Viele Gaben – ein Ziel

1.Korinther  3, 1 -8

 1 Und ich, Brüder und Schwestern, konnte nicht zu euch reden wie zu geistlichen Menschen, sondern wie zu fleischlichen, wie zu unmündigen Kindern in Christus. 2 Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Speise; denn ihr konntet sie noch nicht vertragen.

             Paulus setzt neu ein, indem er an den Anfang in Korinth erinnert. Da hat er zu ihnen gesprochen nicht als zu geistlichen Menschen, sondern er hat sie angeredet, wie sie waren: zu Leuten, die wie neugeborene, unmündige Kinder waren. Fleischlich. „Sie waren in ihrem Denken und Handeln noch nicht so vom Geist Gottes bestimmt, dass sie dies hätten verstehen können.“ (W. Klaiber aaO.  S. 49) Ihre Maßstäbe waren noch vom Denken ihrer Umwelt geformt, ihr Denken noch in den engen Grenzen ihrer Herkunft gefangen. Es wäre eine Überforderung gewesen, mit ihnen all das zu verhandeln, was er heute mit ihnen zu verhandeln hat.

Geistliche Menschen – da steht πνευματικοί. Pneumatiker. Menschen, die vom Geist Gottes geleitet werden. „Pneumatisch = geistlich nennt die Heilige Schrift, was allein der Heilige Geist schafft, der uns Jesus Christus als Herrn und Heiland ins Herz gibt.“( D. Bonhoeffer, Gemeinsames Leben, München 1970, S. 22) Es sind also nicht irgendwelche tiefen oder umstürzenden Erfahrungen, die Menschen zu Pneumatikern machen, sondern es ist schlicht der Glaube – Jesus ist der Herr.

Er greift zum Vergleich: auch Neugeborene können noch keine feste Nahrung zu sich nehmen. Wer sie nicht schädigen will, darf sie nicht überfordern. Hinter diesem Bild steht die Vorstellung, dass Menschen im Glauben wachsen und reifen, dass der Anfang nicht alles ist.

Ohne Bild: wenn Christen heute auf dem erlernten Wissens- und Erfahrungstand ihrer Konfirmandenzeit bleiben, dann läuft in ihrem Leben als Christen etwas schief. Wenn man so will: Paulus hat ein Bild vom Glauben, das dem „lebenslangen Lernen“ entspricht, das heute allseits gefordert ist. Eben auch im Christsein. Wer sich dem verweigert, weil er ja jetzt alles gelernt hat und es auch vermeintlich bescheinigt bekommen hat mit der Konfirmation: „Jetzt ist das Lernen des Glaubens fertig“, der bleibt auf einem Glaubensstand, der ein Anfang ist. Aber mehr auch nicht. Schlicht gesagt: „Für Paulus ist der Christenstand ein Werden und Reifen.“(E. Stange, aaO.  S. 27)

 Wichtig ist schon hier allerdings auch: fleischlich, σάρκινος, ist nicht gleich lasterhaft, nicht den Begierden unterworfen. Es ist überaus hilfreich, dass die Neue Genfer Übersetzung statt fleischlich sagt: geistlich unreif. Im Johannes-Evangelium heißt der entsprechende Satz: „Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde.“(Johannes 3,31) Irdisch = fleischlich. Das hilft verstehen: fleischlich ist der, der seine Wertmaßstäbe von allzu menschlichen Dingen leiten lässt – von Sympathie, von Antipathie, von der Faszination durch brillante Redekunst, von der Verlockung durch das Versprechen übersinnlicher Einsichten oder geistlicher Höhenflüge. Man ist nicht wie von selbst geistlich reif, wenn man tiefe Einsichten und geistliche Höhenflüge als Erfahrungen sein eigen nennen kann. Sondern für Paulus zeigt sich – ich greife vor – geistliche Reife im Ja zur Vielfalt in der Gemeinde, in der Akzeptanz derer, die anderes glauben wie ich selbst und doch auch auf dem Weg des Glaubens sind.

Auch jetzt könnt ihr’s noch nicht, 3 denn ihr seid noch fleischlich.

             Aus dem damaligen Anfang ist den Korinthern kein Vorwurf zu machen. Niemand kann etwas dafür, dass er nicht glaubt, wenn ihm nicht Jesus bezeugt worden ist, wenn ihn nicht der Geist Gottes schon angerührt hat. Wohl aber hält er ihnen vor, dass sie, die so hoch von sich denken, in Wahrheit nicht weiter gekommen sind. „Gewiss sind die Korinther keine Neubekehrten mehr und doch sind sie immer noch nicht mündig geworden. Die Zeit als solche bewirkt kein wirkliches christliches Vorwärtskommen.“(W. Schrage, aaO.  S. 282)Woran Paulus festmacht, dass sie immer noch unmündig sind, fleischlich, wird er sofort sagen.

Denn wenn Eifersucht und Zank unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und lebt nach Menschenweise? 4 Denn wenn der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere aber: Ich zu Apollos -, ist das nicht nach Menschenweise geredet?

             Darin zeigt sich ihre geistliche Unreife, dass sie noch ticken wie früher, dass sie untereinander uneinig sind, Eifersucht und Zank die Gemeinde zu zerreißen drohen. Sie leben, wie alle um sie herum – als Parteigänger von Menschen, als Anhänger dieses oder jenes Lehrers. Nach Menschenweise. Das ist ja verständlich. Und alle um die Gemeinde herum sehen sie ja auch so – als Anhänger irgendeines auswechselbaren Kultes, irgendeiner faszinierenden Führungsfigur.

Unvergesslich ist mir ein Dialog auf dem Sportplatz. Zwei junge Mädchen aus der kirchlichen Jugendgruppe hatten einen Anstecker am Trainingsanzug: „Jesus lebt.“ Und ein alter Herr, sehr angesehen im Sportverein und in der Stadt, ging freundlich darauf ein: „Schön ist das, das ihr so ein Hobby habt. Mein Hobby ist der Sport.“

Es scheint, als würden die Korinther in ihrem Eifer einem Irrtum erliegen: sie gehen mit den Boten, denen sie sich verpflichtet fühlen, nicht als Boten um, sondern sie überhöhen sie. „Sich zu ihnen statt zu Christus zu bekennen, verfehlt also völlig das Wesen ihrer Beauftragung.“(W. Klaiber, aaO. S. 51)Indem sie sie überhöhen, verlieren sie zugleich, worauf es genau gesehen ankommt: dass sie nicht mehr an Menschen gebunden sind, sondern an Christus. Sie werden zu Parteigängern des Paulus, des Apollos und sollten doch Nachfolger Christi sein.

5 Was ist nun Apollos? Was ist Paulus?

             Paulus nennt sich und Apollos, weil sie wohl für die Korinther die zentralen Figuren sind, die auch die längste Zeit auf die Gemeinde eingewirkt haben durch ihre Verkündigung.  Apollos ist ein aus Alexandrien stammender Jude, in der Schrift bewandert. Er ist in seiner Verkündigung selbstständig, kein Mitarbeiter des Paulus. „Er steht als „Mitarbeiter Gottes“ zu Paulus im Verhältnis des Bruders wie jeder andere christliche Bruder auch.“(E. Fascher, aaO.  S. 19)

 Auch wenn die Fragen des Paulus vordergründig so klingen, als würde er nach ihnen als Person fragen – in Wahrheit geht es um ihre Rolle. Welche Rolle spielen sie für euch, so übertrage ich.  Denn das veranlasst ja die Fragen des Paulus, dass er die Boten in ihrer Rolle überschätzt sieht, wenn sich Glieder in der Gemeinde nach ihnen benennen, sich ihnen zugehörig fühlen und nicht nur ein wenig verbunden, so wie allen anderen Christen.

 Diener sind sie, durch die ihr gläubig geworden seid, und das, wie es der Herr einem jeden gegeben hat:

             Die Antwort, die Paulus auf seine selbstgestellte Frage gibt, zielt wieder auf ihre Rolle: Diener. Was immer sie als Personen sein mögen, glänzend oder mickrig, voller Ausstrahlungskraft oder eher unauffällig – sie sind Diener. Und nur als solche haben sie Bedeutung für die Korinther. δικονοι – Diakone. Das ist ihr Dienst, dass die Korinther durch sie gläubig geworden sind, den Weg zum Glauben gezeigt bekommen haben. Durch sie haben sie Vertrauen nahe gelegt bekommen, den Weg des Glaubens so gezeigt bekommen, dass sie für diesen Weg aufgeschlossen worden sind und ihn für sich selbst angenommen haben.

            „Durch diese Bezeichnung als Diener wird alle Eigenmächtigkeit und alles Eigeninteresse der δικονοι  ebenso ausgeschlossen wie eine Bindung an sie.“(W. Schrage, aaO.  S. 290) Das wird noch durch die weitere Wendung unterstrichen: sie haben nur das ausrichten können, was der Herr einem jeden gegeben hat. Kein noch so mächtig auftretender Bote des Evangeliums kann irgendetwas aus sich selbst heraus bewirken. Es ist immer der Herr, der Glauben weckt, auch wenn es die Boten sind, die für den Glauben werben.  Sie sind seine Werkzeuge, durch die er handelt.

6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben.

             Dabei ist es so, dass die Diener nicht einfach nur das Gleiche tun. Paulus unterscheidet zwischen seinem Handeln  und dem des Apollos. Man hat gerne angenommen, dass er damit seinen zeitlichen Vorsprung andeutet. Er war der Erstverkündiger in Korinth, Apollos dagegen hat auf seinem Verkündigen aufgebaut, es hier und da vielleicht auch vertieft.

Das mag so sein, aber darauf kommt es Paulus nicht an. Sondern woran ihm liegt ist vielmehr: Was auch immer der Einzelne getan hat – fruchtbar wird es nur dadurch, dass Gott das Gedeihen gegeben hat. Gott hat aus ihrem Arbeiten etwas werden lassen -in biblischer Sprache: Frucht gegeben. Also nicht die unterschiedliche Arbeit wird betont, schon gar nicht in Konkurrenz gegeneinander gesetzt, sondern die Abhängigkeit vom Geben Gottes. Es gibt keine Rangfolge, keine unterschiedliche Wertigkeit von Erstverkündigung, missionarischem Ruf zum Glauben und weiterführender Arbeit in der Gemeinde.

Wer hier nicht nur sachlich differenziert nach den verschiedenen Aufgaben, sondern Werturteile abgibt und den eigenen Glauben unlöslich mit den Boten verknüpft, der erweist, dass er nach Menschenweise urteilt und denkt und nicht dem gerecht wird, dass Gott das eine wie das andere segnen will und segnen muss.

„Alles Pflanzen und Begießen von Menschen bleibt unfruchtbar und ist zum Scheitern verurteilt, wenn nicht Gott selbst Wachsen und Gediehen gibt, das allein er geben kann.“(W. Schrage, aaO.  S. 292) An diese Wirklichkeit erinnert der Liedvers, der, so gesehen, viel mehr ist als ein Erntedank-Lied.

Wir pflügen, und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand.                                                                  M.
Claudius 1783, EG 508

7 So ist nun weder der etwas, der pflanzt noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. 8 Der aber pflanzt und der begießt, sind einer wie der andere.

Entschlossen zieht Paulus die Konsequenzen aus seinem Obersatz: Weil alles am Geben Gottes hängt, ist es falsch und unsinnig, sich an die Arbeiter, die Boten, die Diener zu binden. Sie sind einer wie der andere – eben Diener. Hinter der steilen Formulierung: So ist nun weder der pflanzt noch der begießt etwas, steht nicht: auf uns kommt es nicht an. Doch,  es kommt auf jeden Einzelnen an – auf den, der pflanzt, auf den,  der begießt, auf den, der umsorgt, den der wacht. Aber sie alle tun nur ihre Arbeit.

Oder, vielleicht noch schärfer: „Sie sind tatsächlich ein Nichts, aus dem nur Gottes Schöpfertat etwas zu machen vermag.“(W. Schrage, ebda) Wieder: Hier geht es nicht darum, Menschen klein zu machen, ihre unterschiedlichen Begabungen zu nivellieren, einzuebnen. Sondern es geht darum, dass alle Gaben erst dann Gottes Werke wirken, wenn Gott segnet. Bei Jesus hört sich das so an: „Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“(Johannes 15,5)

Was Paulus hier schreibt, kann in der Tat bewahren: vor maßloser Selbstüberschätzung und gefährlicher Selbst-Überforderung: Alles hängt an mir und meinem Handeln. Aber zugleich bewahren diese Worte auch vor der Resignation: Wenn mir nicht gelingt zu tun, was zu tun ist, geht alles den Bach hinunter. Nein, sagt Paulus, wir sind nicht die, die alles gut machen müssen, die Welt retten. Und wir sind auch nicht dazu verurteilt sind, zuzusehen, wie alles einem bösen Ende zutreibt. Wir müssen nicht glauben, dass unser Tun und Lassen nichts ändert. Es ist unser Tun und Lassen, in das Gott seinen Segen gibt.

Jeder aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit.

             Die Abhängigkeit von Gottes Geben hebt die eigene, persönliche Verantwortung nicht auf.  Alle Arbeit wird ihre Antwort erhalten, ihren Lohn. μισθός. Gott ist nicht blind für das Tun seiner Leute. Es ist ihm auch nicht gleichgültig. Sondern er antwortet auf den Einsatz, auf das Mühen seiner Leute. Beispielhaft für manche Stellen die Antwort an die, die seine Talente vermehrt haben: .Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!(Matthäus 25, 21; 25,23)Gott lässt seine Leute Anerkennung, Lohn empfangen. Davon redet nicht nur Paulus, sondern auch das Evangelium einigermaßen unbefangen.

Zum Weiterdenken

Es ist ein langer Weg, sich erwachsen zu lösen von denen, die uns zu den ersten Schritten des Glaubens geholfen haben. Bei mir sehe ich viele Helfer in dieser Anfangszeit, manche, deren Namen ich nicht mehr weiß, andere, die mir sehr eindrücklich im Gedächtnis sind. Sie alle waren wichtig für mich. Ich habe von ihnen gelernt und mich an ihnen orientiert. Aber ich war nie ihr Parteigänger. Vielleicht, weil mein Naturell so ist, dass ich instinktiv Abstand halte. Ich eigene mich nicht gut zum Parteigänger. Ich bin „irgendwie“ lutherisch, irgendwie pietistisch, irgendwie evangelikal, irgendwie liberal, irgendwie historisch-kritisch und auch ein wenig charismatisch. Aber alles eben nur „irgendwie“. Es ist mehr „Folklore“, nicht Kern meines Glaubens. Der hängt an Christus.

Es ist ein Missverständnis, die Worte es Paulus in Richtung Gleichmacherei zu lesen. Aus ihnen abzuleiten, dass die eigene Persönlichkeit-Prägung, das eigene Profil doch nur nebensächlich sei. Alle Christ*innen sind gleich. Gleich beschenkt, aber nicht gleich gemacht in ihrer Individualität. Sie sorgt für die Buntheit der Christenheit.

Wie dein Mund beim Lachen aussieht und wie deine Stimme klingt                       Ob dir deine Arbeit Spaß macht. Was Dir da gewaltig stinkt.                                            Ob du rosa Rosen gern hast, wie du ihren Duft erklärst.                                               Ob du dich vor Spinnen ekelst, wohin du in Urlaub fährst.

Was du noch im Leben vorhast, welche Liebe dir missriet.                                           Worauf du seit langem wartest, dass es Dir einmal geschieht.                                       Was du Gott seit langem vorhältst, wie du andre Menschen siehst.                              Ob du Angst hast vor dem Sterben, ob du sein willst, wer du bist

 Egal ist es nicht, mag kaum weltbewegend scheinen doch egal ist es nicht.          Jedes Herz hat sein Gesicht. Egal ist es nicht.                                                                                        M. Buchholz, Das wünsch ich dir, Hünfelden 2013, S. 34  

Die Worte des Paulus lassen schon danach fragen, was gemeint ist, wenn man heute gerne auch einmal von „glaubenweckender Predigt“ spricht. Ist damit der Inhalt gemeint – dass wirklich Christus als der Gekreuzigte zur Sprache kommt? Oder ist damit die Wirkung gemeint? Geht es um den Inhalt, so kann ich mich damit anfreunden: Predigende sollen der Welt und ihren Zuhörern nicht sagen, was die selbst schon aus der Zeitung oder aus eigenem Erfahren wissen. Sie sollen das Evangelium sagen. Aber die Kraft, dass aus solchem Sagen Glauben wird, ist unverfügbar. Dazu braucht es, dass Gott die Worte zu seinen Worten macht, dass er die Predigt verwandelt in sein Reden. Das nennen wir Wirken des Geistes.

Es gibt eine reflexartige Abwehr gegen jeden Lohngedanken, weil er eine jüdische Erbschaft sei und sich nicht mit der Rechtfertigung allein aus Glauben vertrüge. Aber das ist zu kurz gedacht: Im Lohn zeigt sich die Anerkennung Gottes für die Mühe – so das Wort κπος, das Paulus gerne gebraucht. „Es ist das Wort, das sonst für harte körperliche Arbeit, wie sie Sklaven und Frauen verrichteten,  verwendet wird. Paulus benutzt es gerne, um den persönlichen Einsatz in Mission und Gemeinde zu kennzeichnen.“(W. Klaiber, aaO.  S. 52) Gott anerkennt die Mühe, die seine Leute auf sich genommen haben. Aber er erspart ihnen auch nicht die Verantwortung für ihre Arbeit.

Eine andere Möglichkeit, diesen Satz zu verstehen, nenne ich auch noch: „Wir gewinnen Lohn, weil wir an Gottes Werk mitarbeiten.“ Von diesem Verständnis aus ist der Weg kurz zum Lebens- und Dienstmotto, das einst (1854) Wilhelm Löhe für seine Diakonissen formuliert hat: „Was will ich? Dienen will ich. – Wem will ich dienen? – Dem Herrn Jesu in Seinen Elenden und Armen. Und was ist mein Lohn? Ich diene weder um Lohn noch um Dank, sondern aus Dank und Liebe; mein Lohn ist, dass ich dienen darf.“

 

Herr Jesus, was für einen Reichtum hast Du in Deine Gemeinde gegeben. Menschen mit der Gabe zu dienen, zu predigen, mit der Gabe zu leiten, mit der Gabe so zuzuhören, dass einer sein Herz ausschütten kann.

In Deiner Gemeinde gibt es die, die Tränen trocknen, die den Rücken stärken, die den Schmerz lindern, die trösten aus Deiner Güte und die, die einfach da sind, wo sie gebraucht werden.

Ich danke Dir für den Reichtum, den Du in Deine Gemeinde gegeben hast. Amen