Mehr als nur eine Affäre

  1. Samuel 11, 1 – 27

           „Die folgende Geschichte gehört zu den bekanntesten Erzählungen nicht nur der Davidsgeschichte, sondern des ganzen Alten Testaments.“(K. vom Orde, Das zweite Buch Samuel, Wuppertaler Studienbibel, Wuppertal, 2002, S. 140) Sie ist von einer Klarheit und Nüchternheit im Blick auf menschliche Schwächen, die sie zu einem regelrechten „Lehrstück“ macht.

 1 Und als das Jahr um war, zur Zeit, da die Könige ins Feld zu ziehen pflegen, sandte David Joab und seine Knechte mit ihm und ganz Israel, damit sie das Land der Ammoniter verheerten und Rabba belagerten.

Diese Sätze gehören im Grunde noch zur vorangehenden Schilderung der Kämpfe mit den Ammonitern. Dieser Kampf hatte ja seinen Abschluss noch nicht gefunden. Deshalb folgt jetzt die Fortsetzung.  Es gab einmal eine Zeit, da hatten Kriege Pause – im Winter, weil da die Versorgung der Heere nicht zu leisten war. So wartete man bis zum Frühling, auf die Zeit, da die Könige ins Feld zu ziehen pflegen. Da nimmt Joab die Belagerung der Stadt Rabba auf.

 David aber blieb in Jerusalem.

             Ein Satz von lapidarer Kürze. „David führt seine Truppen nicht mehr persönlich in dem Kampf, sondern überlässt das seinem Heerführer Joab.“ Der König hat sich von seiner Aufgabe als Führer im Krieg verabschiedet. Wohlwollend könnte man vermuten: „Er ist zur Erledigung von Regierungsgeschäften zu Hause geblieben.“(W. Dietrich, David, Leipzig 2016, S. 248)

 2 Und es begab sich, dass David um den Abend aufstand von seinem Lager und sich auf dem Dach des Königshauses erging; da sah er vom Dach aus eine Frau sich waschen; und die Frau war von sehr schöner Gestalt.

             Dieser Vers ist wieder und wieder in der Kunstgeschichte gemalt worden. Ein Dauerthema – nicht zuletzt deshalb, weil er männliches Blickverhalten spiegelt. „David begibt sich auf hinauf auf das Flachdach, um sich ein wenig in der Abendkühle zu ergehen. Sein Blick gleitet aus der Ferne hinunter zu den Häusern, nahe seiner Residenz – und plötzlich ist sein Blick fixiert. Man folgt der Blickrichtung – und sieht sie dann auch: die schöne Frau, die sich dort unten wäscht. Sie ist von sehr schönem Aussehen.“ (W. Dietrich, aaO. S. 248)

In der Bilderwelt, die um diese Schöne entsteht, ist die Rollenverteilung oftmals eindeutig: Sie wird zur Verführerin. Ihr Baden ist ein Akt, ein Nacktbaden, dem von den Malern häufig Absicht unterstellt wird. „Warum wäscht sich eine Frau so nah am Palast und so, dass sie von dort gesehen werden kann? Und dies abends, wo zwar die Temperaturen im Jerusalem oft unangenehm niedrig sind, umso höher aber die Wahrscheinlichkeit, vom König wahrgenommen zu werden?“ (W. Dietrich, aaO. S. 251) 

             Nichts davon steht im Text. Der sieht nur eine Badenden und einen König, der sie sieht. Keinerlei Motiv bei der Frau. Man muss als Ausleger schon darauf achten, dass man nicht unversehens dem Rollenklischee von der Frau als Verführerin zur Sünde unterliegt.

 3 Und David sandte hin und ließ nach der Frau fragen und sagte: Ist das nicht Batseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hetiters? 4 Und David sandte Boten hin und ließ sie holen. Und als sie zu ihm kam, schlief er bei ihr; sie aber hatte sich gerade gereinigt von ihrer Unreinheit. Und sie kehrte in ihr Haus zurück. 5 Und die Frau ward schwanger und sandte hin und ließ David sagen: Ich bin schwanger geworden.

             Es ist allein David, der aktiv wird. Er holt Erkundigungen ein, zeigt sich informiert über die Familienverhältnisse – oder wird jedenfalls darüber informiert. Aber was er erfährt – Batseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hetiters – „die Frau eines seiner höchsten Offiziere“ (K. vom Orde, aaO. S. 144) lässt ihn nicht innehalten. „David sieht, erkundigt sich, schickt, und nimmt.“(W. Dietrich/ Th. Naumann, Die Samuelbücher, Darmstadt 1995, S. 241)So nehmen die Dinge ihren Lauf. Batseba wird geholt, David schläft mit ihr, sie kehrt ins eigene Haus zurück. Was nicht geplant war: Prompt wird sie schwanger. Darüber informiert sie David. Das alles klingt irgendwie nüchtern, fast kalt. Jedenfalls nicht nach heißblütiger Leidenschaft und schon gar nicht nach Liebe.

Es kann ja durchaus auffallen: „Die Samuelbücher reden im Blick auf David verschiedene Male von Liebe und lieben (hebr. ʼahabah zw. ʼaheb). Der Begriff zeigt dabei ein gewisses Schillern.“(W. Dietrich, aaO. S. 233)Und nun: in dieser ganzen Geschichte der ersten Begegnung, die hier entfaltet wird fehlt das Wort völlig! Es liegt nahe: in dieser Affäre „maßte sich David das Recht eines absolutistischen Herrschers an.“(K. vom Orde, aaO. s. 145)

 6 David aber sandte zu Joab: Sende zu mir Uria, den Hetiter. Und Joab sandte Uria zu David. 7 Und als Uria zu ihm kam, fragte David, ob es mit Joab und mit dem Volk und mit dem Krieg gut stünde. 8 Und David sprach zu Uria: Geh hinab in dein Haus und wasch deine Füße. Und als Uria aus des Königs Haus hinausging, wurde ihm ein Geschenk des Königs nachgetragen. 9 Aber Uria legte sich schlafen vor der Tür des Königshauses, wo alle Knechte seines Herrn lagen, und ging nicht hinab in sein Haus.  

David wird erneut aktiv, lässt Uria holen – angeblich zur Berichterstattung über den Stand der Belagerung, dem Wohl – wörtlich: schālôm. Was Uria zu berichten hat, ist dem Schreiber nicht der Rede wert. Wohl aber die Anordnung Davids, der Uria nach Hause schickt. Damit er sich dort die Füße wasche. „Das meint hier so viel wie „es sich bequem zu machen“, wobei dennoch einen Anspielung auf die Bedeutung von raglajim (Füße) = pudenda des Mannes nicht ausgeschlossen ist.“ (H. W. Hertzberg, Die Samuelbücher, ATD 10, Göttingen 1965, s. 254)Mit anderen Worten: David hofft, dass Uria mit seiner Frau schläft und so verschleiert werden wird, dass das zu erwartende Kind nicht von Uria gezeugt sein wird.

Uria aber versteht nicht oder will nicht verstehen,. Er geht in die Kaserne.

 10 Als man aber David ansagte: Uria ist nicht hinab in sein Haus gegangen, sprach David zu Uria: Bist du nicht von weit her gekommen? Warum bist du nicht hinab in dein Haus gegangen? 11 Uria aber sprach zu David: Die Lade und Israel und Juda wohnen in Zelten und Joab, mein Herr, und meines Herrn Knechte liegen auf freiem Felde, und ich sollte in mein Haus gehen, um zu essen und zu trinken und bei meiner Frau zu liegen? So wahr du lebst und deine Seele lebt: Das werde ich nicht tun!

             Es ist irgendwie eine peinliche Situation: David stellt Uria zur Rede! Weil der sich die Chance einer heimischen Nacht hat entgehen lassen. Versteht Uria nicht? Will er nicht verstehen? „Ob er durch Hofklatsch gerüchteweise von den intensiveren Kontakten zwischen dem König und seiner Frau erfahren hatte, lässt sich nicht mit Sicherheit beantworten… Spätestens nachdem der König auf einen Besuch bei seiner Frau drang, mochte Uria Verdacht geschöpft haben.“(K. vom Orde, aaO. S. 147) Manchmal neigen Ausleger dazu, mehr zu wissen, als der Text sagt. Nichts von diesen Überlegungen lässt sich im Text belegen. Das „Bunte Blatt“, „Gala“ und wie die Klatsch-Erzeugnisse der Regenbogenpresse so heißen sind Gazetten unserer Zeit. Nicht der im alten Israel.

Nur so viel ist sichtbar – Uria weist diese Angebote des Königs sehr energisch zurück. Die Lade und die Knechte des Königs sind nicht in festen Häusern – er will es nicht besser haben als sie.

 12 David sprach zu Uria: Bleib heute hier, morgen will ich dich gehen lassen. So blieb Uria in Jerusalem an diesem Tage und auch am nächsten. 13 Und David lud ihn ein, dass er bei ihm aß und trank, und machte ihn trunken. Aber am Abend ging er hinaus, dass er sich schlafen legte auf sein Lager bei den Knechten seines Herrn, und ging nicht hinab in sein Haus.

             So rasch gibt der König nicht auf. Er bewirtet Uria königlich, zeichnet ihn so aus und füllt ihn ab. Das alles ändert jedoch nichts am Verhalten Urias. Abends geht der in die Kaserne und nicht nach Hause. Alle Versuche, die Affäre regelrecht zu überdecken sind damit fehlgeschlagen.

 14 Am Morgen schrieb David einen Brief an Joab und sandte ihn durch Uria. 15 Er schrieb aber in dem Brief: Stellt Uria vornehin, wo der Kampf am härtesten ist, und zieht euch hinter ihm zurück, dass er erschlagen werde und sterbe. 16 Als nun Joab die Stadt belagerte, stellte er Uria an den Ort, von dem er wusste, dass dort streitbare Männer standen. 17 Und als die Männer der Stadt einen Ausfall machten und mit Joab kämpften, fielen etliche vom Volk, von den Knechten Davids, und Uria, der Hetiter, starb auch.

             So muss David zu anderen Mitteln greifen. Er wird zum Schreibtisch-Täter und benützt – Gipfel der Infamie – skrupellos Uria als seinen Briefboten. Joab soll die entsprechenden Anordnungen treffen, die Uria den Heldentod sterben lassen. Der infame Plan gelingt. Joab erweist sich einmal mehr als willfähriger Helfer Davids. Zusammen mit einigen anderen vom Volk stirbt auch Uria.

 18 Da sandte Joab hin und ließ David alles sagen, was sich bei dem Kampf begeben hatte, 19 und gebot dem Boten und sprach: Wenn du dem König alles bis zu Ende gesagt hast, was sich bei dem Kampf begeben hat, 20 und siehst, dass der König zornig wird und zu dir spricht: Warum seid ihr so nahe an die Stadt herangerückt im Kampf? Wisst ihr nicht, dass sie von der Mauer schießen? 21 Wer erschlug Abimelech, den Sohn Jerubbaals? Warf nicht eine Frau einen Mühlstein auf ihn von der Mauer, sodass er in Tebez starb? Warum seid ihr so nahe an die Mauer herangerückt?, – so sollst du sagen: Auch dein Knecht Uria, der Hetiter, ist tot.

             Erst diese Anweisung an den Nachrichtenüberbringer, der David informieren soll, zeigt, dass Joab die ganze Schlechtigkeit des Vorgangs durchschaut. Ob es ihm nur recht ist? „Wie tröstlich, den lästigen, immer vom Glaubensgehorsam redenden Herrn auf einmal zum Spießgesellen zu haben.“ (H. W. Hertzberg, aaO. s. 255)Das die Frömmigkeit Davids Joab genervt haben könnte, scheint mir weit hergeholt. Weil das seitherige Erzählen über David ihn nicht als frömmelnden König zeigte – nicht einmal das Dankgebet nach der Nathans-Verheißung. Was aber stimmen wird: diese Komplizenschaft gibt Joab Druckmittel in die Hand – und die wird der hartgesottene Sohn der Zeruja nicht ungern angenommen haben.

 22 Der Bote ging hin und kam und sagte David alles, was Joab ihm aufgetragen hatte. 23 Und der Bote sprach zu David: Die Männer waren uns überlegen und zogen heraus aufs Feld gegen uns; wir aber drängten sie bis an den Eingang des Tores. 24 Und die Schützen schossen von der Mauer auf deine Knechte und töteten etliche von den Knechten des Königs, und auch Uria, dein Knecht, der Hetiter, ist tot.

             Der Bote richtet seine Nachricht aus. Sachlich. Nüchtern. Es ist für ihn wohl kein angenehmer Gang mit dieser Nachricht, aber es  ist schlichte Routine: der Befehlshaber üer das Heer lässt den Oberbefehlshaber unterrichten. Nebenbei: auch Uria, dein Knecht, der Hetiter, ist tot.

             In der Jerusalemer Bibel findet sich eine andere Erzählversion. Ein Einschub zwischen V. 22 und 23 Der weiß von einer Reaktion Davids auf die Nachrichten aus Rabba: „Darauf wurde David wütend auf Joab und sprach zu dem Boten: Warum seid ihr so nahe an die Stadt herangerückt im Kampf? Wisst ihr nicht, dass sie von der Mauer schießen? 21 Wer erschlug Abimelech, den Sohn Jerubbaals? Warf nicht eine Frau einen Mühlstein auf ihn von der Mauer, sodass er in Tebez starb? Warum seid ihr so nahe an die Mauer herangerückt?“ Da sprach der Bote: auch dein Knecht Uria, der Hetiter, hat dabei den Tod gefunden.“ Überliefert im Text der Septuaginta, der vielleicht eine Reaktion Davids gefehlt hat. Dann geht es in der Septuaginta – und ihr folgend der Jerusalemer Bibel mit V. 24 nahtlos weiter.

 25 David sprach zum Boten: So sollst du zu Joab sagen: »Lass dir das nicht leid sein, denn das Schwert frisst bald diesen, bald jenen. Fahre fort mit dem Kampf gegen die Stadt und zerstöre sie.« So sollst du ihm Mut zusprechen.

             David ist ganz König. So ist Krieg. Man hat es nicht in der Hand. Oder: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Das Bedauern des Königs über die Verluste an Leben ist überschaubar. „David erscheint hier als ein typischer Despot, der hemmungslos seiner Begierde nachgibt, sich dabei freilich verstrickt, sich dieser Verstrickung aber mit geradezu zynischer Rücksichtslosigkeit zu entwinden sucht.“(J. Conrad, ebda.) Nur eine Meldung mehr.

 26 Und als Urias Frau hörte, dass ihr Mann Uria tot war, hielt sie die Totenklage um ihren Eheherrn. 27 Sobald sie aber ausgetrauert hatte, sandte David hin und ließ sie in sein Haus holen, und sie wurde seine Frau und gebar ihm einen Sohn.

             Urias Frau erhält gleichfalls Nachricht über den Tod ihres Mannes. Von ihr wird erzählt, dass sie die Totenklage hielt. Das ist mehr Gefühlsregung, als sie für David notiert wird. Liest man diese ganze Erzählung unbefangen, so stellt sich schon die Frage ein, „ob David selbst überhaupt liebesfähig war.“ (W. Dietrich, aaO. S. 236)  

 Aber dem HERRN missfiel die Tat, die David getan hatte.

             Ein kurzer Satz. Aber das Signal ist eindeutig. Diese Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt. Die Reaktion Gottes wird folgen. Sie bleibt nicht innerlich, Gott ist nicht so innerlich nur bei sich selbst. Gottes Reaktion wird  zu klaren Schritte finden

 Die Herausforderung an unser Denken und Glauben:

 Dieser König geht über Leichen, an seinen Händen klebt Blut. Dass er in dieser ganzen Affäre irgendetwas empfunden haben könnte, wird nicht mit der kleinsten Silbe angedeutet. Es fällt auf: „Im Zusammenhang  mit David und Batscheba begegnet nirgendwo die hebräische Wortwurzel für „Liebe, lieben“ (ʼhb), die in den Texten um David und Saul, Jonatan und Michal eine so hervorragende Rolle spielt.“(W. Dietrich, aaO. S. 258) Was man sieht, ist ein Täter. Ohne Skrupel, ohne Reue. Der versucht, über diese Angelegenheit hinweg zur Tagesordnung über zu gehen.

Auch das scheint mir wesentlich zu bedenken: „Schon oft hat man bemerkt, dass mit der Batscheba-Affäre in der Vita Davids ein düsterer Ton kommt, von nun an reiht sich ein Unglück ans Andere.“(W. Dietrich, aaO. S. 241) Aber es bleibt sicher festzuhalten – nicht die Affäre mit der Frau, sondern wie David sie handhabt, dass er zur Vertuschung über Leichen geht, ist das eigentliche Problem. Er wird zum Schreibtisch-Täter, früher Vorläufer der Isebel, der Frau des Ahas.

Das ist dann die Botschaft im großen Textzusammenhang: David ist auf dem Gipfel seiner Macht gewissermaßen verunglückt, aus eigener Schuld, ohne dafür auch nur ein wenig Gespür zu haben. „Es zeigt sich, dass selbst der, den Gott definitiv erwählt hat du der sich auf dem Weg zur Herrschaft keiner Eigenmächtigkeit schuldig gemacht hat, nun doch der Versuchung des Machtmissbrauchs unterliegt.“(J. Conrad, aaO. S. 122) So gelesen wird die Erzählung zur Warnung vor aller allzu frommen Selbstsicherheit – ich doch nicht.

Die Herausforderung an unser Denken und Glauben:

Geh, wohin dein Herz dich führt – das lesen wir gerne, zitieren wir gerne und halten es für einen guten Rat. Aber unser Herz ist keine feste Burg, nicht einbruchssicher, nicht gegen alle Verführung gefeit. David hätte es sich nicht träumen lassen – er ist einfach nur seinen Augen gefolgt. Weil – so ein salopper Spruch: Männer besser sehen als denken können.

 

Bei Jesus kann man lernen, dass Versuchungen und Verführungen auch zu bestehen sind. Durch den Rückbezug auf Gott. Durch das Leben in den Worten Gottes. Durch die Selbst-Begrenzung der eigenen Möglichkeiten: Ich will nichts sein ohne Gott, auf Kosten Gottes. Man sieht an ihm auch: Das Bestehen solcher Versuchungen ist ein Kampf in der Seele. Dieser Kampf bleibt uns nicht erspart.

 

Heiliger Gott, wie verführbar sind wir – durch die Lust unserer Augen, durch die Macht, die uns zu Gebote steht. Wie leicht gerät einer auf die schiefe Bahn, der vom Glück zuvor überhäuft worden ist.

Es ist die große Verführung. Nimm Dir, was Du willst; nimm dir, was du kannst. Solche Verführung macht auch vor frommen Leuten nicht Halt. Vor denen, die von Gott gesegnet sind.

Lehre Du mich die Zuflucht zu seinem Wort. Lehre Du mich das Nein, das meiner Lust und Begierde Grenzen setzt. Um Deinetwillen. Amen