Kein Alleingang

Römer 1, 8 – 17

8 Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, dass man von eurem Glauben in aller Welt spricht.

Das ist nicht nur üblicher Briefstil, dem Paulus hier folgt. „Es liegt der Versuch vor, eine persönliche Beziehung zwischen Paulus und der Gemeinde herzustellen.“(O. Michel, Der Brief an die Römer, KEK NT,  Göttingen 1955, S. 36) Ihr Glauben  – πστις – ist für ihn ein Zeugnis der Kraft Gottes. Auch in Rom gibt es Christen. Wie anders sollte er damit umgehen können, als sich zu freuen und Gott dafür zu danken. Dass es Glauben gibt, in Rom und anderswo, ist ein Grund zur Anbetung Gottes. Dass sie ihren Glauben so leben, dass man in aller Welt von ihrem Glauben spricht, ist erst Recht Grund zur Freude. „Die ganze Gemeinde wird dem Apostel zum Grund seines Dankes; er schließt niemand aus.“ (O. Michel, aaO. S. 37) Es mag sein: „Die Rede vom „weltweiten Echo“ ist gewiss eine für die Empfänger schmeichelhafte Übertreibung.“ (K. Haacker; Der Brief des Paulus an die Römer, Theol. Handkommentar zum Neuen Testament, Bd. 6, Leipzig 1999, S. 32) Und doch: Sie verstecken sich nicht. Sie sind in einer heidnischen Umwelt als Christen erkennbar.

 9 Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich in meinem Geist diene am Evangelium von seinem Sohn, dass ich ohne Unterlass euer gedenke 10 und allezeit in meinem Gebet flehe, ob sich’s wohl einmal fügen möchte durch Gottes Willen, dass ich zu euch komme. 11 Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas mitteile an geistlicher Gabe, um euch zu stärken, 12 das heißt, damit ich zusammen mit euch getröstet werde durch euren und meinen Glauben, den wir miteinander haben.

Aus dem, was Paulus gehört hat über die Christen in Rom ist bei ihm der Wunsch erwachsen, sie zu sehen, zu ihnen zu kommen, sie kennen zu lernen. Dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, darum bittet er. Es ist eine regelreche Beschwörung seiner Wahrhaftigkeit, wenn er sagt: Gott ist mein Zeuge, dem ich in meinem Geist diene. Das ist hoch gegriffen. Aber es sagt schlicht: „Der Dienst für Gott beherrscht ihn durch und durch, bis in  sein Innerstes hinein.“(W. Rebell, Erfüllung und Erwartung, München 1991, S. 180) Auch bis in sein äußeres Verhalten, deshalb, weil er seine Reisepläne nicht selbst ausarbeitet nach strategischen Gesichtspunkten, sondern abhängig ist vom Willen Gottes. Gott möge es fügen. Aber auch so wird deutlich: Er ist innerlich verbunden mit den römischen Christen, auch wenn er sie bislang nicht gesehen hat.  

Diese Verbundenheit drückt sich auch aus in der Erwartung: Wir haben einander geistliche Gaben zu geben. Es ist eben nicht so: Nur der Apostel hat geistliche Gaben und die Gemeinde in Rom wird Empfänger dieser Gaben sein. Sondern die Begegnung mit ihnen wird dazu führen, dass ich zusammen mit euch getröstet werde durch euren und meinen Glauben, den wir miteinander haben.

Es ist eine der großen Gefahren heute, wenn Gemeinden zu bloßen Empfängern von geistlichen Gaben der Pfarrerinnen und Pfarrer herab-gewürdigt werden. Ich für mein Teil hätte nicht Pfarrer sein können, wenn ich nicht gestärkt, ermutigt, und getragen worden wäre durch die Gemeinden, mit denen ich zu tun hatte. Mir sind so viele Dinge im Glauben erst dadurch „aufgegangen“, dass mir Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder gezeigt haben, was ihr Glaube ist, mit mir das geteilt haben, was und wie sie glauben. Darum ist es so unglaublich wichtig, dass Gemeinden, dass normale Christinnen und Christen es von sich wissen: Wir haben geistliche Gaben, nicht als unseren Besitz, aber als Geschenke Gottes an uns, die er in leere Hände und offene Herzen gibt, durch die wir andere trösten und in ihrem Glauben stärken können.

 13 Ich will euch aber nicht verschweigen, Brüder und Schwestern, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen – wurde aber bisher gehindert -, damit ich auch unter euch Frucht schaffe wie unter andern Heiden. 14 Ich bin ein Schuldner der Griechen und der Nichtgriechen, der Weisen und der Nichtweisen; 15 darum, soviel an mir liegt, bin ich willens, auch euch in Rom das Evangelium zu predigen.

Paulus wäre, so deutet er es an, gerne schon längst nach Rom gekommen. Er hat es sich schon  oft vorgenommen, aber es ist nichts daraus geworden. „Paulus ist nicht Herr über sich selbst und seine Pläne, sondern muss sich in die Hand Gottes geben.“(O. Michel, aaO. S. 39) Wer oder was die Pläne verhindert hat, ist nicht so wichtig, dass es präzise benannt werden müsste. Aber es ist immer noch seine Sehnsucht nach allen, Brüdern und Schwestern. „Die maskuline Form des Wortes für „Brüder“ kann auch Frauen einschließen; und da in Römer 16 viele Frauen unter den Adressaten namentlich genannt werden, übersetzen wir es mit `Brüder und Schwestern’.“(W. Klaiber, aaO. S. 25) 

Paulus macht sich nicht klein. Er ist vielmehr überzeugt: Seine Verkündigung, sein Evangelium würde auch in Rom Frucht schaffen. Das ist ja seine Erfahrung überall, wo er das Evangelium gepredigt hat. Es wirkt. Es erreicht Herzen. Es verwandelt Leben. Dass er so durch das Land zieht, ist nicht seine Entscheidung: Ich bin ein Schuldner der Griechen und der Nichtgriechen, der Weisen und der Nichtweisen. Das meint: „Den Reichtum des Evangeliums, von dem er selbst lebt, ist er allen Menschen schuldig.“(W. Klaiber, aaO.  S. 25)

Er akzeptiert nicht die auch in Rom wohl üblichen Unterscheidungen, nach denen Nicht-Griechen, Barbaren, keine Menschen im vollen Sinn sind. Das unterscheidet Paulus von den Philosophen seiner Zeit. „Die sich bewusst an die Gebildeten wenden und die Unverständige verachten.“ (O. Michel, aaO. S. 42) In dieser scheinbar zufälligen Aufzählung leuchtet schon  auf, wie Paulus denkt und handelt: Er will und sucht alle, arm und reich, gebildet und ungebildet.

Es gibt ein arabisches Sprichwort, aus dem Manfred Siebald ein Lied gemacht hat:

Wer das Wasser in der Wüste kennt und es verschweigt,
der ist schuld, wenn Sterbende es übersehn.
Wer im Moor die festen Wege kennt und sie nicht zeigt,
der ist schuld daran, wenn andre untergehn.

Paulus weiß sich als einen, der das Evangelium kennengelernt hat, erfahren hat und der deshalb unter der Notwendigkeit steht, es weiter zu sagen. „Allen Völkern und Bildungsschichten gegenüber ist Paulus verpflichtet in die Pflicht genommen“ (O. Michel, aaO. S. 41) Wie sollte man auch von dem schweigen können, was man für sich selbst als Quelle des Lebens erfahren hat. Paulus kann gar nicht anders – „Denn dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!“ (1. Korinther 9, 16) Es ist eine νγκη , eine innere Nötigung, der er unterliegt. Darum nennt er sich einen Schuldner.

„Landesgrenzen und Kulturschranken werden ihn sicher nicht zurückhalten.“(K. Barth, aaO. S. 10) Unterschiedslos – Griechen, Barbaren, Kluge, Dumme. Alle sollen hören. Paulus macht und akzeptiert keinen Unterschied, auch wenn er sie um sich herum natürlich wahrnimmt. „Das Evangelium geht ohne Ansehen der Person jeden Menschen an und stellt alle coram deo (vor dem Herzen Gottes) gleich.“(U. Wilckens,  aaO. S. 81) Auch das ist ein Thema, das Paulus wieder und wieder beschäftigt.

16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.

            Hat Paulus an den römischen Christen gerühmt, dass sie in ihrem Glauben erkennbar sind, dass er sichtbare Gestalt hat, so stellt er sich jetzt neben sie. Mit ihnen auf eine Stufe, in eine Gemeinschaft der Bekennenden. Ich ergänze für mich im Text „auch“. „Auch ich schäme mich des Evangeliums nicht.“ Er geht nicht auf Distanz. Er versteckt sich nicht mit seinem Christus-Bekenntnis. So hat er es ja nach Korinth geschrieben: „Ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten.“(1. Korinther 2,2)  Das Evangelium – das ist Jesus Christus. Er ist die gute Botschaft, nicht eine Lehre über ihn, nicht eine ethische Wegweisung. Er als Person.

Man kann nicht wissen, ob Paulus Worte wie diese aus den Evangelien kennt: „Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt unter diesem abtrünnigen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.“ (Markus 8,38) Aber seine Haltung entspricht dem, was hier angesprochen wird: Paulus bekennt sich zu Jesus. Er steht für ihn ein. Er sagt von ihm weiter. „Gemeint ist, dass der Apostel unbeirrt zum Evangelium steht.“(P. Stuhlmacher, Der Brief an die Römer, NTD 6, Göttingen 1989, S. 29)

Dabei macht sich Paulus keine Illusionen: „Wer das Evangelium verkündigt, ist einem Druck gesellschaftlicher Verachtung und Feindschaft ausgesetzt.“(U. Wilckens, aaO. S. 82) Sich zu Jesus bekennen ist für andere schlicht lächerlich. „Eine Torheit.“ (1. Korinther 2,14) Kraftloses Gerede. Geschwätz. Für Paulus aber ist es anders: Kraft Gottes. Wirkendes Wort. Wort, das aus dem Abgrund reißt. Das dem Verderben entgegen steht. Das Leben auf festen Grund stellt. ες σωτηραν, zur Rettung, steht da im Griechischen. Das ist viel mehr als das, was wir hören, wenn wir „selig macht“ lesen.

Eine Kraft, die herausreißt aus einer Gefangenschaft, aus der es kein Entrinnen gibt, aus einem Ersticken an sich selbst und in sich selbst. Das ist das Gefängnis, dem Paulus sich entronnen weiß: Gefangen in sich selbst, verkrümmt in sich selbst, ausgeliefert an sich selbst, die eigenen Ängste, die eigene Unzulänglichkeit, das eigene Verlorensein. „Man lebte damals weithin in einem Grundgefühl, in der irdischen Wirklichkeit als todträchtigem Trug unendlich verloren zu sein.“(U. Wilckens,  aaO. S. 83)

              Das erinnert mich an Sätze, die ich heute höre: Wir müssen uns damit abfinden, dass wir in einem sinn-leeren und sinn-losen All leben. Wir sind ins Sein geworfen, ungefragt, einfach nur da. Wer mehr will als die paar Jahre, wer hinter ihnen noch einen Sinn sucht, womöglich ein liebendes Gegenüber zur Welt, der macht sich in den Augen vieler lächerlich. Wir haben zu lernen, in einem eiskalten, leeren All zu existieren.

Schon vor vielen Jahren dichterisch auf den Punkt gebrachtes Existenz-Verständnis des „modernen Menschen“.

 Die Krähen schrei’n
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnei’n –
Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat!

Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts ach! wie lange schon!
Was bist du, Narr,
Vor Winters in die Welt – entflohn?

Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer Das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg’, Vogel, schnarr’
Dein Lied im Wüsten-Vogel-Ton! –
Versteck’ du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrei’n
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnei’n –
Weh dem, der keine Heimat hat!                   F. Nietzsche    1884

            Evangelium aber heißt: Gott hat sich in Jesus zu den Menschen gestellt.Uns den Heimweg zur Heimat eröffnet. Der unfassbare, unbegreifliche Gott gewinnt Hand und Fuß, ein Gesicht in der Zeit – und überbrückt die Leere, die uns von ihm trennt. Das gilt allen, Juden und Griechen, denen aus dem Alten Bund von Abraham her und denen, die sich neu rufen lassen. Allen, die daran glauben. Dieser Satz ist keine Einschränkung, er formuliert auch keine Bedingung. Sondern er ist eine Einladung: Das Evangelium gilt allen, die sich ihm anvertrauen. „Das Evangelium entfaltet seine rettende Wirkung bei allem, die ihm Glauben schenken.“ (K. Haacker, aaO. S. 38) Ich sage gerne: Es gilt allen, die es sich gefallen lassen.

πρτονzuerst, zuvörderst. Es ist die Reihenfolge, im der Paulus denkt und die er lebt. Er geht immer zuerst zu den Juden und erst danach zu den Völkern. „Vorsprung, nicht Vorrang (K. Barth) Sachlich bedeutet dieser Vorsprung, dass das Evangelium dem Heidentum immer über das Judentum zugänglich werden wird.“(O. Michel, Der Brief an die Römer, KEK NT,  Göttingen 1955, S. 45) Oder, mit dem Jesuswort: Das Heil kommt von den Juden.“(Johannes 4,22)  

17 Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht (Habakuk 2,4): »Der Gerechte wird aus Glauben leben.«

            Das ist die Wirkung des Evangeliums: Es macht offenbar, was vor Gott gilt, was vor Gott bestehen lässt. Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Gerechtigkeit – das ist „ein  Verhalten, das einer Gemeinschaft, einer Beziehung, einem Menschen gerecht wird“ (W. Klaiber, aaO. S. 29) Mir gefällt die umschreibende Übersetzung „Durch sie zeigt Gott, wie er ist: Er sorgt dafür, dass unsere Schuld gesühnt wird und wir mit ihm Gemeinschaft haben können.“ (Hoffnung für alle) Es geht also darum, dass sich in der Gerechtigkeit etwas von Gottes „Art“ zeigt, meinetwegen auch seinem „Wesen“. Dass er festhält, dass er rettet, dass  er zurecht bringt.

Das alles schwingt mit in dem Wort „Gemeinschaftstreue“, mit dem δικαιοσνη θεο auch übersetzt werden kann. Es ist die Treue, mit der Gott zu seinem Volk und zu seinem Wort steht. Mir leuchtet das sehr ein, weil so auch verständlich wird, warum Paulus im Römerbrief wieder und wieder den Rückbezug auf Israel, zu Abraham, zum Bund Gottes sucht. Es geht im Evangelium um eine Gerechtigkeit, die sich  in der Treue Gottes erweist, nicht im Zuteilen von irgendwelchen Leistungen oder im Anrechnen von Frömmigkeits-Übungen.

Was gemeint ist mit „Gemeinschaftstreue“, hat Jochen Klepper für mich unfassbar schön ausgesagt:

Gott will im Dunkel wohnen  und hat es doch erhellt.                                                        Als wollte er belohnen,  so richtet er die Welt.                                                                  Der sich den Erdkreis baute,  der lässt den Sünder nicht.                                                Wer hier dem Sohn vertraute, kommt dort aus dem Gericht.                                                            J, Klepper 1938, EG 16

            Oder, mit den Worten des sachlich-nüchternen Auslegers: Kraft des Glaubens Anteil an Gottes Gerechtigkeit zu gewinnen, heißt, im Endgericht von aller Schuld freigesprochen und in die neue Welt Gottes aufgenommen werden.“(P. Stuhlmacher,  aaO. S.32)

Das alles liegt nicht so auf der Hand, dass es immer alle wüssten. Es leuchtet auch nicht immer allen ein. Es ergibt sich nicht wie von selbst aus der Wahrnehmung der Wirklichkeit, die vor aller Augen ist. Sondern es ist ein Handeln Gottes, dass diese Art von Gerechtigkeit offenbart wird, dass sie erkannt werden kann – durch den Glauben. Eine Wirkung des Geistes Gottes. So wird es Paulus später im Brief ausführlicher zeigen.

              Aus Glauben in Glauben – so wird die Gerechtigkeit Gottes empfangen. So wird sie auch in einem Leben zur Kraft, zur Grundlage. Sie ist das Geschenk, das Gott macht und das sich der Glaubende gefallen lässt. Und indem er es sich gefallen lässt, entfaltet es seine Kraft, hinein in seinen Lebensalltag.

Was mich beschäftigt

 Manchmal holt mich die Frage ein: Habe ich an den richtigen Stellen den Mund aufgemacht? Haben ich mich nicht gescheut, die Hauptsache des Glaubens, die Hauptfigur des christlichen Glaubens, Jesus, zu nennen, wenn es darum ging, was die Welt von den Christ*innen und den Kirchen hat? Oder habe ich mich dahinter versteckt, teil zu haben an den klugen Analysen, die mehr Menschlichkeit einfordern, die zum Frieden mahnen, zur Gerechtigkeit, zu einem sorgsamen Umgang mit den Ressourcen der Welt? Das ist ja alles nicht verkehrt. Aber die Hauptsahe muss doch die Hauptsache bleiben – und von mir her betrachtet ist die Hauptsache, dass ich mich zu Christus stelle, an ihn halte, weil er sich ja zu mir gestellt hat und mich hält.

  

Herr Jesus, ich danke Dir, dass ich nicht allein Christ sein muss. Da sind Menschen, die vor mir aus Glauben gelebt haben. Da sind Andere, die mir begegnet sind auf dem Weg meines Lebens, an denen ich gesehen habe, wie Glauben geht. Da gibt es die, die mich ermutigt haben, bestärkt, mir bei den ersten und den schwierigen Schritten geholfen haben. Du hast mir so viele Menschen zur Seite gestellt, weil ich sie nötig hatte.

Gib mir, dass ich denen zur Seite stehen, die mich für ihren Weg des Glaubens nötig haben, denen ich Helfer zur Freude sein kann. Gib,dass wir miteinander und aneinander wachsen. Amen