Weiter sagen

Johannes 12, 37 – 50

37 Und obwohl er solche Zeichen vor ihren Augen tat, glaubten sie doch nicht an ihn,

Es hört sich an wie ein Resümee des Weges Jesu. Alle Zeichen, alle Reden haben die Herzen nicht erreicht. Gemeint sind „alle, die Jesus von Anfang seines Weges an begegnet sind, ohne an ihn zu glauben. Ein bedrückendes Ergebnis, in einem Satz zusammengefasst.(U. Wilkens, Das Evangelium nach Johannes, NTD 4, Göttingen, Göttingen 1998, S. 197) Johannes hat es mehrfach angedeutet: Der Glauben, der sich an den  Zeichen festmacht, ist noch nicht der Glauben, um den es geht. Der Glauben, der Wunder braucht, steht auf wackligen Beinen – was, wenn die Wunder ausbleiben? Und sind nicht alle Wunder zwei-deutig?

Es fällt auf, dass hier nur von den Zeichen die Rede ist. Dabei ist es im Lauf des Evangeliums doch durchaus so, dass die Reden im Vordergrund stehen. Die Zeichen sind oftmals nur Auftakt zu den Reden. „Die  σημεα sind redende Taten; ihr Sinn wird in den Reden entwickelt; die ρήματα aber sind nicht Menschenworte, sondern Offenbarungsworte voll göttlicher Wunderkraft.“(R. Bultmann, Das Evangelium des Johannes, Kritisch-Exegetischer Kommentar über das Neue Testament, Göttingen 1957, S. 346) Johannes ist über seinem Resümee wohl nicht sonderlich verwundert. Das kann er auch nicht sein, so wie er im Prolog schon formuliert hat: „Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. (1,10-11)

Fast resigniert könnten diese Worte Jesu aus der Mitte seines Weges gelesen werden: „Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubt mir nicht; tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr mir nicht glauben wollt, damit ihr erkennt und wisst, dass der Vater in mir ist und ich in ihm.“ (10, 37-38) Dennoch geht Jesus seinen Weg und sucht nach denen, die an ihn glauben, um sie zu rufen.  Und ruft auch weiter die, die nicht an ihn glauben.

 38 damit erfüllt werde der Spruch des Propheten Jesaja, den er sagte (Jesaja 53,1): »Herr, wer glaubt unserm Predigen? Und wem ist der Arm des Herrn offenbart?« 39 Darum konnten sie nicht glauben, denn Jesaja hat wiederum gesagt (Jesaja 6,9-10): 40 »Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich ihnen helfe.« 41 Das hat Jesaja gesagt, weil er seine Herrlichkeit sah und redete von ihm.

Diese „Erfolglosigkeit“ Jesu wird nicht ihm angelastet. Sie ist von Anbeginn an im Blick. Worte des Jesaja werden angeführt. So wie Jesaja blinden Augen und tauben Ohren seine Botschaft ausgerichtet hat, so ist es auch bei Jesus. „Der Unglaube ist kein Zufall, sondern von Gott gewollt: In diesem Unglauben Israels gegenüber Jesu Wundertaten erfüllt sich ja nichts anderes als die Weissagung aus Jesaja.“ (S. Schulz, aaO. S. 169)  

Was fange ich damit an? „Der normale Erfolg des Evangeliums ist der Misserfolg.“ (G. Voigt, aaO. S. 201) Und das soll Gottgewollt sein? Dass seine Botschaft taube Ohren trifft, verschlossene Herzen? „Es ist ja nicht ein Problem der Vergangenheit des „historischen Jesus“, sondern es wiederholt sich immer wieder: An vielen Ohren geht die Botschaft Jesu faktisch vorbei, weil die Hörer sie nicht hören wollen.“ (U. Wilkens, aaO. S. 197) Bei manchen sage ich vorsichtiger: dass sie nicht hören können – auch weil die Botschaft über Jahrhunderte hinweg in ihrer Verkündigung  stumpf geworden ist, nicht mehr klar. Nicht mehr das Leben trifft.  

Worte wie in diesen Versen haben mit dazu geführt, dass die Lehre von der doppelten Prädestination entwickelt worden ist. Sie geht davon aus, dass es eine Vorherbestimmung zum Heil und auch zum Unheil gibt, einen „schrecklichen Ratschluss“(Calvin). Ich wehre mich dagegen. Ich glaube, „dass Gott will, dass allen Menschen geholfen werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.“(1. Timotheus 2,4)  Von diesem Wort her sehe ich das Nicht-Hören nicht als eine Erfüllung ewiger Prädestination, sondern als eine zeitliche Verweigerung. Es ist damit nichts gesagt über eine ewige Verwerfung.

Ich glaube den Apostel Paulus an meiner Seite: „Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams, so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.“(Römer 11, 28-32) Man darf sich nicht zum Gefangenen alter Lehrentscheidungen des 16. Jahrhunderts machen, sondern muss für sich selbst in der Gemeinschaft der Brüder und Schwestern Wege finden, die biblische Botschaft ernst zu nehmen und sie heute zu lehren und zu leben.

42 Doch auch von den Oberen glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, um nicht aus der Synagoge ausgestoßen zu werden. 43 Denn sie hatten lieber Ehre bei den Menschen als Ehre bei Gott.

            Ist es ein korrigierender Nachtrag? Es gibt auch unter den Oberen – gemeint ist doch wohl der Hohe Rat – viele, die an ihn glauben. Nicht nur einige wenige. Viele. Nicht alle Ohren sind verschlossen. Nikodemus, Joseph von Arimathäa stehen für andere. Sie finden nicht den Mut, sich offen und öffentlich zu bekennen. „Es blieb bei einem sprachlosen Glauben.“ (S. Schulz, aaO. S. 170) Es kann gut sein, dass sich in diesen Anmerkungen Erfahrungen aus späterer Zeit spiegeln, als es zu einer Trennung der jungen Christenheit von der Synagoge kommt.

Die Deutung des Johannes ist, was ihre Heimlichkeit, ihr Verbergen des Glaubens angeht, kritisch: Sie hatten lieber Ehre bei den Menschen als Ehre bei Gott. Es ist Menschenfurcht, die das Bekennen stumm macht, die den Schritt zum öffentlich bekannten Glauben unterlassen lässt. Dazu aber will Johannes seine Leser*innen führen, ermutigen, dass sie ihren Glauben an Jesus öffentlich bekennen. Wenn die Gemeinde, die das Johannes-Evangelium zuerst liest, eine bedrängte Gemeinde ist, dann ist die Frage nach dem öffentlichen Bekenntnis eine Frage, die an ihre Existenz rührt. Wer sich bekennt, riskiert wirklich womöglich sein Leben. Aber wer seinen Glauben verschweigt, in Worten und in Werken, riskiert womöglich seinen Glauben. Wenn wir unseren Glauben nicht zum Ausdruck bringen in Worten und Werken, dann verliert er irgendwann seine Lebenskraft. Es bleiben Überzeugungen übrig, Sätze, vielleicht auch Lehrsätze, die zu Leersätzen werden. Das Leben aber geht seinen Weg.

Auf die Bilanz des Evangelisten folgt noch einmal eine Rede Jesu. Es ist sicherlich eine richtige Beobachtung der Exegeten, dass sie gut an manche andere Stelle des Evangeliums passen würde. Nun steht sie aber hier. Und will von diesem Standort aus verstanden werden.

Darum sage ich: Es ist wohl Absicht des Evangelisten zu sagen: Die Verkündigung des Evangeliums wird nicht deshalb eingestellt, weil sie nicht gleich oder nicht genügend Resonanz findet. „Die negative Schlussbilanz (37-43) ist für Jesus keinesfalls der Anlass, aufzugeben, sich verbittert abzuwenden („ihr wolltet ja nicht“) und die ihn „nicht aufnehmenden“ Menschen (1,11) ihrem Schicksal zu überlassen.“ (G. Voigt, aaO. S. 202)

Es bleibt beim Auftrag zur Verkündigung, auch wenn es um das Hören schlecht steht. Wie sonst sollte dieser Auftrag in Mitteleuropa, dem „Katastrophengebiet der Christenheit“ (Peter L. Berger) auch sonst durchgehalten werden? Es gibt so viele Gottesdienste, die unter Finanz-technischen Gesichtspunkten nur kosten und nichts bringen. Gottesdienste, in denen nur zwei, drei Leute sitzen, noch dazu „nur“ Alte, silbergraue Köpfe. Nicht die zukunfts-trächtige Jugend. Müsste, sollte, dürfte man da nicht den Betrieb einstellen?

Nein, sagt die Platzierung der Jesus-Rede nach diesem doch eher ernüchternden Befund: Weiter sagen. Es wird Hörer und Hörerinnen geben. Und es wird schon so bleiben, wie es Gott versprochen hat: „Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.(Jesaja 55,10-11) Der Evangelist hat seine Propheten gelesen!  Das alles signalisiert das eine Wort: aber.

44 Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. 45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. 46 Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.

Dieses Lichtwort – sagt der Exeget Rudolf Bultmann – passt genau an den Schluss der Heilung des Blindgeborenen. Hier dagegen scheinen die Sätze, angesichts des verweigerten Glaubens irgendwie nicht wirklich zu passen.

Vielleicht aber sind sie wie eine Zusammenfassung des Redens Jesu zuvor auf dem Weg durch das Leben. Ein letzter Versuch, ein letzter Ruf. Es sind ja Jesu letzte öffentlichen Worte. „Was Jesus hier als Zusammenfassung seiner Botschaft sagt, soll die Kirche aller Zeiten der Welt weiterverkündigen, – auch wenn diese in noch so verfestigtem Unglauben darauf reagiert.“ (U. Wilkens, Das Evangelium nach Johannes, NTD 4, Göttingen, Göttingen 1998, S. 200)

Jesus sucht nicht seine Ehre, sondern die Ehre des Vaters, nicht seine Herrlichkeit, sondern die Herrlichkeit des Vaters. Und so sucht er auch im Tiefsten nicht den Glauben an sich, sondern an den, der ihn gesandt hat, an den Vater im Himmel. Zugleich darf ich wohl sagen: Da ist trotz aller Unterscheidung kein Unterschied: Wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. Andernorts, im Kreis der Jünger, wird er sagen: Wer mich sieht, der sieht den Vater! (14,9)

Das sind nicht Worte aus einem – irgendwie übersteigerten – Selbstbewusstsein. Obwohl Hörer zu ihm sagen können: „Was machst du aus dir?“ (8,53) Es sind Worte, die die Willens- und Wesenseinheit Jesu mit dem Vater zum Ausdruck bringen. „Er ist der Offenbarer, der Gott sichtbar macht.(R. Bultmann, aaO. S. 262) Darum und darin ist er das Licht der Welt. Und darum ist, wer an ihn glaubt, einer, der im Dunkel der Welt, in der Finsternis, weiß, wohin er geht, wem er folgt. Wer Jesus folgt, ihm glaubt, an ihn glaubt, lebt im Licht.

 47 Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette. 48 Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.

Der Gedanke wird weitergesponnen: In den Worten Jesu wird zum Glauben, zur Richtungsentscheidung des Lebens gerufen. Bleibe ich in der Richtung, die mein Leben ohne ihn hat? Oder bewahre ich die Worte Jesu, schenken ihnen Vertrauen und richte mein Leben danach aus?

Wo immer der Glauben „angeboten“ wird als Lebensweg, gibt es auch die Möglichkeit, dieses Angebot, diese Einladung auszuschlagen. Dann gilt es, die Konsequenz dieser Ablehnung zu tragen. Das nennt Johannes Gericht. Dieses Gericht ist nicht das Ziel der Worte Jesu. Denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette. Das ist Jesu Weg: Die Welt retten. Sie zurecht bringen. Sie endlich heimzubringen zum Schöpfer. Damit die Welt wird, was Gott von Anfang an gewollt hat: Gottes Welt. Sein Eigentum.

Das wird so ausdrücklich gesagt, weil es – bis heute – die große Neigung gibt, aus dem Evangelium eine Droh-Botschaft zu machen. Die Konsequenz des Unglaubens als dunkle Folie so auszumalen, dass sie alles andere unsichtbar werden lässt. Jesu Ziel in seinem Kommen, seinen Reden und Handeln ist, dass wir hören und glauben. Aber es ist die „unmögliche Möglichkeit“ (K. Barth) des Menschen, diesen Ruf zu hören und darüber zur Tagesordnung über zu gehen.

Dann freilich schließt man sich selbst aus von dem Weg, der geöffnet ist durch den Ruf zum Glauben. Gericht ist – so höre ich es bei Johannes – nicht ein Sonderakt irgendwann, sondern es vollzieht sich im Hören oder Nichthören, im Verweigern des Glaubens. Tausend Beispiele des Alltags stehen für diese Erfahrung: Wer nicht will, hat schon. Wer den Wegmarkierungen eines Bergpfades nicht folgt, der verliert den Weg. Wer sich zum Fest nicht einladen lässt, kann nicht erwarten, dass das Fest ausfällt. Es findet nur ohne ihn statt. Ist das unfair vom Gastgeber?

 49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. 50 Und ich weiß: sein Gebot ist das ewige Leben.

            Noch einmal wird der Gedanke weiter getrieben. Die Worte Jesu sind nicht seine Worte. Sie sind ihm gegeben. Hinter den Worten Jesu steht nicht eine eigentümlich geprägte Frömmigkeit, sondern der Vater im Himmel. „Alles, was Jesus sagt, stammt nicht von ihm selbst, sondern ist Auftrag des Vaters.“ (U. Wilkens, aaO. S. 202) Es geht um mehr als um Auslegungsfragen, über die Menschen streiten. Und Jesus ist nicht nur ein Ausleger unter anderen. Es geht um die Frage letzter Autorität. Und der Anspruch Jesu ist: Ich rede in der Autorität dessen, der sein Wort als Gebot vom Vater empfangen hat.

Jesus will nur, was der Vater will. Er sagt nur, was der Vater ihm aufgetragen hat, Darauf beruft er sich: der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. Das Zentrum dieses Wollens des Vaters, das der Sohn offenbart, ist, dass wir zu ihm finden, dass wir uns in ihm bergen, dass wir ihn anbeten und sich so unser Leben erfüllt. Vom ersten is zum letzten Wort ist das das Zeugnis des Johannes-Evangeliums. Die Suche Gottes nach uns. Seine Sehnsucht nach uns. Gott will nicht anders Gott sein als Gott mit und für uns.

Darum: was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.

         So kennzeichnet Jesus abschließend seine Botschaft. „Gott selber hat ihm geboten, was er reden sollte.“ (J. Schneider, aaO. S. 240) Das gibt seinen Worten letzte Autorität. Sie sind gesprochen aus dem Gehorsam gegen den Vater. Es mag sein, dass hier einmal mehr ein Rückgriff auf die Schriften der Hebräischen Bibel mitschwingt: „Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.“(5. Mose 18,18) Zur Einheit des Wesens und des Willens kommt die Einheit im Gehorsam.

Was bei den Synoptikern am Anfang des Weges Jesu, in der Einsamkeit der Versuchung in der Wüste geklärt wird, dass Jesus der Sohn ist als der Gehorsame, der allein Gott anbeten und ihm dienen (Matthäus 4,10) will, das wird hier abschließend, angesichts der herannahenden Passion, über den Weg Jesu gestellt. Jesus wird auf seinem ganzen Lebens-Weg geleitet durch den Gehorsam gegen den Vater.

 

Herr Jesus, ich bin blind gewesen. Du hast mir die Augen geöffnet. Ich bin taub gewesen. Du hast mir ins Ohr gesprochen. Ich bin verschlossenen Herzens gewesen. Du hast mir das Herz berührt.

Dass ich glaube, Dir und an Dich glaube, ist Dein Werk. Dass der Weg meines Glaubens nicht versandet ist, ist Deine Gabe. Dass ich Schritte getan habe auf diesem Weg – Du hast mich gezogen.

Herr Jesus, so hoffe ich für alle, bei denen ich taube Ohren, blinde Augen, verschlossene Herzen spüre. Rühre Du sie an in der Kraft Deiner Liebe. Amen