Lebensgewohnheiten

Daniel 6, 1 – 29

 1 Und Darius aus Medien empfing das Reich, als er zweiundsechzig Jahre alt war. 2 Und es gefiel Darius, über das ganze Königreich hundertzwanzig Statthalter zu setzen. 3 Über sie setzte er drei Fürsten, von denen einer Daniel war. Ihnen sollten die Statthalter Rechenschaft ablegen, damit der König nicht zu Schaden komme.

 Ein neuer König – Darius. Nicht mehr aus dem Volk der Chaldäer, ein Meder. Zweiundsechzig Jahre ist er bei dem Antritt seiner Herrschaft. Kein jugendlicher Heißsporn mehr. Einer, der zu regieren weiß und sich einen Beamten-Stab sichert. Er bildet eine klare Hierarchie aus – unter drei Fürsten folgen hundertzwanzig Statthalter. Rechenschaftspflichtig gegenüber den Fürsten. Einer von diesen Dreien ist Daniel. „Darius ist klug genug, um diesen geheimnisvollen Mann, der einem hohen Geist gehorcht, beim Ausbau und bei der Festigung des Reiches sich zunutze zu machen.“(W. Lüthi, aaO. S. 73) Zugleich kann Darius sich sicher sein – dieser jüdische Mann hat keine Chance, eine eigene Machtbasis zu entwickeln. Er ist zur Loyalität geradezu verurteilt.

Es ist schön zu sehen, wie hier Verwaltung begründet wird. Damit der König nicht zu Schaden komme – in der älteren Luther-Übersetzung: damit er der Mühe enthoben wäre. Das könnte seinem Alter geschuldet sein. Keine Überanstrengung. Auch das ist ein möglicher Gedanke: Es gibt hohe Verwaltungsbeamte, damit der Entscheidungsträger nicht mit Kleinkram belastet wird. Damit auch alle Eventualitäten sorgfältig beachtet werden. Solche Beamte hätte man sich in den Zeiten der Pandemie häufiger an den wichtigen Schaltpunkten gewünscht!

  4 Daniel aber übertraf alle Fürsten und Statthalter, denn es war ein überragender Geist in ihm. Darum dachte der König daran, ihn über das ganze Königreich zu setzen. 5 Da trachteten die Fürsten und Statthalter danach, an Daniel etwas zu finden, das gegen das Königreich gerichtet wäre. Aber sie konnten keinen Grund zur Anklage und kein Vergehen finden; denn er war treu, sodass man keine Schuld und kein Vergehen bei ihm finden konnte.

  Es ist kein Wunder: Daniel wird zur Zielscheibe von Eifersucht. Das kann doch nicht sein. Es hat etwas von Gesetzmäßigkeit: „Die Gunst der Herren verträgt sich schlecht mit der Gunst des Herrn.“ (W. Lüthi, aaO, S. 74) Der Landfremde, Jude, der weder zu Persern noch zu Medern gehört – einer, der an der Spitze stehen soll? Sie suchen nach Schwachpunkten bei Daniel, nach Gründen, ihn in Verruf zu bringen und finden nichts. Er ist untadelich. Unangreifbar.

 6 Da sprachen die Männer: Wir werden keinen Grund zur Anklage gegen Daniel finden, es sei denn wegen seiner Treue zum Gesetz seines Gottes. 7 Da kamen die Fürsten und Statthalter eilends vor den König gelaufen und sprachen zu ihm: Der König Darius lebe ewig! 8 Es haben die Fürsten des Königreichs, die Würdenträger, die Statthalter, die Räte und Befehlshaber alle gedacht, es sollte ein königlicher Befehl gegeben und ein strenges Gebot erlassen werden, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten wird von irgendeinem Gott oder Menschen außer von dir, dem König, allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden soll. 9 Darum, o König, wollest du ein solches Gebot ausgehen lassen und ein Schreiben aufsetzen, das nicht wieder geändert werden darf nach dem Gesetz der Meder und Perser, das niemand aufheben kann. 10 So ließ der König Darius das Schreiben und das Gebot aufsetzen.

Einen Schwachpunkt aber haben sie bei Daniel ausgemacht. Das ist seine Treue zum Gesetz seines Gottes. Er gehört zu der seltenen Spezies, die in ihrem Glauben keine Kompromisse kennen. „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5,29), Gottes Gebot höher achten als die Regeln, die Menschen erfinden. . So also wird die Falle erdacht: Man muss Daniel an der Stelle angreifen, wo er keine Kompromisse kennen wird.

  Sie kommen daher,  Würdenträger,  Statthalter, Räte und Befehlshaber, die ganze Ansammlung der Möchtegern-Strategen, als hätten sie eine schwierige Beratung hinter sich und eine wichtig Weichenstellung für das ganze Reich dabei gefunden. Ein Gesetz, das für dreißig Tage einen Ausnahmezustand anordnet.  Alle Bitten müssen in dieser Zeit an den König gerichtet werden, auch die Bitte, für die landläufig ein Gott zuständig sein könnte. Ein Gesetz, das zur Festigung der Autorität des Königs dienen wird. Wer gegen diese Regelung verstößt, soll zu dem Löwen.

 Durchschaut Darius diese offensichtlich Schmeichelei nicht als das, was sie ist – eine bodenlose Schmeichelei, ein einziges Schleimen: Geht er ihnen ein wenig naiv auf dem Leim? Oder ist es gar so, dass er das für einen gute Idee hält – ein Test für die unbedingte Loyalität, die ihm geschuldet wird? Wie auch immer – er fertig das Gesetz aus und damit ist es in der Welt. Gültig für immer, für alle und überall. Öffentlich und privat.

11 Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte. 12 Da kamen jene Männer eilends gelaufen und fanden Daniel, wie er betete und flehte vor seinem Gott.

Daniel aber hört und macht doch, was ihm wichtig ist. Er betet, dreimal am Tag. Es ist Zeichen seiner Treue zu seinem Gottes. Nichts Außerordentliches, sondern sein privates Ritual. Nicht an die große Glocke gehängt – schaut her. Seine Feinde aber haben hergeschaut, hingeschaut, gelauert. Sie haben sich Zugang zum Haus verschafft und gefunden, was sie zu finden hofften – einen betenden Daniel.

 13 Da traten sie vor den König und redeten mit ihm über das königliche Gebot: O König, hast du nicht ein Gebot erlassen, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten würde von irgendeinem Gott oder Menschen außer von dir, dem König, allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden solle? Der König antwortete und sprach: Das ist wahr nach dem Gesetz der Meder und Perser, das niemand aufheben kann.

Mit diesen Fakten sind sie fast am Ziel. Sie haben einen Tatbestand. Und gute Staatsbürger, treue Diener, die sie sind, bringen sie den Fall vor den König. Sie machen es geschickt. Sie erinnern ihn, den viel beschäftigten, so verantwortlichen Monarchen an seinen Erlass: Hast du nicht…. Und Darius erinnert sich wirklich. Er hat sogar noch im Blick, welches Gewicht er dem Erlass gegeben hat. Ein Gesetz, das unbedingt gilt, für alle und überall. Ohne Ausnahme.

 14 Sie antworteten und sprachen vor dem König: Daniel, einer der Gefangenen aus Juda, der achtet weder dich noch dein Gebot, das du erlassen hast; denn er betet dreimal am Tage. 15 Als der König das hörte, wurde er sehr betrübt und war darauf bedacht, Daniel zu retten, und mühte sich, bis die Sonne unterging, ihn zu befreien. 16 Aber die Männer kamen wieder zum König gelaufen und sprachen zu ihm: Du weißt doch, König, es ist das Gesetz der Meder und Perser, dass alle Gebote und Befehle, die der König beschließt, unverändert bleiben sollen.

Aus der allgemeinen Erörterung, der sorgsamen Erinnerung wird Anklage. Jetzt benennen sie einen Täter, den einen, auf die sie die ganze Aktion hin angelegt hatten: Daniel, einer der Gefangenen aus Juda, der achtet weder dich noch dein Gebot, das du erlassen hast; denn er betet dreimal am Tage.  Wie klingt das – nach Rebellion, nach Missachtung, nach unerhörtem Hochmut? Der König selbst hat doch das Gewicht seines Erlasses benannt, damit den Ernst eines Verstoßes markiert. Muss das nicht den König in Zorn versetzen, dass so einer, einer der Gefangenen aus Juda, es wagt, sich über seine Gebot hinweg zu setzen?

Im Hintergrund schwingt es wohl mit – über die Jahrtausende hinweg. Ist es nicht die Art dieses halsstarrigen Volkes, dass es meint, nur sein Gott sei der richtige, wahre, lebendige Gott und alle anderen nicht anerkennt? Der latente Antisemitismus, der schon in der alten Welt da ist, der dieses Volk verhasst macht, er wird hier genussvoll geschürt, um einen aus dem Weg zu räumen.

 Aber der Kampf ist noch nicht gewonnen. Die Anklage steht zwar, aber der König zögert. Er zögert, wohl auch, weil er spürt, wie er mit seinem unbedachten Erlass in eine Fall gelockt worden ist, wie er zum Richter wider Willen gemacht worden ist. Zum dritten Mal heißt es: sie kamen gelaufen. Allein in dieser Formulierung zeigt sich etwas von der Verachtung des Erzählers für diese Hofleute, er würde sie wohl eher Höflinge oder Hofschranzen nennen. Sie rennen, wie es nie ein wirklicher Würdenträger täte. Sie sind getrieben von ihrer Hast, der Gier, dem Hass. Sie kommen mit der erneuten Erinnerung: das Gesetz der Meder und Perser – unveränderlich, ewig, für alle gültig. Wenn Darius hier Ausnahmen macht, gefährdet er das ganze Sicherheits- und Rechts-System.

17 Da befahl der König, Daniel herzubringen. Und sie warfen ihn zu den Löwen in die Grube.

Sie haben es geschafft – haben den König gefangen und mit dem König seinen Daniel. Der „Günstling“ wird fallen.  Was für ein Triumph für die Intriganten-Schar.

 Der König aber sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir! 18 Und sie brachten einen Stein, den legten sie auf die Öffnung der Grube; den versiegelte der König mit seinem eigenen Ring und mit dem Ringe seiner Mächtigen, damit nichts anderes mit Daniel geschähe.

 Was ist das? Hohn – der hört sich anders an. Hoffnung? Aber kann das sein, dass Darius auf das Eingreifen eines Gottes hofft, an den er nicht glaubt? Eine Hoffnung, die sein Siegel brechen müsste?

19 Und der König ging weg in seinen Palast und fastete die Nacht über und ließ kein Essen vor sich bringen und konnte auch nicht schlafen. 20 Früh am Morgen, als der Tag anbrach, stand der König auf und ging eilends zur Löwengrube. 21 Und als er zur Grube kam, rief er Daniel mit angstvoller Stimme. Und der König sprach zu Daniel: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, auch erretten können von den Löwen? 22 Daniel aber redete mit dem König: Der König lebe ewig! 23 Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der den Löwen den Rachen zugehalten hat, sodass sie mir kein Leid antun konnten; denn vor ihm bin ich unschuldig, und auch gegen dich, mein König, habe ich nichts Böses getan.

 Sorgfalt, kein Leichtsinn. Triumph, aber nichts dem Zufall überlassen. Die Grube wird versiegelt. Der König geht von dieser Grube, die er wie eine eigene Niederlage empfinden mag. Es hat ihm den Appetit verschlagen und den Schlaf geraubt.  Am nächsten Morgen aber kehrt er zurück. Er eilt. Er will wissen, was ist. Wird er nur noch ein paar Leichenfetzen finden?

24 Da wurde der König sehr froh und ließ Daniel aus der Grube herausziehen. Und sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut. 25 Da ließ der König die Männer, die Daniel verklagt hatten, holen und zu den Löwen in die Grube werfen samt ihren Kindern und Frauen. Und ehe sie den Boden erreichten, ergriffen die Löwen sie und zermalmten alle ihre Knochen.

Daniel wird befreit. Er, der immer schon innerlich frei war, wird jetzt auch äußerlich frei – er verlässt die Löwengrube. Die ihm aber die Falle gestellt hatten, werden nun Opfer ihres eigenen Ränkeschmieden und müssen schwer für die Nacht des Königs ohne Schlaf büßen. „Wer eine Grube gräbt, der wird hineinfallen; und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen.“(Sprüche 26,27) Ihre Hinterlist fällt auf sie selbst zurück.

26 Da ließ der König Darius allen Völkern und Leuten aus so vielen verschiedenen Sprachen auf der ganzen Erde schreiben: Viel Friede zuvor! 27 Das ist mein Befehl, dass man überall in meinem ganzen Königreich den Gott Daniels fürchten und scheuen soll. Denn er ist ein lebendiger Gott, der ewig bleibt, und sein Reich ist unvergänglich, und seine Herrschaft hat kein Ende. 28 Er ist ein Retter und Nothelfer, und er tut Zeichen und Wunder im Himmel und auf Erden. Der hat Daniel von den Löwen errettet. 29 Und Daniel hatte große Macht im Königreich des Darius und auch im Königreich des Kyrus von Persien.

Was für ein Ergebnis. Statt Absturz eine Erhöhung. Anerkennung des Glaubens Daniels durch den König. Wenn man so will – in Schritt zur Förderung, zur Allgemeingültigkeit. Ob das historisch stimmt, mag dahingestellt bleiben. Ob man die Anerkennung Gottes per Königs-Befehl anordnen kann, erst recht. Aber es ist ein Wunsch, der Israel beseelt, religio licita, erlaubte Religion zu sein im römischen Reich, in dessen Machtsphäre Israel ja im 2. Jahrhundert vor Christus immer mehr gerät.

Zum Weiterdenken

Das ist natürlich der Glaube, den das Danielbuch wecken will – ein Vertrauen auf den lebendigen Gott, der ewig bleibt, und sein Reich ist unvergänglich, und seine Herrschaft hat kein Ende. Daniel hält nicht so viel von der Beschwörung des Weltuntergangs, auch wenn er die Reiche kommen und gehen sieht. Er hält mehr von der Beständigkeit des Glaubens an den Gott, derbleibt, auch dann, wenn die Herren der Welt gehen.

  Ich denke so: Denn er hatte seinem Gott vertraut. Um dieses Satzes willen wird wohl die ganze Geschichte erzählt. Es ist die Daniellektion: Gottvertrauen ist kein leerer Wahn. Es macht Erfahrungen. Es lohnt sich, sein Leben in Gottes Hand zu geben. „Und was soll ich noch mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak und Simson und Jeftah und David und Samuel und den Propheten. Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft,“ (Hebräer 11, 32-33) Daniel ist einer von denen, die Beispiele des Glaubens sind. Solche Beispiele wollen nicht bewundert werden, auch nicht nachgeahmt, sondern sie wollen helfen, im eigenen Leben den Weg des Glaubens vertrauensvoll zu gehen.

Für den späteren Leser, der als Christ diese Geschichte liest, drängen sich Parallelen auf – zum Weg Jesu in der Passion. Wie Darius ist auch Pilatus mehr Getriebener als Akteur. Gefangen in staatspolitischen Rücksichtnahmen.  Und die Worte es Darius – Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir! – sie liegen so nahe an dem Spott, so wie er später, angesichts des Kreuzes laut wird: „Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, wenn er Gefallen an ihm hat; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn.“ (Matthäus 27, 43) Die Grube wird versiegelt, gegen jede Befreiungsaktion gesichert – so wie das Grab Jesu. Noch eine Parallele: Früh am Morgen  ist eigentlich nicht Zeit der Könige Wieder klingt es  wie im Neuen Testament im Erzählen vom Ostermorgen, aber da sind es Frauen und kein König, die zur Stelle eilen.

            Der Ausleger aus dem Berner Boden fragt nachdenklich: „Ist dieser überraschende Anklang an Karfreitag und Ostern eine bloß formelle Übereinstimmung oder gar bloßer Zufall? Oder könnte hier nicht der Schluss gezogen werden, dass hier eben wieder der Prophetenfinger sichtbar wird, der auf Jesus Christus hinzeigt?“ (W. Lüthi, aaO. S. 81) Es ist die Sache der Lesenden, sich hier ihr Bild zu machen.

Die Erzählung ist, fernab von ihrem „Märchengehalt“ eine Mustergeschichte für die Möglichkeit, sich in den eigenen Gesetzen zu verfangen. Wir lernen in den Zeiten der Pandemie. Wenn die Regelwerke der StiKo und der Ethik-Kommissionen zu Gesetzen der Meder und Perser mutieren, unveränderlich gelten, dann gefährden sie das Leben, das sie doch schützen sollen und wollen. Es ist eine seltsame Ironie des Schicksals, dass der Versuch, Ungerechtigkeiten durch transparente Regelwerke zu vermeiden, seinerseits zu anderen Ungerechtigkeiten und Unsinnigkeiten führen kann. Darius hätte sich die Möglichkeit zu mehr Pragmatismus gewünscht. Es sind die Krämerseelen seiner Beamten und Würdenträger, die ihm diesen Ausweg versperren.

 

Mein Gott, lass mich an Dich glauben – mit wachem Verstand, klarem Geist und treuer Beständigkeit. Lass mich an Dich glauben und gib mir Lebensgewohnheiten, die meinen Glauben stetig machen, die Stille vor Dir, Beten, den Gang zum Gottesdienst, das Verweilen in Deinem Wort.

Lass mich an Dich glauben, zur Zeit und zur Unzeit, ob mein Glaube  opportun ist oder ob er mich in den Gegenwind führt. Gib mir den Glauben ohne Unterlass, der sich auf Dich verlässt und in Dir birgt. Amen