Laodicea ist um die Ecke

Offenbarung 3, 14 – 22

14 Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe:

 Zu guter Letzt das Schreiben nach Laodicea. In Jahr 60 n. Chr. war dieses Stadt durch ein Erdbeben zerstört worden und die Bürger hatten sie neu aufgebaut. Sie hatten dabei Hilfsangebote in Vertrauen auf die eigen Leistungskraft abgelehnt: Wir brauchen nichts, das schaffen wir alleine! Das bringt Anerkennung ein: Im Jahr 60/61 „half sich eine von Asiens bedeutenden Städten, Laodizea, das durch eine Erderschütterung zusammen gestürzt war, ohne Hilfe von unserer Seite, durch eigene Mittel wieder auf.“ (Tacitus, Annalen 14,27)  

Durch ihre verkehrsgünstige Lage blühte die Stadt rasch wieder auf. Sie war eine reiche Stadt, in der Handel, Banken und Wissenschaft florierten. Das Bankgeschäft hatte so guten Ruf, dass sogar Cicero die laodiceischen Banken schon empfohlen hatte. Dazu kam eine starke Leinen‑ und Wollindustrie und eine medizinische Akademie, dir einer großen Ruf hatte. Kein Wunder, dass man sagte: wir sind wer.

In diesem Ort gibt es eine große, leistungsstarke, reiche jüdische Gemeinde mit etwa 10.000 Angehörigen. Genauso  gibt es eine christliche Gemeinde, wie wir aus dem Brief nach Kolossä wissen: „Ich will euch nämlich wissen lassen, welchen Kampf ich für euch und für die in Laodizea und für alle führe.“(Kolosser 2,1) Der Apostel, der wohl dort Pionierarbeit geleistet hat, schreibt auch davon, dass er einen Brief nach Laodicea gesandt hat: „Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so sorgt dafür, dass er auch in der Gemeinde von Laodizea gelesen wird und dass ihr auch den von Laodizea lest.“(Kolosser 4,16) Worum es in dem Brief ging, wissen wir nicht.

Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:

             Der Amen. Alles ist gesagt und er, der jetzt das Wort hat, hat das letzte Wort. Mehr noch : Er ist das letzte Wort. „Christus ist vor Gott Zeuge.“ Sein Zeugnis trägt durch. Man geht wohl nicht zu weit, wenn man hier den ganz großen Bogen gespannt sieht – vom Ende der Zeit zum  Anfang der Schöpfung Gottes, ρχ τς κτσεως το θεο, zum Anfang der Welt. Wieder legt sich ein Bezug zum Brief nach Kolossä nahe: Jesus Christus ist „der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.“(Kolosser 1, 16-17) Es scheint, als knüpfte die Selbstvorstellung hier sehr bewusst an diese Worte an. Das Signal, das so gegeben wird, ist deutlich: hier ist die ganze Majestät des Christus auf dem Plan. 15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach dass du kalt oder warm wärest! 16 Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. 17 Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.

 In dieser Stadt Laodizea gibt es eine selbstbewusste Christen‑Gemeinde, die sich die Verhaltensweisen und Slogans ihrer Stadt zu eigen gemacht hat: Wir sind reich. Wir haben etwas zu bieten. Wir brauchen nichts. So sehen sich die Christen in Laodicea: Bei uns gelingt, was andere nicht hinbekommen können: das Leben mit Christus und das Leben in der Welt. Bei uns gibt es schöne Gottesdienste und Frömmigkeit und doch haben wir den Anschluss an die Standards unserer Stadt. Obwohl wir Christen sind, sind wir wer und gelten etwas in unserer Stadt. Diese selbstsichere Sicht ist nicht zuletzt deshalb schlimm,  weil sie es doch wissen müssten, von den Gründungstagen durch Paulus her: „Wer sich auf seinen Heilsreichtum beruft, beruhigt sich dadurch falsch in seinem Leben… Reichtum gefährdet ein weises Leben.“ (M. Karrer, Johannesoffenbarung, EKK XXIV/1, Off. 1,1 – 5,14, Neukirchen 2017, S. 365) Auch Reichtum und Besitzstandsdenken in Sachen Glauben.

Wie anders ist dagegen die Sicht des Christus auf die Gemeinde: weder kalt noch warm. Ausgewogen. Sowohl als auch. Angepasst. Lauwarm. Nicht Fisch noch Fleisch. Jesus schaut durch die glanzvolle Erscheinung hindurch. Die Finanzen stimmen. Das äußere Erscheinungsbild stimmt. Die Organisation stimmt. Die Akzeptanz in der Stadt mag stimmen. Aber in meinen Augen seid ihr nackt, blind und bloß, arm und elend: Ihr gebt euch zufrieden mit dem, was ihr äußerlich habt. Ihr habt kein Auge mehr dafür, dass ihr ständig in grundsatzloser Angleichung an die Umwelt lebt. Ihr habt kein Gespür mehr dafür, dass ihr Euch eurem Herrn und Heiland entfremdet habt. Ihr merkt es gar nicht mehr, wie viel bei Euch nur noch hohler Religionsbetrieb ist, der aus den eigenen Kräften, aus dem Zutrauen in den kulturellen und geistigen Reichtum der Stadt schöpft und nicht mehr aus der ursprünglichen Quelle der Christus‑Beziehung.

Ich weiß deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Wohltemperierte Christen hat dieses Wort vor Augen, angepasst, unauffällig geworden, vor allem besorgt, was extrem klingen könnte oder als gar zu entscheiden gelten könnte. Es ist die gefällige Offenheit, die sich der eigenen Position entkleidet, die sich stromlinienförmig der Gesellschaft angeglichen hat. Nicht Fisch noch Fleisch – irgendetwas undefinierbares, ungenießbares, wie wir es ja manchmal selbst sagen.

Ein erschreckendes Wort: „Kirche zum Ausspeien!“ Wie das laue Wasser den Brechreiz auslöst, so ist lau gewordene Kirche. Wenn wir nichts mehr sind als die religiöse Spielart der Gesellschaft, dann drohen wir, zum Brechmittel zu werden. Wenn es unter uns in den Kirchen nicht mehr anders zugeht als überall, nur dass wir unseren Umgang noch mit Bibelworten und religiösen Museumsbeständen garnieren, dann sind wir auf dem Weg, „Kirche zum Ausspeien“ zu werden.

 18 Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest. 19 Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich.

Ich rate dir ‑ kaufe! συμβουλεω σοι γορσαι  Das ist der Rat der Tuchhändler und Bankiers. Oft genug an ihre weltgewandten christlichen Kunden gerichtet. Aber nun sagt der Herr: Ich rate Dir ‑ kaufe! Kauft Gold bei mir! Kauft weiße Kleider bei mir. Kauft Augensalbe bei mir.  Nicht das Kaufen an sich ist falsch. Nur das Kaufen an der falschen Stelle.

Kaufe! sagt Jesus. Wie sollen sie damals in Laodicea und wir heute nicht hören: „Wohlan alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser. Die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und eßt. kommt her und kauft ohne Geld und umsonst. Höret, so werdet ihr leben! ‑denn ich habe für euch alle bezahlt!“(Jesaja 55, 1-2) So wirbt Gott seit altersher um sein Volk.

Darf man auch das mithören: wer sich zu lange bei den Kaufleuten der Welt aufhält, der verpasst das entscheidende Signal, die offene Tür: „Geht aber zu den Händlern und kauft für euch selbst. Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen.“(Matthäus 25,9-10)

So sei nun eifrig und tue Buße!

 Buße – das Wort hat keinen guten Klang bei uns. Bußgeld; Punktabzug als Buße; das wirst du büßen, Ist Buße nicht nur der Versuch, Menschen klein zu machen, sie zu demütigen, sie unter Druck zu bringen. Es sind ja nicht wenige Zeitgenossen, die so denken und deshalb der Kirche und dem Glauben den Rücken kehren ‑ weil sie im Ruf zur Buße immer nur den Ruf unter kirchliche Machtansprüche hören. Aber dieser Bußruf dient nicht der Macht ‑ nicht der Macht Jesu und schon gar nicht der Macht der Kirche.

Buße, μετάνοια, fängt als Prozess damit an, dass man sich von den altgewohnten beruhigenden Selbstbilder verabschiedet. Dass man lernt, Fragen zu stellen, sich selbst in Frage zu stellen – um vielleicht zu einer neuen Richtung zu finden. Also:

– Sind wir nicht Laodicea, wenn wir auf unsere rechtgläubige Theologie setzen und auf unsere charismatischen Einfälle, wenn wir auf unsere Dynamik vertrauen und auf das Geld pochen, mit dem wir so viel sozial‑diakonisch Gutes tun?

– Sind wir nicht Laodicea, wenn wir uns unserer großen christlichen Traditionen rühmen und uns die Matthäus‑Passion nur noch kulturelle Schauer über den Rücken jagt?

– Sind wir nicht Laodicea mit unserer angestrengten Christlichkeit, in der so vieles Pflicht ist und freudlos, in der wir immer nur auf das vertrauen, was wir schaffen?

– Sind wir nicht Laodicea, wir, denen es so schwer fällt, dem Herrn der Kirche zu glauben, dass er uns trägt mit all unseren Schwächen und die sich statt dessen so oft lieber beruhigen mit Statistiken und Prognosen und eilfertigen Programmen, die im Tagestrend liegen?

Man darf wohl nicht über den Brief nach Laodicea nachdenken, ohne sich selbst befragen zu lassen: wie steht es denn bei uns? Was geschieht denn, wenn wir uns eingestehen: Die Leute sind uns weggelaufen. Die Menschen hören uns nicht mehr zu. Wir haben uns etwas vorgemacht über unseren Einfluss in der Gesellschaft. Wir haben uns etwas vorgemacht über unsere Kraft, in unserem Umfeld wirklich Wendungen zum Guten herbeizuführen. Wir haben uns etwas vorgemacht über unsere spirituelle Stärke. Wir müssen es uns eingestehen als Gemeinde und als Kirche: Du bist arm. Du bist schwach. Du bist elend.

Dieses Eingestehen bringt Enttäuschung mit sich und ist doch zugleich ein Schritt in die Wahrheit. Ent-Täuschung heißt ja nichts anderes, als dass ich aus einer Täuschung herausfinde und zur Wahrheit gelange. Nach dem Evangelium ist solche Enttäuschung ein hoffnungsvolles Geschehen:  Jesus ist ja doch gekommen, um sich zu den Armen, Schwachen und Elenden zu stellen. Erst wenn wir wahrhaftig eingestehen, wie es um uns steht, werden wir uns auch ausstrecken nach seiner Gegenwart, nach seiner Kraft und seiner Hilfe.

20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

 Was für eine Botschaft: Dieses Wort gilt einer Gemeinde, die sich über sich selbst täuscht, sich überschätzt. Jesus aber macht sein Kommen nicht von der realistischen Selbsteinschätzung abhängig. Vielleicht können wir uns ja auch erst dann realistisch sehen, wenn er bei uns eingekehrt ist. Vielleicht müssen wir vorher immer schöne Bilder von selbst hochhalten und dürfen uns nicht eingestehen, wie arm wir in Wahrheit sind.

Für mich ist das Evangelium: er kommt auch in das Chaos des Lebens. Der erhöhte Christus sagt: Siehe, ich stehe vor der Tür. Es ist ein Wort, das allen Kirchen und genauso allen Christen gilt. Es gilt denen, die in ihrer Kirche ganz zuhause sind und es gilt denen, die sich manchmal in ihrer Kirche ein wenig heimatlos vorkommen. Es gilt denen, die sich nach der Einheit der Christen und Kirchen sehnen. Es gilt allen, die es in ihrem eigenen Leben erfahren, wie schmerzhaft der Riss zwischen den Konfessionen bis in das eigene Miteinander von Eheleuten, Kindern, Freunden hinein wirkt.

Uns allen sagt Jesus Christus: Ihr seid es mir wert, dass ich zu euch komme. Ihr seid es mir wert, dass ich an euch leide. Ihr seid es mir wert, dass ich um euch ringe. Ihr seid es mir wert, dass ich bitte um offene Türen eures Herzens und eures Lebens. Christus lässt keinen von uns links oder rechts liegen, so wie wir es allzu oft mit Menschen tun. Christus erklärt keinen zum hoffnungslosen Fall, ob es nun der einzelne Christ oder eine ganze Kirche ist.

Es ist die suchende Liebe, die ihn so reden lässt. Es ist die suchende Liebe, die ihn anklopfen lässt – an unseren Kirchentüren und an unseren Herzenstüren. Es ist die suchende Liebe, die ihn treibt, die ihn nicht schweigen lässt, die ihn zum Bittsteller macht – auch an diesem Tag, auch bei uns. Darin vor allem anderen sind wir eins – dass er uns sucht in seiner Liebe.

Was für ein Versprechen: Ich komme zu dir ‑ und du weißt, wo deine Armut und deine Blindheit liegt. Du weißt, wo du vor deinem eigenen Leben stehst und sagst: wie jämmerlich ist das alles. Du weißt um die Stunden, in denen du dir nackt vorgekommen bist und bloßgestellt. Hab keine Angst. Das alles zerre ich nicht ans Licht. Das alles halte ich Dir nicht vor und darauf nagele ich dich nicht fest: Wie kannst Du nur so sein. So, wie du bist, so will ich bei Dir Einkehr halten. Ich will Dich an meinem Tisch haben, an dem ich mich schenke und die Gemeinschaft des Reiches Gottes heute schon vorwegnehme. Ich will dich zu meinem Bruder/meiner Schwester und ich schäme mich deiner nicht. Und ich will dich nicht mehr loslassen, weg von meiner Seite ‑ hier nicht und in Ewigkeit nicht. In letzter Tiefe heißt die Antwort Jesu auf die Not der Welt: Ich schenke mich euch. In letzter Tiefe heißt die Antwort auf die Not der Kirchen: Ich schenke mich euch. In letzter Tiefe heißt die Antwort auf die Zerrissenheit der Christenheit: Ich schenke mich euch.

Das ist es, was der auferstandene und erhöhte Christus von uns will: Er will, dass wir uns seine Gegenwart gefallen lassen. Er will, dass wir uns seine Nähe gefallen lassen. Er will, dass wir uns seine Liebe gefallen lassen. Er will, dass wir uns sein Leben gefallen lassen.

21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.

 Das ist die Zusage an die, die überwinden. Durchhalten. Treu bleiben. „Wer siegt, erfährt die Zuwendung Jesum, der seinerseits siegte.“ (M. Karrer, Johannesoffenbarung, aaO. S. 369) Eine Zuwendung, die Anteil an seinem Sein gibt: Er macht seine Leute zu Throngenossen Gottes. So wie es auch im Evangelium heißt:  „Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.“(Matthäus 19,28) Wer diese Zukunft als Throngenosse vor Augen hat, der muss nicht mehr hinter irgendwelche Genossenschaften, Seilschaften und Empfängen her laufen, damit er in der Stadtgesellschaft anerkannt ist. Was für ein Versprechen für Leute, die so ängstlich darauf bedacht sind, nur ja nicht abgehängt zu werden.

22 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Unverdroßen wiederholt der Autor seine Mahnung. Es ist nie genug gehört und es braucht das immer neue, eharrliche Hören, damit es im Leben Folgen zeitigt.

Es ist eine Stück Befreiung: es sind sieben Sendschreiben an sieben unterschiedliche Gemeinden. Und sie alle werden nicht an einem durchgängigen Schema gemessen, das auf sie alle als Gemeinde-Norm gelegt wird. Jede wird als eine eigene Ausprägung des Glaubens in den Stärken und Schwächen angesprochen, gemahnt, ermutigt. Nie heißt es: Lernt von der Gemeinde in… Immer nur: Kehrt euch um zu mir, Christus. Aus dieser Hinkehr werden sich Lernschritte genug ergeben.

 

Du durchdringest alles, lass Dein schönstes Lichte, Herr, berühren, mein Gesichte. Wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten – lass mich so still und froh Deine Strahlen fassen und dich wirken lassen.

Darum bitte ich Dich, dass wir aus dem Schlaf der Sicherheit aufwachen, dass wir aufhören uns einzureden, wir sind eine lebendige, relevante, ausstrahlungsstarke Kirche. Wir zählen in der Gesellschaft und tun ihr gut.

Gib Du, Herr Jesus, uns, dass wir uns neu beschenken lassen von Dir, dem die Welt gehört, der Vergangenheit vergibt, der uns begleiten will und uns mit seiner Zukunft Gnade geben will.

Gib uns, dass wir Dein Vergeben annehmen.
dass wir darauf setzen, dassDu immer schon neu angefangen hast mit denen, die sich verrannt haben.

Lehre uns, Deine Versprechen zu vertrauen:
Wer mir folgt, dem werde ich das Leben schenken.
Wer auf mich hört, wird den Lohn empfangen. Amen