Auf der Suche – gefunden

  1. Samuel 9, 15 – 10, 16

15 Aber der HERR hatte Samuel das Ohr aufgetan, einen Tag bevor Saul kam, und gesagt: 16 Morgen um diese Zeit will ich einen Mann zu dir senden aus dem Lande Benjamin, den sollst du zum Fürsten salben über mein Volk Israel, dass er mein Volk errette aus der Philister Hand. Denn ich habe das Elend meines Volks angesehen, und sein Schreien ist vor mich gekommen.

             Jetzt bekommen die Leser*innen Hintergrund-Informationen. Samuel hat zuvor ein Wort empfangen. Gott hat ihm das Ohr aufgetan. Das ist eine Wendung, die an ein Gottes-Knecht-Lied erinnert: „Er weckt mich alle Morgen; er weckt mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören. Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet.“(Jesaja 50, 4 – 5a) Gott bereitet Samuel auf die Begegnung mit Saul vor- und es klingt in diesen Worten so, als seien der Verlust der Eselinnen und die ganze Suchaktion von  Gottes langer Hand gesteuert. Zum Fürsten  – nāgȋd – soll er diesen Sucher salben. Man kann darüber nachdenken, ob der Erzähler das Wort für König – mālek – absichtlich meidet.

Umso klarer werden das Ziel und das Motiv Gottes benannt. Der Mann soll mein Volk retten und das, weil Gott das Elend und das Schreien das Volkes zu Herzen nimmt, das zu ihm gedrungen ist. Gleich dreimal: mein Volk. Damit ist ausgeschlossen, dass das Begehren eines Königs durch das Volk dazu führt, dass Gott den Bund kündigt, dass sie nicht mehr sein Volk sind.

Noch einmal anders: ich habe das Elend meines Volks angesehen, und sein Schreien ist vor mich gekommen. Der gleiche Sachverhalt steht an sehr prominenter Stelle in der Geschichte Israels. Mose hört als Wort Gottes am brennenden Dornbusch: Und der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen, und ihr Geschrei über ihre Bedränger habe ich gehört; ich habe ihre Leiden erkannt. Weil denn nun das Geschrei der Israeliten vor mich gekommen ist und ich dazu ihre Drangsal gesehen habe, wie die Ägypter sie bedrängen, so geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führst.(2. Mose 3, 7.9-10) So, daran lässt der so ähnliche Wortlaut denken, hätte dieser neue Fürst in Israel das Maß seiner Aufgabe womöglich in dem Auftrag Gottes an Mose!

 17 Als nun Samuel Saul sah, tat ihm der HERR kund: Siehe, das ist der Mann, von dem ich dir gesagt habe, dass er über mein Volk herrschen soll.

      Jetzt auf dem Weg stehen sich Samuel und Saul gegenüber – und Samuel empfängt ein neues Wort Gottes. Eines, das ihm zeigt: Siehe, das ist der Mann. Die Ankündigung des Tages zuvor wird jetzt konkretisiert auf diesen auf der Straße. Er soll der werden, der über mein Volk herrschen soll. Wobei es gut ist, nicht gleich Machtherrschaft zu hören  ʽāar heißt „aufhalten, verschließen, in den Schranken halten“. Auch „sammeln“ könnte mitklingen. Ganz nahe dabei ist auch ein Wort für „helfen“ʽazar. (M. Holland,  Das erste Buch Samuel, Wuppertaler Studienbibel, Wuppertal 2002, S. 109) Alles keine Worte, die auf willkürliche Macht hinweisen, wie sie Samuel in seiner Abschreckungsrede über das Königsrecht hat anklingen lassen.

18 Da trat Saul auf Samuel zu im Tor und sprach: Sage mir doch, wo ist hier das Haus des Sehers? 19 Samuel antwortete Saul: Ich bin der Seher. Geh vor mir hinauf auf die Höhe, denn ihr sollt heute mit mir essen; morgen früh will ich dich ziehen lassen, und alles, was in deinem Herzen ist, will ich dir kundtun. 20 Und um die Eselinnen, die du vor drei Tagen verloren hast, sorge dich jetzt nicht; sie sind gefunden. Wem gehört denn alles, was wertvoll ist in Israel? Gehört es nicht dir und dem ganzen Hause deines Vaters?

     Saul ist sich immer noch nicht sicher, mit wem er es zu tun hat. Er kennt Samuel offensichtlich nicht. Darum fragt er nach und erfährt jetzt erst, dass er vor dem steht, den er sucht. Dem Seher. Und der geht so mit ihm um, dass er ihn einlädt und ihm den Weg weist – erst zum Opferfest. Und dann kündigt er ihm an, dass sein Problem gelöst ist. Die Eselinnen sind gefunden. Darum keine Sorge mehr.

 Eingebettet ist diese konkrete Auskunft in Worte, die für Saul Rätselworte sein müssen. Sein Herz soll ihm aufgedeckt werden. Der Seher kennt sich nicht nur mit entlaufenen Eselinnen aus, er kennt auch das, was in  einem Herzen ist. Ist das eine gute oder eine erschreckende Botschaft? Und dann: Nichts wird ihm verwehrt sein. Alles steht ihm zu Gebote. Es wird um mehr gehen als um ein paar Eselinnen. Es scheint, Saul hat zu lernen, groß zu denken – von sich, seiner Sippe, seinen Möglichkeiten. So zumindest müssen die Worte des Samuel in seinen Ohren klingen.

 21 Saul antwortete: Bin ich nicht ein Benjaminiter und aus einem der kleinsten Stämme Israels, und ist nicht mein Geschlecht das geringste unter allen Geschlechtern des Stammes Benjamin? Warum sagst du mir solches?

 Für Saul sind das Rätselworte, weil er sich dessen bewusst ist: Unser Stamm der Benjaminiter ist nicht so bedeutend und unsere Sippe noch weniger. Mehr noch: die Benjaminiter haben eine ausgesprochene Unheilsgeschichte, standen sie doch nach der „Schandtat von Gibea“ kurz vor der Vernichtung. (Richter 19 – 21) Es ist ein Akt des Erbarmens der anderen Stämme, dass dieser Stamm nicht ausstirbt. Es ist also eine verständliche „Reaktion, die er zum Ausdruck bringt, dass an ihn doch gar keine so hohen Erwartungen gestellt werden dürfen.“(J. Conrad, Der gefahrvolle Weg zur Macht – Samuelbücher, Bibelauslegung für die Praxis 5 Stuttgart 1994, S. 28) Wie soll Saul die großen Worte des Samuel auf sich und seine Sippe beziehen können?

 22 Samuel aber nahm Saul und seinen Knecht und führte sie in die Halle und setzte sie obenan unter die Geladenen; und das waren etwa dreißig Mann. 23 Und Samuel sprach zu dem Koch: Gib das Stück her, das ich dir gab und befahl, du solltest es bei dir behalten. 24 Da trug der Koch eine Keule auf und den Fettschwanz. Und er legte sie Saul vor und sprach: Siehe, hier ist das Übriggebliebene, lege es vor dich hin und iss; denn als ich das Volk einlud, ist es für dich aufbewahrt worden für diese Stunde. So aß Saul mit Samuel an jenem Tage.

      Samuel behandelt Saul bei  dem Opferfest als den „erwarteten Ehren-Gast, dem das beste Stück vorbehalten ist; die Größe der verabreichten Portion macht dabei die Ehrung besonders augenfällig.“ (H. W. Hertzberg, Die Samuelbücher, ATD 10, Göttingen 1965, S. 65) Eine Riesenportion, deklariert als Rest, als Übriggebliebenes, so wie manche Hausfrau die Teller volllädt und sagt: Nur ein Happen.

25 Und als sie hinabgegangen waren von der Höhe der Stadt, machten sie Saul ein Lager auf dem Dach, 26 und er legte sich schlafen. Und als die Morgenröte aufging, rief Samuel zum Dach hinauf und sprach zu Saul: Steh auf, dass ich dich geleite! Und Saul stand auf, und die beiden gingen miteinander hinaus, er und Samuel. 27 Und als sie hinabkamen an das Ende der Stadt, sprach Samuel zu Saul: Sage dem Knecht, dass er uns vorangehe – und er ging voran –, du aber steh jetzt still, dass ich dir kundtue, was Gott gesagt hat.

Das Mahl ist gehalten, die Nacht gekommen. Am frühen Morgen wird der Knecht vorgeschickt. Das, was jetzt geschehen soll,  braucht keine Augen- und Ohrenzeugen. Es ist ein Geschehen zwischen Samuel und Saul. „Alles soll vorerst noch geheim bleiben.“ (J. Conrad, aaO. S. 29) Nur Saul allein soll erfahren, was Gott gesagt hat. Das ist deshalb wichtig, weil damit klargestellt wird: Nichts, was jetzt geschieht, geht auf Samuels Einfall zurück. Es ist Gottes Wille,  der hier vollzogen wird.

 10,1 Da nahm Samuel den Krug mit Öl und goss es auf sein Haupt und küsste ihn und sprach: Siehe, der HERR hat dich zum Fürsten über sein Erbteil gesalbt.

Es ist eine auffällige Diskrepanz. Mit einem dürren Satz wird der entscheidende Vorgang geschildert: Samuel salbt Saul – zum Fürsten über sein Erbteil. In dieser Formulierung meldet sich der Eigentumsvorbehalt Gottes. Das Volk, das Land bleibt sein – auch unter einem Fürsten namens Saul. Samuel ist dabei nur der „Handlanger“ Gottes in dieser Salbung. „Im Grunde ist es der Herr, von dem sie herkommt.“ (H. W. Hertzberg, ebda.) Von nun an ist Saul der „von Gott Gesalbte und bleibt es auch, selbst nachdem ihn Gott verworfen hat.“ (M. Holland, aaO. S. 115) Solche bedeutungsvollen Akte müssen nicht immer wortreich geschildert werden. Ihr Vollzug ist entscheidend, nicht die Darstellung.

 2 Wenn du jetzt von mir gehst, so wirst du zwei Männer finden bei dem Grabe Rahels an der Grenze Benjamins bei Zelzach; die werden zu dir sagen: Die Eselinnen sind gefunden, die du zu suchen ausgezogen bist; aber siehe, dein Vater hat die Eselinnen nicht mehr im Sinn und sorgt sich um euch und spricht: Was soll ich wegen meines Sohnes tun? 3 Und wenn du von da weitergehst, wirst du zur Eiche Tabor kommen; dort werden dich drei Männer treffen, die hinaufgehen zu Gott nach Bethel. Einer trägt drei Böcklein, der andere drei Brote, der dritte einen Krug mit Wein. 4 Und sie werden dich freundlich grüßen und dir zwei Brote geben. Die sollst du von ihren Händen annehmen.

Ausgesprochen umständlich dagegen wird der Fortschritt der nächsten Tage enthüllt. Der Vater Kisch sorgt nicht mehr um die Eselinnen. Sie sind ja wieder da. Er sorgt nur um den Sohn. Der Weg Sauls aber wird weitergehen – zur Eiche Tabor, dort trifft er auf Leute auf dem Weg nach Bethel: von ihnen wird er freundlich empfangen werden. Ehren sie schon in ihrem Teilen der Gaben, ohne es zu wissen, den zukünftigen Herrscher?

 5 Danach wirst du nach Gibea Gottes kommen, wo die Wache der Philister ist; und wenn du dort in die Stadt kommst, wird dir eine Schar von Propheten begegnen, die von der Höhe herabkommen, und vor ihnen her Harfe und Pauke und Flöte und Zither, und sie werden in Verzückung sein. 6 Und der Geist des HERRN wird über dich kommen, dass du mit ihnen in Verzückung gerätst; da wirst du umgewandelt und ein anderer Mensch werden. 7 Wenn für dich nun diese Zeichen eintreffen, so tu, was dir vor die Hand kommt; denn Gott ist mit dir.

Der Weg geht weiter zum Gibeath Elohim –  dem Hügel Gottes. Dort wird Saul unter eine Schar von Propheten geraten,  die verzückt sind, enthusiastisch. Das ist nicht sonderlich respektvoll formuliert. Es klingt eher, als wären das ein wenig exzentrische Leute. Und Saul wird von ihnen angesteckt?

Das freilich steht nicht da! Was da steht, ist anders: der Geist des HERRN wird über dich kommen, dass du mit ihnen in Verzückung gerätst. Es wird sein, als wäre er einer von ihnen. Aber in Wahrheit ist es so nicht. Der Geist des HERRN  – a jahwe – wird ihn erfassen. Das ist mehr als nur Anteilhabe an einer Erregung. Saul wird durch den Geist zum Werkzeug Gottes berufen.

Das schließt ein, dass er umgewandelt wird, transformiert, ein anderer Mensch. Der Gesalbte Gottes ist nicht mehr der, der er vorher war.  Das ist ein Grundzug biblischen Denkens im Alten und im Neuen Testament: Gottes Geist verwandelt und erneuert Menschen. Sie sind nicht mehr die Alten und sie können nicht mehr die Alten bleiben. Die, die sie einmal waren.

 8 Du sollst aber vor mir hinabgehen nach Gilgal; siehe, da will ich zu dir hinabkommen, um Brandopfer und Dankopfer zu opfern. Sieben Tage sollst du warten, bis ich zu dir komme und dir kundtue, was du tun sollst. 9 Und als Saul sich wandte, um von Samuel wegzugehen, gab ihm Gott ein anderes Herz, und alle diese Zeichen trafen ein an demselben Tag.

      Von Gibea aus soll er nach Gilgal gehen, auch das ein altes Heiligtum. Und dort warten auf Samuel, sieben Tage lang. Auf seine weitere Wegweisung. Saul macht sich auf den Weg. Es ist eine auffallende Formulierung: Er wendet sich auf den Weg und sein Herz wird gewandet. Gott gibt ihm ein anderes Herz. Es kann so sein, dass hier „nicht an eine Bekehrung im geistlichen Sinn gedacht ist, sondern eben an ein dem Saul wohl bis dahin unbekanntes Geöffnetsein für den Eingriff des Herrn.“(H. W. Hertzberg, aaO. S. 67) Genau das aber meint ja das Wort Bekehrung: offenwerden für Gott. Man wird sich hüten müssen, die Wandlung des Herzens nicht als echt, wirklich anzusehen, weil man immer schon die spätere Geschichte Sauls im Sinn hat.

Alles kommt, wie es Samuel angekündigt hat.

10 Und als sie nach Gibea kamen, siehe, da kam ihm eine Prophetenschar entgegen, und der Geist Gottes geriet über ihn, dass er mit ihnen in Verzückung geriet. 11 Als aber alle, die ihn von früher gekannt hatten, sahen, dass er mit den Propheten in Verzückung war, sprachen die Leute untereinander: Was ist nur mit dem Sohn des Kisch geschehen? Ist Saul auch unter den Propheten? 12 Und einer von dort antwortete und sprach: Wer ist denn schon ihr Vater? Daher ist das Sprichwort gekommen: Ist Saul auch unter den Propheten? 13 Und als seine Verzückung aufgehört hatte, kam er nach Gibea.

             Auch das geschieht wie angesagt: Saul gerät unter die Propheten. Gerät auch in Verzückung. Hebt ab, irritierend, so wie die „Übertragung“: „Auf einmal kam Gottes Kraft voll auf Saul. Er fing an zu zappeln und tanzte wie verrückt, genauso wie das die Propheten normal immer machen.“(M. Dreyer, Volxbibel, S. 296) Kein Wunder, dass alle, die das sehen, ein wenig irritiert und reserviert reagieren, auch mit der kritischen Frage in Richtung Propheten: Wer ist denn schon ihr Vater? Wir würden heute wohl sagen: Haben sie sie noch alle der Reihe nach? Sind sie noch bei Trost? Es scheint, als wäre Saul in schlechte Gesellschaft geraten.

Es ist eine gute Frage: „Wie kommt ein vernünftiger, im bürgerlichen Leben gut dastehender Mann in unter diese exzentrische Gesellschaft?“ (H. W. Hertzberg, aaO. s. 67) Es ist nicht zu verschweigen – diese Frage bekommt mancher auch heute gestellt, nicht, weil er in irgendeine charismatische Gruppe eingetreten wäre – es reicht schon, dass er nicht mehr alles mitmacht, was man so tut, dass er sonntags einen Stammplatz im Gottesdienst hat und sich als einer outet, dem der Glaube wichtig ist. So, dass der Glauben sein Alltags-Verhalten prägt.

 14 Es sprach aber Sauls Oheim zu ihm und zu seinem Knecht: Wo seid ihr hingegangen? Er antwortete: Die Eselinnen zu suchen; und als wir sahen, dass sie nicht da waren, gingen wir zu Samuel. 15 Da sprach der Oheim Sauls: Sage mir doch, was sagte euch Samuel? 16 Saul antwortete seinem Oheim: Er sagte uns, dass die Eselinnen gefunden seien. Aber was Samuel von dem Königtum gesagt hatte, sagte er ihm nicht.

 Saul kommt nach Hause, nach Gibea und wird vom Onkel, doch wohl dem Bruder des Vaters, befragt – nach seinen Wegen, nach seinen Erfahrungen. Er berichtet von der Begegnung mit Samuel. Auch davon, dass der ihn informiert hat: Die Eselinnen sind wieder da.  Der Onkel ist neugierig. Saul aber verschwiegen. Es ist noch nicht an der Zeit, vom Königtum zu reden. Man muss nicht immer alles sagen, was man weiß und erfahren hat.

Die Herausforderung an unser Denken und Glauben:

Es kann keinen Zweifel geben – diese ganze Passage dient nur dem einem Zweck: zu unterstreichen, dass Saul wirklich der erwählte Gesalbte Gottes ist. Es ist kein Alleingang des Samuel, der auf Sauls  stattliche Erscheinung hereinfällt. Das Eintreffen der Ansagen Samuels erweist den Weg, den Samuel Saul weist, als Weg Gottes. Wer die weitere Geschichte Sauls kennt, der sieht hier den Grund aller Tragik: der, der von Gott gewollt ist, gesegnet ist, gesalbt ist, dem Gott das Herz wandelt, der wird dennoch scheitern. Das also haben wir als Leser*innen zu lernen: Auch die Erwählung Gottes bewahrt nicht davor, dass das Leben tragischen Wendungen nehmen kann. Nicht nehmen muss, aber nehmen kann.

 

Auf der Suche gefunden – wie oft, mein Gott, sind wir auf der Suche, mühen uns ab, sehen überall nach und finden nichts. Wie oft spüren wir es wohl gar nicht, dass unser Suchen nicht alles ist, dass unser Suchen nur wie ein Echo ist, darauf, dass Du uns suchst, dass Du uns willst, dass Du einen Plan für uns hast, den wir noch gar nicht kennen.

Gesucht und gefunden, ungesucht und doch gefunden. Danke, Du großer Menschensucher. Du findest uns und einen Weg für uns. Amen