Alternativ leben lernen

Römer 6, 12 – 23

 12 So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. 13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit.

Nach den vielen Grundgedanken kommt jetzt eine erste Aufforderung, durch den langen gedanklichen Anmarsch wohl begründet: So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe. Lasst euch auch nicht instrumentalisieren für irgendwelche Ungerechtigkeiten. Das ist die Konsequenz aus der Freiheit, aus der Gerechtigkeit, aus der Gnade, die ihnen zugeeignet ist: Die Christen können anders leben. Sie müssen nicht mehr zwangsläufig und zwanghaft sündigen. Sie haben andere Handlungsmöglichkeiten. Alternativen für die Alternativen – die neu Geborenen. So ist ja der Wort-Ursprung alter natus.

Es geht im neuen Leben aus der Taufe immer auch um Willensakte. Darum, der Triebsteuerung durch das limbische System nicht einfach die Herrschaft zu überlassen. Es ist, darin fühle ich mich Paulus nahe, nur ein Teil der Wahrheit über uns, dass wir mehr von der Trieb-Struktur als vom Verstand geleitet werden. Wann immer das nach „alternativlos“ klingt, erhebe ich mit Paulus Einspruch. Es ist die Taufe, die uns im wahrsten Wortsinn alternative Handlungsräume eröffnet. Mir.

Ich kann dem entgegen treten, was so oft die Herrschaft über mich an sich reißen will. Sorgen. Ängste, Wut, Verzagen, Resignation. Das alles greift mehr als einmal am Tag noch mir. Aber ich muss mich nicht mehr unterwerfen. Ich kann dagegen halten und den Kampf aufnehmen. Willentlich, im Vertrauen auf Gott. Auf seine Herrschaft und seine Kraft in meinem Leben. Dieser Kampf ist nicht aussichtslos.

14 Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.

            Zweimal in V. 12 und hier: nicht herrschen. Was im Deutschen gleich klingt, geht auf zwei verschiedene griechische Wendungen zurück. Μ βασιλευτω  – ο κυριεσει. Nicht unter der Königsherrschaft – nicht unter der Herrschaft. „Entsprechend der Mahnung „die Sünde soll nicht Königsein“ schließt sich nunmehr die Verheißung an: Die Sünde wird nicht zur Herrin werden über euch.“ (O. Michel, Der Brief an die Römer, KEK NT,  Göttingen 1955, S. 134)Das liegt daran, dass die Christen gewissermaßen in einen neuen Lebensraum hinein versetzt sind, in einen anderen Herrschaftsraum. Christwerden ist nicht nur Moralwechsel, sondern Herrschaftswechsel in eine neue Lebenswirklichkeit. In die Lebenswirklichkeit der Gnade. Unter der Gnade leben ist mehr als ab und zu erfahren, dass jemand gnädig ist. Die ganze Existenz wird davon bestimmt. Im Empfangen und im Weitergeben.

15 Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 16 Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem  gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit?

  Einmal mehr ergreift Paulus als Seelsorger das Wort. Warnt vor Leichtsinn, vor Missverständnis. Dann ist ja alles nur noch halb so schlimm. „Wir kommen alle, alle in den Himmel“ Nein, wer sich mit der Sünde einlässt, der riskiert Infizierung. Er unterwirft sich ihr, diesmal nicht mehr gezwungen, sondern freiwillig. Der macht sich selbst zum „Knecht der Sünde.“

            In meinen Worten: Die Sünde gewinnt eine Macht über mich, der ich mich nicht mehr entziehen kann. Mir hilft zum Verstehen, wenn ich ähnliche Mechanismen beobachte, zum Beispiel im Suchtverhalten. Es ist nichts schlimm am Bier, am Wein, auch nichts schlimm am ersten Rausch. Aber er kann der Anfang eines Lebensstiles werden, an dessen Ende die Krankheit Alkoholismus steht. Die Gefangenschaft unter „König Alkohol“ (Jack London).

Oder: Da sagt einer an einer Stelle nicht die Wahrheit. Das ist oft die Auslösung einer Lügenkette. Um die erste Lüge zu verschleiern, muss die nächste folgen. Am Ende ist man verstrickt in ein Netz von Lügen.

Die Alternative zu diesen Kettenreaktionen ist Einüben eines Lebens im Gehorsam zur Gerechtigkeit. „Der freie Gehorsam der Getauften.“ (O. Michel, aaO. S.135) Im Hören auf das, was gerecht ist. Im Sehen auf das, was gerecht ist und natürlich: im Tun des Gerechten. „Unser Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen: im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen.” (D. Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, München 1951; S. 15“) Das schreibt Bonhoeffer in einer Meditation zum Tauftag von D.W.R. im Mai 1944. Es geht ihm dabei – wie Paulus – um die Einweisung in eine Lebenspraxis, die der Zugehörigkeit zu Christus entspricht.

17 Gott sei aber gedankt: ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet. 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.

             Das ist bei Paulus öfters so – mitten im Gedankengang kommt ein Gebetsausruf. Meistens ein Dank. So auch hier: Gott sei aber gedankt. Dass die Römer sind, was sie jetzt sind, ist  Paulus Grund zur Dankbarkeit, weil er hinter ihrem Wechsel der Lebenshaltung Gott am Werk sieht. Der hat sie aus der Knechtschaft befreit. Der hat sie der Gestalt der Lehre übergeben, der sie jetzt folgen. Hier steht im Griechischen mit παρεδθητε eine Form des gleichen Wortes, mit dem Paulus schon früher auch das Dahingegeben-Sein an die Sünde beschrieben hat. So wie Gott sie an die Konsequenz ihres alten Lebens ausgeliefert hatte, dahingegeben, so gibt er sie jetzt an das Evangelium, damit es in ihrem Herzen Raum gewinnt.

Es ist eine merkwürdige Gegenüberstellung: die Christen bleiben Knechte. Waren sie früher Knechte der Sünde, so sind sie jetzt Knechte der Gerechtigkeit geworden. ΔολοιKnechte, kann auch mit Sklaven übersetzt werden. Es ist gut sich zu erinnern: so bezeichnet sich Paulus ja auch selbst – als Sklave Jesu Christi. Die Wahl, so Paulus, ist nicht, ob ich ganz frei, nur mir selbst gehörend, autonom leben kann, sondern ob ich der Sünde oder der Gerechtigkeit gehöre, dem Tod oder dem Leben, welcher Macht auch immer oder Christus, dem Auferstandenen. Wir können uns frei fühlen, auch sagen: Ich bin so frei. Aber die Wahrheit ist eine andere:

You may be an ambassador to England or France
You may like to gamble, you might like to dance
You may be the heavyweight champion of the world
You may be a socialite with a long string of pearls.

But you’re gonna have to serve somebody, yes indeed
You’re gonna have to serve somebody,
It may be the devil or it may be the Lord
But you’re gonna have to serve somebody.                                                                                BobDylan, CD Slow train is coming 1979

                     Es ist eine unheimliche Wirklichkeit, die Paulus hier sieht. Wo mein Ich auf dem Thron meines Lebens sitzt, bin ich in Wahrheit in der Knechtschaft der Sünde. Ich merke es nur nicht, weil das thronende Ich nicht unmoralisch sein muss, nicht lasterhaft und kriminell. Es kann hoch kulturell und  sozial engagiert auftreten. Es nur eben vermeintlich autonom, auf Abstand von Gott. Sich selbst alleiniges Gesetz.

             Es ist die gefährliche Gleichsetzung von Sünde mit Unmoral, die uns blind macht für die Wirklichkeit der Sünde. Die Sünde hält uns Gott fern. Sie hält uns bei uns selbst fest. Sie sagt uns vor: „Du bist Du nur so, dass Du Dir allein gehörst. Niemandem sonst. Schon gar keinem Gott.“ Und lügt uns Autonomie vor, während wir gefangen sind, gefangen in uns selbst in unserem Ich. Und in dieser Gefangenschaft eben Knechte der Sünde.  

19 Ich muss menschlich davon reden um der Schwachheit eures Fleisches willen: Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden.

Mit  anderen Worten, einer anderen Wendung: aus dem Tun entsteht Gewohnheit, mehr noch: Abhängigkeit. Es gibt schlechte Gewohnheiten, die einen nach unten ziehen. Seltsamerweise gibt es auch gute Gewohnheiten, die erheben können. Die einem helfen, den Weg der Gerechtigkeit zu gehen, im Dienst der Gerechtigkeit zu dienen. Überspitzt gesagt: Man kann sich daran gewöhnen, den Willen Gottes zu suchen und zu tun.

Mich erinnert die Art wie Paulus hier denkt an ein Indianer-Geschichtte, die der Apostel natürlich nicht kennt:

„Abends am Lagerfeuer erzählte ein alter Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in seinem Inneren tobt. Er sagte: „Mein Sohn, dieser Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten.“                                                                                                 Der eine Wolf ist böse:Er ist der HASS, der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.                                                                                                                                               Der andere Wolf ist gut:Er ist die LIEBE, die Freude, der Friede, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.                                 Sein Enkel dachte einige Zeit über die Worte des Großvaters nach und fragte dann: “Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?”                                     Der alte Cherokee antwortete: „Der den du fütterst!“ 

Was die Geschichte nicht weiß, wohl aber der Apostel: Es wird nicht beim einmaligen Füttern bleiben. Das Füttern verselbstständigt sich, nach  den Worten des Paulus zum Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, oder umgekehrt zum Dienst der Gerechtigkeit. Vorsichtig gesagt: zur guten Gewohnheit oder zur schlechten, die ins Verderben führt.

Es klingt ein bisschen hölzern und altbacken: „Ohne alle Sorge vor christlicher `Werkgerechtigkeit’ mutet Paulus den getauften Christen einen gerechten Lebenswandel zu und bezeichnet als seinen Zweck die Heiligung.“(P. Stuhlmacher, aaO. S. 89) Heilig werden sollen die Christen. Gott entsprechen in ihrem Tun. Denn Gott ist ja auch heilig.

Gleich zweimal kommt die gleiche Wendung ες γιασμν. Zur Heiligung. In V. 19 und im V. 22. Die Gerechtigkeit führt dazu, dass Menschen Gott entsprechend werden und das Leben der Christen hat dies als Ziel und Konsequenz, dass sie Gott entsprechend werden. Gott entsprechen in den Worten, im Tun und im Wesen. In meinen Augen ist das Wort Heiligung nur eine neue Vokabel für das, was in der Schöpfungsgeschichte so gesagt wird: „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“(1. Mose 1, 27)

Der Unterschied: Die Heiligung ist streng bezogen auf die Neuschöpfung, die durch Christus geschieht, auf die Transformation des alten Menschen in den neuen Menschen. „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2. Korinther 5,17)

Wir leben in einer seltsamen Zeit. Da ist das Wort „Gutmensch“ zu einem sublim gebrauchten Schimpfwort geworden. Aber Gutmenschen, gute Menschen sind doch solche, bei denen gut sein ist. Die auf die Beine helfen, die sich engagieren, auch wenn keine Fernseh-Kamera läuft. die der Wahrheit zum Recht verhelfen, die den Armen stützen, die nicht auf raschen Beifall aus sind. Ich bin tausendmal lieber mit guten Menschen zusammen, selbst wenn sie ein wenig das Odium des Gutmenschen haben, als mit bösen Menschen.

20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit.21 Was hattet ihr nun damals für Frucht? Solche, deren ihr euch jetzt schämt; denn das Ende derselben ist der Tod.

Alles hat Folgen. Alles Leben bringt Früchte. Aber manche Früchte sind regelrecht vergiftet. Es sind Blumen des Bösen. Gepaart mit dem Moderduft des Todes. Früchte, vor denen man fliehen möchte, vor denen es einem ekeln kann. Krimis leben davon, dass sie von solchen Früchten erzählen. Und weil Krimi-Autoren oft realitätsnahe Moralisten sind, lassen sie keinen Zweifel an ihrem Ekel über solche Früchte.

 22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. 23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

            Ihr aber – so redet Paulus jetzt die Christen in Rom freundlich an – ihr habt diese andere, wunderbare Lebensmöglichkeit, eröffnet durch die Gnade: dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. Heilig schon hier. Aber das ist eben noch nicht alles. Ewiges Leben.

             νυν δ, nun aber – das ist der triumphierende Ausruf des Paulus-. Jetzt aber. Alles ist anders  geworden. Der gleiche Ausruf leitet im Brief nach Korinth den Jubel ein: „Nun aber ist Christus auferstanden.“(1. Korinther 15, 20) Damit bricht die Wirklichkeit der Ewigkeit in die Zeit hinein. Diese Wirklichkeit gilt, trägt und prägt.

Die alte Wirklichkeit: Der Sünde Sold ist der Tod. Damit ist keine Spekulation über das Entstehen des Todes verbunden. Sondern damit wird die Wirklichkeit der Sünde jetzt beschrieben – sie kommt als Lohn daher, aber in Wahrheit tötet sie. Wir Menschen sind Söldner, für die gilt: „Die Sünde gibt als Kriegslohn den Tod, Gott aber gibt als Gnadensold da ewige Leben.“   (O. Michel, aaO. S. 139)

Das ist der Gegensatz, den Paulus sieht: „Der Satz spricht nicht von dem durch die Natur bereiteten Sterben, sondern sagt der Christenheit, was ihr geschieht, wenn sie aus ihrem Glauben nicht den Gehorsam des Glaubens macht, sondern der Unlust gehorcht, die vor dem Handeln erschrickt und die Freiheit vom Sündigen preisgibt. Dann wird sie nicht nur jenen Tod sterben, den uns die Natur bereitet, sondern jenen Tod, der der Verlust des ewigen Leben ist.“ (A. Schlatter,  aaO. S. 223)

            Weniger kompliziert: Sünde ist immer tödlich. Sie trennt von dem Gott, der das Leben ist. Gott aber will, dass wir leben. Seine Gabe ist Leben, das durch den Tod hindurch nie vergeht, das in der Gemeinschaft mit ihm seine Erfüllung findet.  Das ist ewiges Leben – erfüllt mit der Gegenwart Gottes und aufgehoben in ihr, für Zeit und Ewigkeit.

Die Herausforderung an unser Denken und Glauben:

So erklärt der Tübinger Neutestamentler Hans-Joachim Eckstein in einem Artikel über „Sündigen auf Lateinisch“: „Wohl wird sie (die Sünde) auch die Glaubenden immer wieder zu Verfehlungen verleiten, sie kann sie aber nicht mehr grundsätzlich und bleibend von der Liebe und dem Anspruch Christi trennen. Wenn dies aber stimmt, dann gilt für die an Christus Glaubenden nicht nur das posse peccare (sündigen können) der Geschöpfe und nicht mehr nur das non posse non peccare (nicht nicht sündigen können) der Sünder, sondern in Christus und in Gemeinschaft mit ihm das posse non peccare (nicht sündigen müssen) der Erlösten. Denn durch die Erlösung in Christus haben die Glaubenden bereits die Freiheit und das Vermögen, nicht zu sündigen”. (Vgl. H. J. Eckstein, Gesund im Glauben, Holzgerlingen 2011, S. 79-82)  Der Zwang zur Sünde ist aufgebrochen. Ihre Herrschaft ist am Ende. Sie führt im Leben der Christen allenfalls noch aussichtslose Nachhut-Gefechte.

Über die Sünde und ihre Verwurzelungen so nachzudenken, führt heraus aus der Moralfalle. Es entsteht eine merkwürdige Freiheit im Nachdenken über uns Menschen. Sünder sind nicht von vornherein schlechte Menschen und keine moralischen Chaoten. Aer sie unterliegen einem Zwang, der von außen aus aufgebrochen worden ist. Die Tür aus dem Gefängnis ist offen. Wir müssen nur durch die offene Tär in den Raum der Freiheit treten.

 

Mein Gott und Herr, gib mir das ungeteilte Herz, dass ich mich Dir vertraue, Deinen Weg suche, Deiner Gnade Raum gebe in meinem Denken und Tun. Gib mir den einfältigen Gehorsam, der Deinen Willen sucht, sich in Dein Wort birgt, so dass es mich leitet, mich unterscheiden lehrt, mich auch dann das Gute suchen lässt, wenn es sich nicht lohnt und rechnet in Erfolg und Zustimmung der Vielen.

Gib mir, dass ich gerne Dein Knecht bin, weil Du mir das Herz abgewonnen hast und Deine Liebe mich trägt. Amen