Geistliche Hochstapelei

Apostelgeschichte 5, 1 – 16

 1 Ein Mann aber mit Namen Hananias samt seiner Frau Saphira verkaufte einen Acker, 2 doch er hielt mit Wissen seiner Frau etwas von dem Geld zurück und brachte nur einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen.

             Gute Beispiele stecken an. Aber sie können auch überfordern. Hananias scheint Barnabas als leuchtendes Vorbild vor Augen zu haben. Und so verkauft er auch. Einen Acker. Das klingt, als hätte er noch mehr Äcker. Hananias will seine Freigebigkeit nicht übertreiben. Er hält vom Verkaufserlös einen Teil zurück. Ob es ein großer Teil oder ein kleiner Teil ist, spielt keine Rolle. Als er vor den Aposteln steht, erweckt er den Anschein, dass er alles gibt, was er erhalten hat.

3 Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast? 4 Hättest du den Acker nicht behalten können, als du ihn hattest? Und konntest du nicht auch, als er verkauft war, noch tun, was du wolltest? Warum hast du dir dies in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen.

               Petrus, der Apostel aber ist ein Herzenskenner. Er hat Anteil an dieser Gabe, die auch der Herr Jesus hatte. „Als aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so Böses in euren Herzen?“ (Matthäus 9,4) Zu meinen Ängsten gehört, von klein-auf, dass Menschen in der Lage sind, meine Gedanken zu lesen, in die Un-Tiefen meines Herzens zu schauen. „Es steht auf deiner Stirn geschrieben!“  Wie schrecklich ist das für den, der so ein offenes Buch ist für den, der darin zu lesen versteht.

 

            Was treibt Hananias zu seinem Verhalten? Auf solche Warum-Fragen gibt die Erzählung keine Antworten, weil das Motiv letztlich keine Rolle spielt. Nur das tatsächliche Verhalten zählt. Hananias hat sich verlocken lassen, wie und warum auch immer. Er ist ja nicht dazu gezwungen worden. Es gab keinen Befehl von oben, Äcker zu verkaufen.

Die Tiefe der Tat wird aufgedeckt, wenn Petrus sagt: Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen. Der „Charismatiker“ Petrus deckt die verborgene Wirklichkeit auf. Hananias will vor Menschen gut da stehen und nimmt dafür in Kauf, dass er vor Gott nackt und bloß da steht. Gott kennt doch die Gedanken der Menschen von ferne.

            Das macht die Tat des Hananias als Betrug so schwer, dass sie frech leugnet, dass Gott sieht, dass er gegenwärtig ist, dass er die Tiefe der Herzen erforscht. Es geht, wie so häufig, nicht um Moral und die Strafe für ihre Verfehlung. Es geht um Gott und um die Bestreitung seiner Größe und Macht.

 5 Als Hananias diese Worte hörte, fiel er zu Boden und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten.

Das Bild, das Hananias von sich selbst zeigen wollte, ist zerbrochen. Wie soll er da weiterleben? Es ist eine schier unglaubliche, vom Zerbrechen dauernd bedrohte Last, die das mit sich bringt: Den schönen Schein wahren. Ein Bild nach außen zeigen, von dem man glaubt, dass es andere erwarten. Das ist mit dem Wort „Heuchelei“ völlig unzulänglich getroffen.

  Hananias ist der Typ Christ, der geistlich besser da stehen will, als es seinem Inneren und seinen Herzensmöglichkeiten entspricht. Er tut, was er tut, um Ansehen zu gewinnen. Dabei mogelt er. Es kommt nicht von innen heraus. Es ist aufgesetzt, unecht. Er muss durch die Außenwirkung ersetzen, was ihm innen fehlt. Die Lösung: Hananias hätte seinen Acker behalten sollen. Oder sagen: Da ist die Hälfte des Ertrages. Für mehr reicht mein Glaube nicht.

 Wahrscheinlich steht deshalb dieser Satz in der Erzählung. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten. Die Furcht hat zuerst nichts damit zu tun, dass Petrus so einen Durchblick hat. Sondern sie entsteht als Erschrecken darüber, wie anfällig auch Christen sein können für diesen Zwiespalt zwischen innen und außen, wie leicht sie sich selbst verrennen können in ihrer Sucht, gut da zu stehen. Es entsteht „Innendruck“ für viele, so zu sein, wie es in der Gemeinde honoriert wird und dabei das eigene Wesen zu überspringen. Das endet nicht selten in einem geistlichen Sterben.

 6 Da standen die jungen Männer auf und deckten ihn zu und trugen ihn hinaus und begruben ihn. 7 Es begab sich nach einer Weile, etwa nach drei Stunden, da kam seine Frau herein und wusste nicht, was geschehen war. 8 Aber Petrus sprach zu ihr: Sag mir, habt ihr den Acker für diesen Preis verkauft? Sie sprach: Ja, für diesen Preis.

  Es wäre schon gut, wenn die Geschichte hier endete, mit dem Begräbnis des so jählings verstorbenen Hananias. Das alles ist doch erschreckend genug. Mehr Warnung braucht doch keiner. Aber die Erzählung geht weiter, wie im Krimi. Der Leser weiß, was Saphira nicht weiß. Ist es fair, dass Petrus so fragt? Ist es fair, dass er ihr die Falle stellt? Oder ist es gar keine Falle und keine Unfairness, sondern ein letztes Angebot, der Wahrheit Raum zu geben?  Es kommt wohl ein bisschen darauf an, wie ich selbst das lese, mit wem ich mich innerlich identifiziere.

Saphira mag ahnungslos über das Geschick ihres Mannes sein. Aber sie ist nicht ahnungslos, wenn sie Petrus antwortet. Hananias hielt mit Wissen seiner Frau einen Teil zurück. Sie ist im gleichen Maß verwickelt in seine Unwahrhaftigkeit.

 9 Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr euch denn einig geworden, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden auch dich hinaustragen.

 Wieder stellt die Antwort des Petrus fest, worum es in Wahrheit geht. Ihr Verhalten ist dazu angetan, den Geist des Herrn zu versuchen. Wer sich so verhält, glaubt, dass er Gott hinters Licht führen kann. Er glaubt, dass es nicht auf die Hingabe des Herzens, sondern nur auf den äußeren Habitus ankommt. Er glaubt, dass Gott sich mit dem Schein zufrieden gibt und nicht das Sein verwandeln will.

  10 Und sogleich fiel sie zu Boden, ihm vor die Füße, und gab den Geist auf. Da kamen die jungen Männer und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. 11 Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die das hörten.

  Der Schluss ist lapidar. Die nächste Leiche wird weggeschafft. Aber – so frage ich: Hat mit dieser Geschichte nicht doch die Gemeinde zwei Leichen zu viel im Keller? Wo bleibt die Möglichkeit der Umkehr in dieser Erzählung, der Vergebung, des neuen Anfangs?

              Damit das alles nicht schief und aus der Erzählung lediglich ein befremdendes Dokument frühchristlicher unmenschlicher, unbarmherziger Machtanmaßung durch „kirchliche Würdenträger“ wird, lasse ich mich erinnern: Petrus hat nicht gestraft. Nur entlarvt.

 Das andere Ergebnis dieser Erzählung ist ernüchternd und befreiend zugleich: Die Gemeinde ist von Anfang an kein sündloser Raum. Es sind nicht nur Heilige, die da zusammen sind.  Es sind Menschen, die sich verleiten lassen. Der Versuch, eine sündlose Gemeinde herzustellen, würde wohl in einem Meer von Blut und Tränen landen. Davor warnt diese Episode eindringlich.

     12 Es geschahen aber viele Zeichen und Wunder im Volk durch die Hände der Apostel; und sie waren alle in der Halle Salomos einmütig beieinander. 13 Von den andern aber wagte keiner, ihnen zu nahe zu kommen; doch das Volk hielt viel von ihnen.

 Der – bedrückenden – Einzelszene folgt jetzt wieder ein eher summarischer Abschnitt. Es ist eine „Erfolgsgeschichte“, die da angefangen hat. Viele Zeichen und Wunder im Volk durch die Hände der Apostel – der Auftrag Jesu an seine Leute zieht Kreise. „Er rief aber die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle bösen Geister und dass sie Krankheiten heilen konnten.“ (Lukas 9,1) Sie tun, was der irdische Jesus ihnen aufgetragen hatte und setzen so das Werk des erhöhten Christus fort. Sie wirken weiter. Die Erzählweise des Lukas lässt keinen Raum für magische Zeichen und Handlungen, für heilende Rituale und Zauberformeln, ob in Worten oder Gesten.

    Es gehört zum „Standard“ bei Lukas, dass er darauf verweist, dass sie einmütig beieinander sind. Erstaunlich ist allenfalls der Ort: Die Halle Salomos ist ein Teil des Tempels. So ist diese unscheinbare Notiz doch ein wichtiger Hinweis: Die Jerusalemer Gemeinde hat sich nicht von Anfang an im Gegenüber zum Judentum verstanden, sondern sich als Teil des Judentums begriffen. Als der Teil, der zum Anfang der endzeitlichen Sammlung des Volkes gehört.

  Wer sind die „anderen“, die „Übrigen“? Und: Ist es das Erschrecken (5,11) über den Tod von Hananias und Saphira, das sie fernhält? Eine erste einleuchtende Erklärung ist, dass die „Übrigen“ Glieder der Gemeinde sind. Während die Apostel offensiv auftreten, auch dem Redeverbot des Synhedrium (4,18+21) trotzen, sind die anderen Gemeindeglieder nicht ganz so tapfer. Sie sind da, aber vorsichtig.

Die andere Möglichkeit: Die Christen sind nicht die Einzigen im Tempel. Da sind mehr Leute, angezogen und doch auf Abstand bedacht, irritiert und fasziniert zugleich. Ein Gemisch aus Staunen und Scheu, Faszination und Zögern. Das wird durch die nachfolgende Notiz unterstrichen. Die Christen stehen keiner geschlossenen Ablehnungsfront gegenüber – im Gegenteil: Das Volk hielt viel von ihnen. Deshalb muss man dennoch nicht gleich dazu gehören wollen. Zumal es doch auch eher radikal zugeht, mit Gütergemeinschaft, Heilungen, Beten…. So wäre das Volk ein bisschen hin und her gerissen und sich noch nicht darüber klar, wie es diese neue Bewegung sehen soll.

 Was hier erzählt wird, ist bis heute zu beobachten. Kommunitäten ziehen, nicht zuletzt wegen ihrer verbindlichen Gemeinschaft an und lassen gleichzeitig Abstand suchen. Es ist nicht jedermanns Ding, sich auf so viel Nähe einzulassen, auf eine so enge Verbindlichkeit. Wo bleibt da der Abstand, der für das eigene Ich und die eigene Entfaltung nötig ist? Es könnte aber auch sein, dass dies eine falsche Angst ist, weil die Verbindlichkeit anderes zur Entfaltung bringt als die selbst gewählte Freiheit.

14 Desto mehr aber wuchs die Zahl derer, die an den Herrn glaubten – eine Menge Männer und Frauen -, 15 sodass sie die Kranken sogar auf die Straßen hinaustrugen und sie auf Betten und Bahren legten, damit, wenn Petrus käme, wenigstens sein Schatten auf einige von ihnen fiele.

 Aber dennoch – oder gerade deshalb? – ist diese erste Zeit eine Zeit des zahlenmäßigen Wachstums. Immer mehr Menschen finden zum Glauben an den Herrn, eine Menge Männer und Frauen. Es ist keine reine Männergesellschaft, wie es der eher patriarchalen Zeit durchaus hätte entsprechen können. Es ist aber auch keine Frauenbewegung, so wie es heutzutage leicht aussieht: „Kinder, Küche, Kirche“ sind Frauenthemen. Männer haben Besseres zu tun.

  Was  die erste Gemeinde ist, zeigt sich hier: Eine Heilungsbewegung. Menschen tragen ihre Kranken auf die Straßen der Stadt. Sie legen sie den Aposteln zu Füßen. Dahinter steht eine Vorstellung, die uns magisch und aber-gläubig zugleich vorkommen mag. Es mag sein, dass die Predigt über den Namen Jesu verboten ist. Aber die Heilungen in seinem Namen entfalten ihre eigene Wirkung. Die Frage bleibt offen: Hat das eine herausfordernde Kraft für unsere Art, mit Gemeinde umzugehen?

Mit der Wirksamkeit des Schattens bin ich nicht so rasch fertig. Das ist nicht nur ein Relikt vergangenen Denkens und heute längst überholt. Mir fällt ein, wie Leute sich zu den „Roten Teppichen“ drängen, in Cannes, Venedig, Berlin. Mir fällt ein, wie Fußballern die Hände entgegen gestreckt werden nach Spielen, damit sie sie abklatschen. Mir fallen Bilder des Papstes ein, dem Kinder entgegen gestreckt werden, damit er sie berührt. Immer geht es darum, Anschluss zu gewinnen an die Ausstrahlung, an die Kraft des Verehrten. Mag sein, unser Verstand sagt, dass das dummes Zeug ist. Aber die Emotion sagt: Ich mache es trotzdem. Und es wirkt. Es geht Kraft davon aus.

16 Es kamen auch viele aus den Städten rings um Jerusalem und brachten Kranke und solche, die von unreinen Geistern geplagt waren; und alle wurden gesund.

 So entsteht Zulauf. Es spricht sich herum: Hier ist Hilfe für Notleidende, für Kranke, für in sich selbst Gefangene. Es ist nicht mehr nur Jerusalem – das ganze Umland bringt seine Kranken. Die Jesus-Bewegung gewinnt an Ausstrahlung. Und alle wurden gesund. Sind es im Evangelium fast immer nur Einzelne, die gesund werden, so breitet sich nun der Wirkungskreis aus: alle! Wer es mit dem Evangelium zu tun bekommt und mit der Gemeinde, der gerät in eine heilende Atmosphäre. Einfacher gesagt: In der Gegenwart Gottes kann Leben heil werden. Es ist eine Sehnsucht bis zu uns heute, dass die Gemeinschaft der Christen von der Art ist, dass Menschen in ihr auf die Beine kommen, gestärkt und ermutigt werden, neue Kraft gewinnen, gesunden.

 Zum Weiterdenken

  Geistliche Hochstapelei ist tödlich. Sie gibt sich nicht zufrieden mit den Grenzen des eigenen Glaubens. Sie leugnet vielmehr, dass der eigene Glauben Grenzen hat. „Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich’s gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat.“ (Römer 12,3) Es ist wohl eine der härtesten Lektionen im Christenleben zu lernen: Andere können im Glauben anderes tun, „besser“ da stehen als ich.

 Mir ist wichtig: Hananias stirbt – aber sein Tod ist nicht die Folge eines Machtwortes des Petrus. Petrus vollstreckt hier keine Todesstrafe. Aber er deckt die Lüge des Hananias auf und offenbart damit eine tödliche Wahrheit, tödlich für den selbstgemachten Schein besonderer Heiligkeit. Hananias stirbt, weil herauskommt, wer er ist – einer, der Gottes Ehre bestreitet. Ich kann es auch so sagen: Er stirbt, weil er den Zwiespalt nicht aushalten, nicht überleben kann, der zwischen seiner Außendarstellung und seinem Inneren besteht.

 Ich kann die Geschichte nicht einfach so lesen, ohne auf mich selbst zu schauen. Sie führt mich zu der Frage, die mich oft beschäftigt, mich als Pfarrer im Ruhestand aber mehr noch: mich als jemand, der mit Leib und Seele Christ sein will. Ist mein Leben wahr? Deckt sich das, was ich tue mit dem, was ich sage, weitergebe, lehre? Bin ich echt – authentisch? Oder täusche ich nur Frömmigkeit vor, um gut da zu stehen? Schein-Frömmigkeit statt wirklicher Hingabe? Ich glaube, dass die Gefahr, der Hananias und Saphira erliegen, eine Gefahr ist, die jedem Christen und jeder Christin droht.

 Was kann helfen? Schlicht: Lernen, zu sich selbst zu stehen. Lernen, den eigenen Weg zu gehen. Sich nicht fremden Regeln zu unterwerfen, weil sie gerade hoch im Kurs stehen. Nicht außengeleitet zu leben. Wer außengeleitet lebt, wird immer in der Gefahr stehen, ein Blender zu werden, fromm hin oder her.

            Mich beschäftigt darüber hinaus die Frage, wie wir in unseren Gemeinden und unserem Umfeld Menschen dazu helfen können, sich freizumachen von den Versuchen, den Schein zu wahren und damit das eigene Sein immerzu zu leugnen. „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8,32)

            Dieser Satz ist mir ein Leitmotiv geworden. In der Erkenntnis Jesu kommt es zur Erkenntnis der Wahrheit, auch der Wahrheit über mich selbst – wie sehr zerrissen ich bin. Aber obwohl das womöglich tief beschämend ist, ist es der Schritt in die Freiheit. Ich muss mir selbst und Gott – und dann auch der Umwelt – nichts mehr über mich selbst vormachen Ich darf lernen, zu meinen Schwächen zu stehen. Ja, das bin ich. Ja, so bin ich. Und dennoch gilt: Du bist geliebt.

Das glaube ich, gelernt zu haben: Ich bin geliebter als ich es mir je vorstellen kann. Ich bin geliebter als ich es je von mir selbst glauben kann. Ich bin geliebter als es mich meine Erfahrung lehrt. Darum kann ich es wagen, der Wahrheit über mich selbst in die Augen zu sehen.

Herr Jesus, ich sehne mich nicht nach Zeichen und Wundern. Wo es sie gibt,  ist es wunderbar. Öffne Du mir die Augen für die Zeichen und Wunder, die es auch heute gibt. Ich sehne mich aber danach, dass Leben heil wird, Krankheit überwunden wird, seelische Wunden heilen, Menschen neu auf die Füße kommen.

Ich sehne mich danach, dass unsere Gemeinden mit Hoffnung anstecken, Zuversicht wecken, zum Leben ermutigen.   Ich sehne mich danach, dass wir nicht das Geschäft der Resignation treiben, uns nicht abfinden, nicht aufgeben.

Das sind dann wohl die Zeichen und Wunder, die ich doch ersehne, dass wir mit Lebensmut und Hoffnung die anstecken, die ohne Mut und Hoffnung sind. Gib Du uns dazu Deinen Geist. Amen