Engel auf unsrer Seite

Daniel 10, 1 – 21

 1 Im dritten Jahr des Königs Kyrus von Persien wurde dem Daniel, der Beltschazar heißt, etwas offenbart, was gewiss ist und von großer Not handelt. Und er achtete darauf und verstand das Gesicht. 2 Zu der Zeit trauerte ich, Daniel, drei Wochen lang. 3 Ich aß keine leckere Speise; Fleisch und Wein kamen nicht in meinen Mund; und ich salbte mich auch nicht, bis die drei Wochen um waren.

 Ob es aufschlussreich ist: an einer ordentlichen Chronologie liegt dem Danielbuch nicht so viel. Was jetzt erzählt wird, gehört in eine Zeit vor die Berichte und Gesichte zur Zeit des Darius aus dem Danielbuch. Kyrus ist der König, der Babylon für die Perser erobert. Das ist eine Zeitangabe, die zurück führt vor das Gesicht, das im 9. Kapitel berichtet wird aus der Zeit des Darius. Ob diese „verwirrte Zeit“ etwas zu sagen hat, steht dahin. Ich weiß es nicht.

Dieses Mal ist fast alles anders beim Empfang der Offenbarung. Anders als in allen früheren Träumen und Gesichten ist: Was Daniel sieht, was ihm offenbart wird. versteht er auch. Es ist im Offenbar-werden schon kein Rätsel mehr für ihn, der dem Geist Gottes geöffnet ist.  Es gibt die vorsichtigere Übersetzungs-Variante: „Und er bemühte sich um das Verstehen des Wortes.“ Noch vorsichtiger: Er merkte auf die Rede und das Gemerkte ward ihm in einem Gesicht (M. Buber/ F. Rosenzweig, aaO. S. 468) Es ist die Aufgabe dessen, der ein Wort oder ein Gesicht empfängt, dass er zu verstehen sucht.

 Wir erfahren mehr als sonst über Daniel selbst. Seine Lebens-Situation in diesem Augenblick. Er trauert und fastet. Er ist von dem Gesicht so betroffen, dass alle Lebensregungen auf Null gesetzt werden. Eine Auszeit von drei Wochen. Man kann so zu verstehen suchen: was er gesehen hat in dem Gesicht, das nachfolgend berichtet wird, ist ihm an die Nieren gegangen, hat ihm die Freude am Essen und Trinken verschlagen. Aller Luxus ist nichts mehr.

  Es ist allerdings auch möglich, dass man anders liest:  Dann kann man auf den Gedanken kommen: Dieses Trauern und Fasten und sich Salben ist die Voraussetzung für den Empfang der Offenbarung. Dann hätten wir hier einen Hinweis darauf, wie man sich vorbereiten kann auf das Reden Gottes. Es wäre dies dann eine der seltenen Stellen in der Schrift, wo wir „methodische Hinweise“ für eine spirituelle Praxis erhalten.  

 4 Und am vierundzwanzigsten Tage des ersten Monats war ich an dem großen Strom Tigris 5 und hob meine Augen auf und sah, und siehe, da stand ein Mann, der hatte leinene Kleider an und einen goldenen Gürtel um seine Lenden. 6 Sein Leib war wie ein Topas, sein Antlitz sah aus wie ein Blitz, seine Augen wie feurige Fackeln, seine Arme und Füße wie helle, blanke Bronze, und seine Rede war wie ein großes Brausen. 7 Aber ich, Daniel, sah dies Gesicht allein, und die Männer, die bei mir waren, sahen’s nicht; doch fiel ein großer Schrecken auf sie, sodass sie flohen und sich verkrochen. 8 Ich blieb allein und sah dies große Gesicht. Es blieb aber keine Kraft in mir; jede Farbe wich aus meinem Antlitz und ich hatte keine Kraft mehr. 9 Und ich hörte seine Rede; und während ich sie hörte, sank ich ohnmächtig auf mein Angesicht zur Erde.

Es folgt die inhaltliche Berichterstattung über das Gesicht. Der Anfangssatz des Berichtes hat etwas Schwebenden. Es ist nicht klar, ist Daniel durch eine Reise an dem großen Strom Tigris oder ist er in einem Gesicht dorthin entrückt? Klar ist nur Daniel sieht einen Boten. Einen Boten, der nicht einfach ein nur Mensch ist. Er sprengt das Menschenmaß. Topas, Blitz, Fackeln, helle Bronze – so beschreibt man kein Menschenwesen Die Beschreibung dessen, den er sieht, lässt an einen Engel denken, einen Boten aus der jenseitigen Welt. „Dieser Engelbegegnung merkt man an, dass es für einen Sterblichen ganz und gar kein Vergnügen ist, einem Engl begegnen zu müssen.“(W. Lüthi, aaO. s. 126) So erschreckend ist das Gesicht, dass es Daniel die Kraft raubt, dass er erbleicht – wie vom Tod erschrocken? Es ist mit Händen zu greifen, wie die Begegnung Daniel aus dem Gleichgewicht bringt, ihn überfordert. Und als er hört, sinkt er ohnmächtig zu Boden.

Merkwürdig: Seine Begleiter sehen nichts und erschrecken doch. Sie hören nichts und fliehen doch. Die Parallele drängt sich förmlich auf: „Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen sprachlos da; denn sie hörten zwar die Stimme, aber sahen niemanden.“ (Apostelgeschichte 9, 3 – 7) Die Nähe zwischen beiden Erzählungen ist auffällig genug. Es ist jedes Mal eine Begegnung mit der göttlichen Wirklichkeit, die so zu Boden wirft.  Offensichtlich ist es nicht so harmlos, in die Nähe Gottes zu geraten, seine Gegenwart in der Welt auf einmal zu erschauen, wie mache heute gerne tun.

 10 Und siehe, eine Hand rührte mich an und half mir auf die Knie und auf die Hände, 11 und er sprach zu mir: Daniel, du von Gott Geliebter, merk auf die Worte, die ich mit dir rede, und richte dich auf; denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dies mit mir redete, richtete ich mich zitternd auf. 12 Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel; denn von dem ersten Tage an, als du von Herzen begehrtest zu verstehen und anfingst, dich zu demütigen vor deinem Gott, wurden deine Worte erhört, und ich wollte kommen um deiner Worte willen.

 Es sind freundliche Hände, die Daniel erst auf die Knie und die Hände und dann auf die Beine helfen. Ob es die Hand dessen ist, den er gesehen hat? Berührungen spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, einen Mutlosen wieder aufzurichten. „Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss! Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen. Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“ (1. Könige 18, 5-7) Wie der mutlose Elia wird auch der mutlose Daniel aufgerichtet, wenn auch zitternd und angeschlagen. Und wie er bekommt auch Daniel eine Botschaft.

Den freundlichen Händen folgen freundliche Worte Er wird, zentral für das ganze Daniel-Buch erinnert: Du bist ein von Gott Geliebter. Der Herr der Geschichte ist, dessen Handeln so erschreckend sein kann, der hat dich, Daniel, lieb.  Ist dieser Bote mit seinen Worten die Antwort auf das Gebet Daniels? Ist er auch deshalb gewürdigt, die Botschaften Gottes zu empfangen, weil er ein Beter ist? In seiner Fürbitte hat er auf alles Argumentieren und Klagen verzichtet. Er hat sich und das Volk ganz schutzlos und anspruchslos Gott hingehalten. Das hat Gott gehört. Er hört die Worte, die sich ihm rückhaltlos anvertrauen und sieht die leeren Hände.

 So kann man denken – aber auch so: Es ist einfach so, dass Gott diesen Daniel lieb hat – dass er ein „Mann des Wohlgefallens(M. Buber/ F. Rosenzweig, ebda.) ist. Man könnte auf die Idee kommen: all die Ereignisse um Daniel sind daraus geworden, dass Gott diesen Seher lieb hat.  Und weil er ihn lieb hat, bewahrt er ihn und braucht er ihn als seinen Seher.

 13 Aber der Engelfürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage widerstanden; und siehe, Michael, einer der Ersten unter den Engelfürsten, kam mir zu Hilfe, und ihm überließ ich den Kampf mit dem Engelfürsten des Königreichs Persien. 14 Nun aber komme ich, um dir Bericht zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage; denn das Gesicht gilt erst ferner Zeit.

 Auch Engel haben manchmal mit Widrigkeiten zu kämpfen. Manchmal sind sie auf Hilfe angewiesen. Es scheint, es gibt so etwas wie Solidarität unter Engeln. Einer ist für den anderen da. Gleichwohl klingt es wie eine Entschuldigung: Ich bin aufgehalten worden. Als ob der Himmel uns erklären müsste, warum er sich Zeit lässt, warum er verzieht. Es ist ein großes Thema in der Bibel: Hat Gott uns vergessen? Warum geht es nicht vorwärts? Wie lange noch? Dahinter steht das Wissen: Das Zeitmaß Gottes richtet sich nicht nach unserem Maß. Das ist schwer genug auszuhalten.

Es ist ein wichtiges Thema im Denken mancher charismatischen Gruppen. Sie leiten aus dieser Stelle ab, dass es so etwas wie „Engelfürsten“ der Völker gibt. Nicht ausgesprochene Regionalfürsten, auch keine Regionalgötter, aber eben Engelfürsten. Wenn das Buch Daniel mit dieser Vorstellung so unbefangen umgeht, dann nicht zuletzt deshalb, weil es damit in keiner Weise die Allmacht Gottes in Frage gestellt sieht. Die Engelfürsten mögen Macht haben, mögen auch einen Boten Gottes einmal ungebührlich lange beschäftigen können. Aber sie sind keine Infragestellung des „Einer allein ist Gott. Einer allein ist der Herr.“ Und ein Engel Gottes kann getrost dem anderen überlassen, die Situation zu klären – fast wie beim Schichtwechsel.

Fast zu überlesen, die Ankündigung des Engels. Was er Daniel zu sagen hat, geht nicht auf den Augenblick aus. Es ist ein Wort für ferne Zeiten, am Ende der Tage. Zukunftsmusik in eine schwierige Zeit hinein.  

15 Und als er das alles mit mir redete, neigte ich mein Angesicht zur Erde und schwieg still. 16 Und siehe, einer, der einem Menschen gleich war, rührte meine Lippen an. Da tat ich meinen Mund auf und redete und sprach zu dem, der vor mir stand: Mein Herr, meine Glieder bebten, als ich das Gesicht hatte, und es war keine Kraft mehr in mir. 17 Wie kann der Knecht meines Herrn mit meinem Herrn reden, da auch jetzt noch keine Kraft in mir ist und mir der Atem fehlt?

Hier kommt die Erfahrung zur Sprache, die sich gleichfalls in der Bibel wiederholt. Wie soll einer reden, wenn er der Wirklichkeit Gottes ansichtig wird? Zacharias verstummt (Lukas 1,22) Paulus stürzt zu Boden (Apostelgeschichte 9,3) bei Jesaja muss ein Engel ihn anrühren, damit er „würdig“ ist und in Dienst genommen werden kann: „Da flog einer der Serafim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt. (Jesaja 6,6-7)

 18 Da rührte mich abermals der an, der aussah wie ein Mensch, und stärkte mich 19 und sprach: Fürchte dich nicht, du von Gott Geliebter! Friede sei mit dir! Sei getrost, sei getrost! Und als er mit mir redete, sah ich mich gestärkt und sprach: Mein Herr, rede; denn du hast mich gestärkt.

  Es ist ein Prozess in kleinen Schritten. Dass Daniel gestärkt wird, ist nicht mit einem Mal getan. Wieder rührt der Engel Daniel an, so wie ja auch Elia zweimal berührt werden musst. Er stärkt ihn – mit seinem Zuspruch.  Fürchte dich nicht, du von Gott Geliebter! Friede sei mit dir! Sei getrost, sei getrost!  So ähnlich ist Josua vor Jericho gestärkt worden. So ähnlich ermutigt der Auferstandene seine Jünger. Es braucht diese Ermutigung, damit Daniel antworten kann: Mein Herr, rede; denn du hast mich gestärkt. Es ist die Antwort eines Menschen Gottes, eines Propheten: „Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört.“ (1. Samuel 3, 10) Wer so antwortet, kann gesandt werden, ist für Gott brauchbar.

 20 Und er sprach: Weißt du, warum ich zu dir gekommen bin? Und jetzt muss ich wieder hin und mit dem Engelfürsten von Persien kämpfen; und wenn ich das hinter mich gebracht habe, siehe, dann wird der Engelfürst von Griechenland kommen. 21 Doch zuvor will ich dir kundtun, was geschrieben ist im Buch der Wahrheit. Und es ist keiner, der mir hilft gegen jene, außer eurem Engelfürsten Michael.

Das Mitteilungsbedürfnis des Engels rührt mich. Er ist darin so menschlich. Alles, dass er nicht sagt: „Rate einmal, warum ich zu dir gesandt bin.“ Ein Engel zwischen zwei Aufträgen, on tour sozusagen. Und er geht so vor, wie es vernünftig ist: Erst der Engelfürst von Persien, dann der von Griechenland. Einer nach dem anderen, nicht alle auf einmal. Engel neigen nicht um Größenwahn. Zuvor aber noch, vor dem neuen Auftrag Botendienst für Daniel. Viel-beschäftigt. Der Himmel ist – so lerne ich hier – ständig mit den Angelegenheiten seiner Leute auf der Erde befasst.

Zum Weiterdenken

Zum vierten Mal wird innerhalb weniger Verse darauf verwiesen, dass Daniel keine Kraft mehr in sich selbst verspürt, dass er kraftlos geworden ist. „Immer neu muss der Engel ihn anrühren und stärken, als hätte er einen Schwerkranken vor sich.“ (W. Lüthi, aaO. S. 130) Es drängt sich der Eindruck auf, dass diese Kraftlosigkeit fast wie eine Voraussetzung dafür ist, dass er Gott zur Verfügung stehen kann, dass Gott durch ihn handeln kann. Er muss zuvor leer, kraftlos werden, damit er neu gefüllt werden kann.

 „Das war ja so dein Wesen von alten Zeiten her                                                           dass Du Dir hast erlesen, was arm, gebeugt und leer,                                                 dass mit gebrochnen Stäben Du Deine Wunder tatst                                                           und mit geknickten Reben die Feinde niedertratst.“                                                                        Friedrich Wilhelm Krummacher

             Oder wie es Bonhoeffer gesagt hat:

 Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.
Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.                                                                D.
Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, 1943

            So gesehen ist es kein Wunder, dass es erst das braucht, dass Daniel seine eigene Kraft nicht spürt, damit er sich der Kraft Gottes hinzu-halten bereit wird und von ihr erfüllt werden kann. Es ist keine harmlose Begegnung, sozusagen auf Augenhöhe: „Wie billig ist alles Gerede von einem „Partner“-Gott, der nicht mehr der Heilige ist.“ (G. Maier, aaO. S. 369) diese Begegnung hat Daniel die Kraft genommen und den Atem verschlagen. Erst wo Selbstvertrauen sich in Gottvertrauen wandelt und sich demütig in ihm birgt, da bekommt Gott in einem Menschenleben freie Bahn. Selbstvertrauen ohne Gottvertrauen steht Gott im Weg.

Und es ist keiner, der mir hilft gegen jene, außer eurem Engelfürsten Michael. Was ist das? Eine Aufforderung an Daniel? Eine Information: Mir wird alles zu viel? Der Hinweis: Wir kämpfen an so vielen Fronten, dass nur noch Michael frei ist als Beistand? Es könnte auch schlicht so sein: Mehr braucht es nicht. Um das alles zu klären, müssen wir nicht den ganzen Himmel bemühen. Michael ist genug.

   Das könnte mir gefallen, weil es mich an die souveräne Polizei-Aktion erinnert, die die Offenbarung erzählt: „Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre.“ (Offenbarung 20, 1-2) Mehr Aufwand ist nicht nötig. So gesehen wäre die Information an Daniel tröstlich: Wir, der Himmel, hat das Chaos der Erde im Griff. Sei ohne Sorge vor allem, was kommt.

Gott, es ist gut, dass Du Deine Boten sendest, die uns erinnern: Du bist geliebt. Es ist gut, dass Du uns Deine Boten sendest, an denen wir sehen: Du sorgst Dich um uns. Wir kommen bei Dir vor. Du hast uns im Blick.

Herr, gib uns, dass wir nicht zu beschäftigt sind mit unseren Angelegenheiten, Sorgen, Plänen, um Deine Boten zu bemerken. Gib uns Ohren, die sie hören, Augen, die sie sehen, das Herz, das sich ihnen öffnet.

Gib uns ein Herz für Deine Botschaften, damit wir Deine Botschaften für unser Herz empfangen und bewahren und sie tun. Amen