Gottes Liebe – der Sohn

  1. Johannes 4, 7 – 21                                                                                                                                                                                                                  7 Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.

             Das Erste – und wohl Wichtigste: Der Ausgangspunkt allen Nachdenkens bei Johannes ist die Liebe Gottes. Er beginnt sachlich, gegen die Satzfolge, nicht bei uns Menschen, sondern er beginnt bei Gott. Mitten in diesem Text steht ein schier unglaublicher Satz: Gott ist die Liebe! Dieser Satz darf nicht umgedreht werden: Die Liebe ist Gott. Aber er ist die Voraussetzung für das, was vorher steht: lasst uns einander lieb haben. Diese Liebe – daran liegt Johannes viel – ist ein im Anfang ganz und gar einseitiger Akt Gottes. Nichts und niemand hat ihn dazu zwingen können.

Es geht nicht um die Liebe, wie sie der Schlager besingt. Von der γπη, Agape ist die Rede, nicht vom Eros. Von der liebevollen, fürsorglichen, ermutigenden, anteilnehmenden Liebe, die nichts zwingt, aber sich schenkt. Diese Liebe wurzelt in Gott. Sie spiegelt ihn.

Liebe geht nicht nur von Gott aus, sondern sie bezeichnet den Wirkungsraum Gottes überhaupt.“ (H. Balz, Die Johannesbriefe, NTD 10, Göttingen 1973, S. 191) Spricht der Zustand der Welt nicht gegen so einen Satz? Ist sie also gar nicht sein Wirkungsraum? So fragt es in mir selbst. Sieh doch genau hin – hast Du Haiti, den Tsunami, den Flug der Malaysia Airline schon vergessen? Die Bombenanschläge, die Terrorangriffe? Siehst Du nicht die Bilder aus dem Sudan, der Ukraine, Afghanistan, Irak, Syrien? Siehst Du nicht die alltäglichen Bilder im Fernsehen und den Zeitungen von Selbstmordattentaten, schrecklichen Autounfällen, zerstörter Landschaft? Warst Du noch nie auf dem Friedhof, wenn einer viel zu früh aus dem Leben gerissen worden ist? Spricht das alles nicht gegen einen Gott, der die Liebe ist?

 „Du fragst mich, wo mein Gott denn war beim Anflug auf Hiroshima. Wo hat er sich verkrochen?                                               Hat er noch dabei zugeseh´n wie Menschen dort zugrunde gehen. Hat er den Brand gerochen?

 Ich weiß es nicht. Und es mag sein, ich wollt es gar nicht wissen. Doch glaub ich, als die Bombe fiel, hat sie auch Gott zerrissen.

 Du fragst mich, wo mein Gott denn war beim Angriff auf Amerika an dem Septembermorgen.                                                                        Hat Gott die Opfer nicht gekannt? Hat er die Augen abgewandt, im Himmel sich verborgen?

 Ich hoffe nicht. und es mag sein, ich möchte darauf hoffen:         Als Terror diese Menschen traf, hat er auch Gott getroffen.“                            M.Buchholz, CD Alles Liebe,  Felsenfest Wesel 2004

9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

             Die Antwort des Johannes: Die Liebe Gottes wird am Sohn Gottes erkannt. An dem „einzigartigen“ Sohn – so kann man μονογεν auch übersetzen. Johannes kennt keine Jungfrauengeburt. Aber er hebt auf die Einzigartigkeit Jesu wieder und wieder ab –  auch mit dem Hinweis: Er ist gesandt. Mich erinnert das an ein Gleichnis Jesu, in dem es heißt:  „Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen….“ (Matthäus 21,37)

       In dieser Sendung Jesu in die Welt zeigt Gott seine Liebe zur Welt. Darin, dass er seinen Sohn dieser Welt aussetzt. Gott erklärt die Welt nicht zur No-Go-Area, wo es für seinesgleichen zu gefährlich ist hinzugehen. Er kommt in diese Welt in dem Wissen, dass es gefährlich ist, dass diese Welt ein Ort tödlicher Gefahren und Schmerzen ist.

Die Liebe Gottes ist keine Allerwelts-Angelegenheit, sondern wird konkret, Person, bekommt ein Gesicht, hat Hand und Fuß. Damit ist auch klar: nicht der Blick auf die Welt in ihrem Zustand belehrt uns, dass Gott die Liebe ist, sondern der Blick auf den Sohn. Noch genauer: Auf den Sohn, der die Versöhnung für unsre Sünden ist. Versöhnung bewirkt. Erwirbt.

Ich gehe kaum fehl, wenn ich hier den Weg Jesu ans Kreuz angesprochen finde. „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ (Johannes 1,29) Es gibt kein Reden von der Sendung Jesu in die Welt, in dem nicht das Kreuz mit anklingt, im Hintergrund steht. Hier nun: als Sühne für unsere Sünden. So die dem Griechischen gegenüber wortgetreue Übersetzung. „Die Aussagen – von der für uns erlittenen Strafe, der für uns bezahlten Schuld, dem reinigenden Blut – können wirklich nur Bezeugungen, nicht „Erklärungen“ sein.“ (W. de Boor, Die Briefe des Johannes, Wuppertaler Studienbibel, Wuppertal 1974, S. 125) Dieses Wissen könnte dem so erbitterten Streit um das richtige Verständnis des Sühnetodes Jesu ein wenig an Schärfe nehmen.

Und das Ziel der Sendung des Sohnes: damit wir durch ihn leben sollen. Nie ist das Leiden am Kreuz das letzte Ziel. Auch die Vergebung der Sünden, auch die Sühne unserer Sünden ist nicht das letzte Ziel. Es geht um mehr als um Reparatur der Vergangenheit. Das Ziel, τέλος, die Vollendung ist das Leben, die Gemeinschaft mit Gott in der Gemeinschaft mit dem Sohn.

 11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.

          So, in dieser Entsprechung zur Liebe Gottes soll die Liebe der Christen untereinander gesucht werden, praktiziert werden. Sie ist Abbild, Spiegelung der Liebe Gottes in die Horizontale. Und in dieser Liebe untereinander, die aus der Liebe Gottes schöpft, geschieht, so lese ich, eine Vergewisserung des unsichtbaren Gottes. Niemand hat Gott jemals gesehen ist kein Satz des Unglaubens. Aber ein Satz, der die Unverfügbarkeit Gottes festhält. Und der an das Aufsehen auf Jesus und das Leben in geschwisterlicher Verbundenheit – so übertrage ich lieber das große Wort lieben – verweist.

 13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.

      Das könnte wieder einer der johanneischen Zirkelschlüsse sein. In unserem Bleiben in ihm erkennen wir, dass sein Geist uns leitet, Paulus würde sagen: dass wir Gottes Kinder sind. (Römer 8,16) Und ein bisschen huldigt Johannes der Devise, dass die Wiederholung, wenn sie ein wenig variiert, gut tut – variatio delctat -: „Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! (3,1) Es kennzeichnet diesen Brief, dass er vergewissern will, bestätigen will, bekräftigen will, im Glauben gründen und verwurzeln. Wie tief muss die Verunsicherung in der Gemeinde sein, dass Johannes immer wieder so auf sie antwortet. Mit Worten der Bestätigung.

14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.

          Es bleibt nicht beim Blick auf sich selbst. Vergewisserung braucht den Blick auf den Grund des Glaubens. Darum wird jetzt wieder das zentrale Bekenntnis eingespielt, das, was man in der Taufunterweisung gelernt hat. Der Vater  hat den Sohn gesandt als Heiland der Welt. σωτρα το κσμου Das ist eine ganz seltene Formulierung. Nur ein einziges Mal wird sie im Johannes-Evangelium verwendet: „Wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland.“ Johannes 4,42) Diese „Formel“ ist auch deshalb so gewichtig, weil durch sie eine Gemeinschaft in Bedrängnis, in der Gefahr des Rückzugs in sich selbst festhält: Wir glauben an den Heiland der Welt und nicht nur an den Heiland für eine Handvoll Christen. Der Horizont des Glaubens ist weiter als der Horizont der Christenheit, er geht auf die ganze Weltwirklichkeit.

 15 Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.

     Die letzten Sätze sind, auch als Wiederholung  schon früher gesagter Sätze eine Art Zusammenfassung. Im Bekennen bleiben wir bei Gott. In der vorsichtigen Sprache des Religions-Soziologen: Im Bekennen wird uns die Plausibilität unseres Glaubens bestätigt. Und im Bekennen bestätigen wir, was uns hält und trägt, wovon wir leben: Dass Jesus der Sohn Gottes ist und wir in ihm die Liebe Gottes erkennen, erfahren, uns ihr anvertrauen.

Manche der „Lieblingsworte“ des Johannes treten in diesen Abschnitt geradezu geballt auf:  μολογει̃ν, bekennen, μαρτυρομεν, wir bezeugen, τεθεμεθα wir haben gesehen. Es sind Worte, mit denen Johannes ja auch seinen Brief eröffnet. Und eben Worte, die hinweisen: Wer sich zu Jesus stellt, in ihm bleibt,  der wird im Glauben befestigt.

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

                Das ist ein Satz zum Auswendig-lernen. Damit er verinnerlicht wird. Für die Stabilität des Glaubens. Und wieder geht es um das Bleiben. Wo so viele gegangen sind, wird bleiben umso wichtiger. Ich übertreibe nicht:  Bleiben ist die Existenzform des Glaubens. „Der Glaubende und Liebende verweilt in einem Raum, der von der Selbsterschließung Gottes bestimmt ist.“ (H-J. Klauck, Der Erste Johannesbrief, EKK XXIII/1; Neukirchen 1991 S. 264) Verweilen. Bleiben.

Hier liegen große Herausforderungen an die Arbeit in der Kirche, in  den Gemeinden. “Die Gestalt individuell gelebter Verbindung zur verfassten Kirche allein über die Inanspruchnahme lebenszyklisch relevanter Angebote erzeugt keine stabile und belastbare Verbundenheit zu Kirche und Glaube.“(Engagement und Indifferenz V. KMU, Hannover 2014; Handlungsperspektiven 18. 2.) Es muss darum gehen, Menschen dazu zu führen (!) dass sie nicht nur hier und da einmal hineinschnuppern. Sondern beständig werden.

Lass mich Dein sein und bleiben, Du treuer Gott und Herr,
von Dir lass mich nichts treiben, halt mich bei Deiner Lehr.
Herr, lass mich nur nicht wanken, gib mir Beständigkeit,
dafür will ich Dir danken in alle Ewigkeit.                                                  N. Selnecker 1572, EG 157

             Es passt, dass dieses Lied häufig als Schlusslied im Gottesdienst gesungen wird, wenn es darum geht, in der Welt des Alltags zu bewähren, was man im Gottesdienst gehört und gebetet und gesungen hat.

Johannes liebt die Sätze, die wie Definitionen klingen, aber in Wahrheit eher Zusagen, Prädikationen, Lobpreisungen sind. Staunende Ausrufe:  Gott ist die Liebe. Gott ist Licht. Gott ist Geist. Und immer gewinnt er diese Sätze im Blick auf Jesus Christus.

17 Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.

             Dieses Bleiben, Verweilen in der Liebe hat Folgen. Es führt heraus aus der Furcht. Es lässt Zuversicht wachsen.  Παρρησα steht da, eines meiner Lieblingsworte. Manchmal wird es auch mit Freimut übersetzt. Eine Haltung, die sich nicht wegduckt, nichts mehr schön-reden oder beschönigen muss. Nicht mehr von Scham bestimmt ist. Keine Furcht mehr kennt vor Folgen. Die sich stellen kann: Ja, das bin ich. Ja, das habe ich getan. Weil es da eine tiefer greifende Gewissheit gibt: Das letzte Wort Gottes ist ein Wort der Liebe, weil seine Liebe bis zum Äußersten (Johannes 13, 1) geht, bis zum Letzten, das letzte Wort im Gericht behält. Diese Gewissheit hat ein Gesicht, an dem sie entsteht: Jesus.

„Die Glaubenden kennen den himmlischen Herrn und Richter schon vor seiner Parusie.“ (H. Balz, Die Johannesbriefe, NTD 10, Göttingen 1973, S. 194) In dieser Zuversicht gelangt die Liebe ans Ziel, wird sie vollkommen. Perfekt? Sicher nicht in dem Sinn, in dem wir perfekt verstehen: Wunderbar präsentiert. Auf Hochglanz-Papier gedruckt. Vollendet durchgestylt. Wohl aber in dem Sinn, in dem Jesus am Kreuz ruft: „Es ist vollbracht.“ (Johannes 19,28) Dort und hier findet das gleiche griechische Wort sich wieder τετελείωται – τετέλεσται.  Vom Kreuz her wird die Furcht besiegt und kommt die Liebe an ihr Ziel. Die Liebe Gottes und die Liebe zu Gott.

 19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 20 Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht.

             Unermüdlich wiederholt Johannes seine Kernbotschaft. Wahrscheinlich deshalb, weil es eines ist, die Worte einzuprägen und ein anderes, diese Worte im eigenen Leben aufzunehmen, ihnen nachzuspüren, sie zu leben. Es ist die Erinnerung daran, dass es mit den Worten nicht getan ist. „Liebe ist nicht Gefühl, sondern Praxis und Bekenntnis ist nicht allein Lehre, sondern existentielle Entscheidung.“(H. Balz, ebda.) Die recht-gläubige Dogmatik ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist, wenn ihr nicht Schritte ins Leben folgen.

Es ist eine herbe Erinnerung und ein Einspruch gegen eine bestimmte Lebenspraxis: Wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht. Man kann sich nicht dadurch vom Acker machen, dass man die konkrete Situation überspringt. „Bei der Gottesliebe besteht die Gefahr, dass sie ein reines Postulat bleibt, das die Lebenswirklichkeit der Menschen kaum irgendwo tangiert.“(H-J. Klauck, aaO. S. 275)

Es gehört zu den erschreckenden Erfahrungen, dass es so einfach scheint, sich vom konkreten Handeln dadurch zu entbinden, dass man sich in Frömmigkeit flüchtet, sich in Gott versenkt. „Mose hat gesagt (2.Mose 20,12; 21,17): »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.« Ihr aber lehrt: Wenn einer zu Vater oder Mutter sagt: Korban – das heißt: Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht -, so lasst ihr ihn nichts mehr tun für seinen Vater oder seine Mutter.“(Markus 7, 10 – 12) Dies ist nicht nur die Gefahr, der Pharisäer und Schriftgelehrte ausgesetzt sind. Dies ist oft genug Gefahr der Frömmigkeit bis heute.

 21 Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.

Dem gegenüber beharrt Johannes auf dem Gebot. Auf dem Wort, das die Liebe zu Gott und die Liebe zu den Brüdern und Schwestern zusammenbindet. Untrennbar. „Wer in Gott eintauchen will, wird neben den Armen auftauchen müssen.“ (P. M. Zulehner) Neben dem Armen, den er kennt und sieht, der ihm Nächster und Bruder und Schwester ist.

„Soziale Fürsorge und Hilfe in Notlagen hingen in der Antike fast gänzlich vom Netzwerk der persönlichen Beziehungen ab. Christen konnte es zustoßen, dass sie durch ihren Übertritt zur Gemeinde aus allen sozialen Sicherungssystemen heraus fielen. Hier war im Notfall die Gemeinde gefordert, d. h. ganz konkret: Ein Christ, der über Materielle und finanzielle Möglichkeiten verfügte, sah sich gezwungen, der eigenen Familie Geld zu entziehen, und es für Menschen, die ihm vorher fremd gewesen waren, zur Verfügung zu stellen.“ (H.-J. Klauck, aaO. S. 279) Ob man das Nächstenliebe oder Bruderliebe nennt, ist zweitrangig. Es kostet. Weil es  konkret ist, wirklich.

 

Gott, so habe ich es gelernt, dass Du die Liebe bist, dass Deine Liebe uns gilt, sucht, nachgeht, uns aufhebt. So habe ich es gelernt, dass Deine Liebe geduldig ist, langmütig, freundlich, selbstvergessen und voller Hingabe.

Du bist uns zuvorgekommen mit deiner Liebe, nahe gekommen mit deiner Liebe, ungefragt, grundlos, getrieben nur aus Dir selbst.

Du hast Deiner Liebe ein Gesicht gegeben, Jesus Christus, damit wir sie sehen können, fühlen, betasten, begreifen.

Und nun hilf uns zu antworten auf Deine Liebe mit unserer Liebe zu denen, bei denen es uns leicht ist, und zu denen, bei denen es uns schwer ist.

Gib es uns,, täglich das Bild Deiner Liebe, Jesus Christus, zu schauen, damit wir verwandelt werden zu seiner Liebe, Deiner Liebe. Amen