste am Berge Sinai ein Engel in einer Feuerflamme im Dornbusch. 31 Als aber Mose das sah, wunderte er sich über die Erscheinung. Als er aber hinzuging zu schauen, geschah die Stimme des Herrn zu ihm (2.Mose 3,5-10): 32 »Ich bin der Gott deiner Väter, der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs.« Mose aber fing an zu zittern und wagte nicht hinzuschauen. 33 Aber der Herr sprach zu ihm: »Zieh die Schuhe aus von deinen Füßen; denn die Stätte, auf der du stehst, ist heiliges Land! 34 Ich habe gesehen das Leiden meines Volkes, das in Ägypten ist, und habe sein Seufzen gehört und bin herabgekommen, es zu erretten. Und nun komm her, ich will dich nach Ägypten senden.«

So gut kennt Stephanus „seine Bibel“, dass er weiß: es dauert lange, bis Mose neu gerufen wird. Nach vierzig Jahren geschieht Neues, von Gott her.  Wieder sucht Stephanus durch die Nacherzählung der Geschichte vom Dornbusch, von der Gotteserfahrung, die alle kennen, den Zugang zu den Hörern. Darauf kommt es dem Erzähler an: Gott hält auch in dieser Zeit an seinem Willen fest. Er will sein Volk retten. Dazu beruft er – in der Fremde – ausgerechnet diesen Mose, den die Israeliten vorher in die Flucht getrieben hatten. Die Erzählung erinnert noch einmal daran: Es ist Gott, der sich erbarmt über das Schreien seines Volkes. Israel verdankt sich, seine ganze Existenz dem Erbarmen Gottes. Es wird gerettet, weil Gott der Erbarmer ist.

Stephanus stellt besonders heraus: Die Gottesoffenbarung am Sinai wird ausgerechnet dem zuteil, den die Israeliten von sich getrieben haben. Er hört »Ich bin der Gott deiner Väter, der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs.« und er wird gesandt. Den Israel verworfen hat, abgelehnt hat, verjagt, den erwählt Gott. Für die ersten christlichen Leserinnen und Leser der Apostelgeschichte ist diese Rede des Stephanus durchsichtig auf Jesus hin, den Eckstein, den die Bauleute verworfen hatten.

 35 Diesen Mose, den sie verleugnet hatten, als sie sprachen: »Wer hat dich als Aufseher und Richter eingesetzt?«, den sandte Gott als Anführer und Retter durch den Engel, der ihm im Dornbusch erschienen war. 36 Dieser Mose führte sie heraus und tat Wunder und Zeichen in Ägypten, im Roten Meer und in der Wüste vierzig Jahre lang. 37 Dies ist der Mose, der zu den Israeliten gesagt hat (5.Mose 18,15): »Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern.« 38 Dieser ist’s, der in der Gemeinde in der Wüste stand zwischen dem Engel, der mit ihm redete auf dem Berge Sinai, und unsern Vätern. Dieser empfing Worte des Lebens, um sie uns weiterzugeben.

Der Ton in der Rede wechselt. Aus der ruhig fließenden Erzählung wird Stakkato: Dieser! Dieser! Dieser! Gott hat Mose erwählt, berufen gesandt. Wie große Dinge hat Gott an Mose getan. Wieder verteidigt sich Stephanus nicht. Aber wer im Ohr hat: „Wir haben ihn Lästerworte reden hören gegen Mose und gegen Gott.“(6,11)der versteht, wie hier diese Anklage ad absurdum geführt wird, widerlegt, ohne dass sie auch nur eines Wortes gewürdigt wird. Dieser empfing Worte des Lebens, um sie uns weiterzugeben. Mehr und Größeres kann doch von Mose wahrlich nicht gesagt werden. Damit ist die Anklage widerlegt.

 39 Ihm wollten unsre Väter nicht gehorsam werden, sondern sie stießen ihn von sich und wandten sich in ihrem Herzen wieder Ägypten zu 40 und sprachen zu Aaron (2.Mose 32,1): »Mache uns Götter, die vor uns hergehen; denn wir wissen nicht, was diesem Mose, der uns aus dem Lande Ägypten geführt hat, widerfahren ist.« 41 Und sie machten zu der Zeit ein Kalb und opferten dem Götzenbild und freuten sich über das Werk ihrer Hände.

 Umso schärfer tritt der Gegensatz hervor: So wunderbar hat Gott an Mose und durch Mose gehandelt – und so undankbar ist die Reaktion des Volkes. Das Volk hat sich ihm ständig verweigert. Sie stießen ihn von sich und wandten sich in ihrem Herzen wieder Ägypten zu. Sie sind rückwärtsgewandt. Sie verlieren die Zukunft Gottes in dieser Kehrtwende. Das ist die Gefahr, wenn man Gottes Retter ablehnt: Man verbaut sich die eigene Zukunft in der kindischen Freude über das Werk der eigenen Hände. Das Volk, nein, unsere Väter haben den Retter abgelehnt. Noch einmal schließt sich Stephanus mit seinen Anklägern zusammen. Wir gehören zusammen. Ich bin einer von euch. Diese Geschichte der Ablehnung des Retters ist auch meine Geschichte.

42 Aber Gott wandte sich ab und gab sie dahin, sodass sie dem Heer des Himmels dienten, wie geschrieben steht im Buch der Propheten (Amos 5,25-27): »Habt ihr vom Hause Israel die vierzig Jahre in der Wüste mir je Opfer und Gaben dargebracht? 43 Ihr trugt die Hütte Molochs umher und den Stern des Gottes Räfan, die Bilder, die ihr gemacht hattet, sie anzubeten. Und ich will euch wegführen bis über Babylon hinaus.«

Jetzt kommt das Aber Gottes, das die Geschichte Israels auch prägt. Gott hat zugewartet, hat Boten gesandt, hat Rettung angeboten. Aber irgendwann ist die Geduld Gottes erschöpft. Wenn der Ruf zur Umkehr kein Echo in den Herzen findet, dann kommt es zum Gericht: Gott gab sie dahin. Da steht im Griechischen das Wort παρέδωκεν, Es ist das gleiche Wort, das Paulus verwendet, wenn er davon spricht, wie die Heiden unter die Herrschaft der Sünde geraten. Dahinter steht ein tiefe, gesamt-biblische Einsicht: „Man wird mit dem gestraft, womit man sündigt.“ (Weisheit 11,16) Nichts anderes sagt Stephanus hier.

Es ist kein Zweifel – Stephanus sieht das Volk, das sich gebärdet wie die Heiden. Aus der scheinbar neutralen Schilderung ist urplötzlich scharfe Anklage geworden. Stephanus ist offensichtlich bei den Propheten Israels „in die Schule gegangen“. Er sagt nichts, was nicht schon bei den Propheten nachzulesen wäre. Es ist die selbstkritische Sicht Israels, der Propheten, der Schriften aus dem Umfeld derer, die den Untergang Jerusalems und das Exil als die Folge des fortwährend verweigerten Gehorsam gegen Gottes Weisung verstehen und beschreiben. Das Bußgebet des Nehemia (Nehemia 9, 7-37) legt den Finger auf die gleichen Wunden, auf die Stephanus hier zeigt.

Spätestens jetzt müssen die Zuhörer unruhig werden. Denn sie können spüren, worauf das alles hinaus läuft. Die engagierte Erzählung des Stephanus spitzt zu und ist nur dem einen Zweck unterworfen, den gegenwärtigen Hörern zu sagen: Ihr seid von der gleichen Art, die in Israel immer schon da war. Ihr lehnt den ab, den Gott euch zur Rettung gesandt hat. Ihr verweigert euch dem Weg, den Gott euch in Christus aufgetan hat.

Nachdenklich macht mich die Überlegung: Der Autor Lukas liefert mit dieser Rede des Stephanus die Begründung für die Distanzierung der werdenden Christengemeinde von ihrem jüdischen Mutterboden. Er lässt keinen Zweifel: Die Schuld an dieser Distanzierung, an dieser Entfremdung liegt auf der Seite der Juden. Sie verweigern sich den Gesandten Gottes in der Weise, wie es die Art dieses Volkes eh und je war. Aber auch das muss man festhalten: Stephanus sagt kein Wort in Richtung Entlassung Israels aus dem Bund. Im Gegenteil: Alle seine Worte sind nur sinnvoll, wenn der Bund Gottes mit Israel ungekündigt ist.

Wenn man es gut meint mit Stephanus, muss man sagen: Du handelst dir mit diesen scharfen Worten vielleicht, wahrscheinlich sogar, auch das Schicksal der Propheten ein.

 44 Es hatten unsre Väter die Stiftshütte in der Wüste, wie der es angeordnet hatte, der zu Mose redete, dass er sie machen sollte nach dem Vorbild, das er gesehen hatte. 45 Diese übernahmen unsre Väter und brachten sie mit Josua in das Land, das die Heiden innehatten, die Gott vertrieb vor dem Angesicht unsrer Väter, bis zur Zeit Davids.

 Immer noch hält Stephanus fest: Unsere Väter. Nichts von Trennung wir – ihr, oder: eure Väter. Die Wüstenzeit ist in der Erinnerung Israels eine gute Zeit. Sie ist eine Zeit, in der der Gehorsam gegen Gottes Leiten eingeübt wird. Es ist die Zeit der Stiftshütte. Sie ist der Ort der Offenbarungen Gottes an Mose. Sie ist der Ort Anbetung, leicht zugänglich. Dieses „leichte Zelt“ (H. von Lehndorff, 1968, EG 428) ist der Ort nach dem Willen Gottes. Ort genug, um Gott zu begegnen und zu dienen. Die Stiftshütte entspricht einem Gott, der mitgeht.

Es gibt einen himmlischen Bauplan für die Stiftshütte. Das hält Stephanus ausdrücklich fest. Was er nicht sagen muss: Es gibt keinen himmlischen Bauplan für den Tempel! Denn der Bauplan des Tempels geht auf David zurück – 1. Chronik 28,11ff. Wenn ich weit über die Apostelgeschichte hinaus schaue, in die Offenbarung des Johannes, fallen mir zwei Sätze auf: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“ (Offenbarung 21,3) Diese Hütte, σκηνή, ist ein „Zelt“ und wohnen heißt auf griechisch „zelten“. Und der andere Satz, wenig später: „Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.“ (Offenbarung 21, 22) So weit geht die früh-christliche Tempelkritik. Zelt ja, Tempel nein.

 46 Der fand Gnade bei Gott und bat darum, dass er eine Stätte finden möge für das Haus Jakob. 47 Salomo aber baute ihm ein Haus. 48 Aber der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, wie der Prophet spricht (Jesaja 66,1-2): 49 »Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße; was wollt ihr mir denn für ein Haus bauen«, spricht der Herr, »oder was ist die Stätte meiner Ruhe? 50 Hat nicht meine Hand das alles gemacht?«

Israel ist nicht für immer in der Wüste geblieben. Es folgt die Zeit der Könige. Unter ihnen ragt David heraus, der Gnade fand bei Gott. Er schon will Gott ein Haus bauen. Aber er darf nicht.  Erst sein Sohn Salomo baut tatsächlich den ersten Tempel. Stephanus übergeht die Freude über diesen Bau, die tiefe Freude an seiner Einweihung, die Freude daran, dass Israel für lange Zeit ein „geistliches Zentrum“ hat, einen Ort der Gottesbegegnung.

 Aber der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Das ist ein völlig kompromissloser Satz. Es klingt, als sei der Tempel immer schon ein gott-loser Ort gewesen. In den Augen des Stephanus scheint dieser Tempelbau von Anfang an mit zwei Fehlern behaftet. Er ist der Versuch, Gott einen Platz im Leben anzuweisen, ihn dort „festzusetzen“. Gott aber will nicht einen Platz im Leben – er will das Leben. Durch den Tempel wird Gott „kultisch ruhig gestellt.“ Der andere Fehler: Der Tempel ist ein Zeichen der Sesshaftigkeit, der fehlenden Bereitschaft, Gott in seinem Reden in die Zeit zu hören und zu folgen.

Es ist völlig unangemessen, dem Gott der Herrlichkeit (7,2), dem Allerhöchsten ein Haus zu bauen, mit Händen gemacht. Ein Blick in die Bibel zeigt, wie dieser schneidend scharfe Satz die jüdischen Zuhörer treffen muss. Für sie ist der Tempel der Ort, an dem Gott wohnt, an dem die Seele Zuflucht findet, an dem einer sich bergen kann in Zeiten der Not. Er ist auch – allem Vorbehalt zum Trotz – der Ort großer Gotteserfahrungen – beispielhaft erzählt: „In dem Jahr, als der König Usija starb, sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und sein Saum füllte den Tempel. Serafim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: Mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie. Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll! Und die Schwellen bebten von der Stimme ihres Rufens und das Haus ward voll Rauch.“(Jesaja 6, 1 – 4) Stephanus zieht seinen Zuhörern den Boden unter den Füßen weg mit seiner Tempelkritik. Es scheint, als sei für ihn der Tempel nur ein Haus wie alle anderen.

51 Ihr Halsstarrigen, mit verstockten Herzen und tauben Ohren, ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist, wie eure Väter, so auch ihr. 52 Welchen Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben getötet, die zuvor verkündigten das Kommen des Gerechten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid. 53 Ihr habt das Gesetz empfangen durch Weisung von Engeln und habt’s nicht gehalten.

Stephanus bricht seinen bis dahin ruhigen Vortrag ab, als hätte er das Gefühl: Alles ist gesagt. Seine Rede steigert sich zu einem Frontalangriff. Diese Worte am Ende der Rede lassen nur einen Schluss zu: Stephanus sieht keinen Raum mehr zur Umkehr bei seinen Hörern. Es bleibt nichts übrig von Suchen nach Verständigung. Halsstarrige sind sie, so wie es das Volk immer schon war, trotz der Erwählung Gottes! „So wisse nun, dass der HERR, dein Gott, dir nicht um deiner Gerechtigkeit willen dies gute Land zum Besitz gibt, da du doch ein halsstarriges Volk bist.“(5. Mose 9,6) Es ist, als hätte Gott sich von Anfang an getäuscht in diesem Volk! Es bleibt nichts übrig von Werben um seine Hörer.

Stattdessen zwei Vorwürfe, die alles vorher Gesagte unermesslich steigern.  Von Anfang an verstockt. Ihr seid in der Spur der Rebellen gegen Gott. Von der Art der Väter in ihrem Ungehorsam, eine Bande von Verrätern und Mördern. Hier jetzt, sehr scharf und alles verschärfend: eure Väter.  Hier zeigt sich Distanz. Alle Wohltaten Gottes haben sie – so Stephanus – in den Wind geschlagen. Die Propheten haben umsonst gemahnt, sie haben mit dem Leben bezahlt für ihren Ruf zur Umkehr. Gott hat sein Gebot umsonst gegeben. Es war alles vergebliche Liebesmühe. Eine Bankrott-Erklärung auf der ganzen Linie, aber nicht aus dem eigenen Mund, sondern als Angriff eines Angeklagten. Man könnte zusammenfassen: Ihr seid nicht mehr Israel.

Zum Weiterdenken

Ich frage mich: Wie würde ich reagieren auf solche Angriffe? Würde ich sie noch ernst nehmen? Würde ich sie noch ruhigen Blutes prüfen können auf ihren Wahrheitsgehalt? Würde ich sagen können: Das ist einer, der in der Spur der Bußprediger zur Sache ruft? Es braucht starke Worte, damit etwas passiert? Hätte ich so besonnen reagieren können? Wäre hier noch Raum gewesen für den besonnenen Gamaliel und seinen Rat?

Muss man nach diesen Sätzen nicht sagen: Stephanus provoziert geradezu einen unkontrollierten Wutausbruch bei seinen Hörern, dem Hohen Rat und denen, die ihn vor dieses Tribunal geschleppt haben?

Auch das: Ich sehe die Schärfe der Auseinandersetzung, die Eskalation und bin verunsichert. Stehe ich selbst auf der Seite der so hart Beklagten, selbst mit vielen Kompromissen unterwegs, halbherzig? Oder stehe ich auf der Seite des Stephanus, dessen Schärfe mich am Ende nur noch erschreckt, abschreckreckt, auf Abstand gehen lässt. Ich wittere Fanatismus und das ist nicht mein Ding, gleich, ob es islamischer oder christlicher Fanatismus ist. So wie Stephanus möchte ich nie Menschen, auch nicht Gegnern, begegnen. Ist diese Schärfe womöglich eine Spur, in der später Antisemitismus daher kommt?

Vielleicht aber lese ich hier einfach mehr, als der Autor Lukas mich lesen lassen will. Seine Schilderung lässt an keiner Stelle ein Unbehagen an Stephanus erkennen. Er sieht in ihm offensichtlich nur den authentischen Christus-Zeugen, freimütig und wahrhaftig bis zum letzten Wort.

 

Heiliger Gott, stärke meinen Mut, für Dich einzustehen in einer Welt, die so oft ohne Dich auszukommen meint. Stärke mich, für Dich das Wort zu nehmen, wo nur noch Worte zu hören sind, die Dich bestreiten. Stärke mich, so zu leben, dass sichtbar wird, was Vertrauen auf Dich ist, wie Hoffnung einen langen Atem gewinnt, dass Erbarmen und Vergeben dem Leben dienen.

Bewahre mich davor, Leiden zu suchen, weil ich meine, Dir ähnlicher zu werden und so den Himmel zu gewinnen. Amen