Das Land ist hell und weit

Sacharja 14, 1 – 14

1 Siehe, es kommt für den HERRN die Zeit, dass man in deiner Mitte unter sich verteilen wird, was man dir geraubt hat. 2 Denn ich werde alle Heiden sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.

             Es hört sich an wie eine Zukunftsansage. Dann ist die Frage: Auf welche Zukunft zielt die Wendung: Es kommt für den HERRN die Zeit. Aber es  gibt im Text keine Antwort auf die Frage: wann? Sieht der Prophet die politische Situation in der Gegenwart so bedrohlich? Sieht er neues Unheil, das dem alten Unheil des Untergangs 586 gleicht, auf Jerusalem zukommen?  Ich scheue ein bisschen vor der Deutung zurück: „Sacharja schaut weit in die Zukunft. Er sieht den Tag Gottes kommen, der die Tage der Menschen und Völker ablösen wird….Es ist, als zöge sich über Jerusalem eine dunkle Gewitterwolke zusammen, aus der jeden Augenblick der Blitz herniederfahren könnte.“ (F. Laubach, Der Prophet Sacharja, Wuppertaler Studienbibel, Wuppertal 1984, S. 159) Das ist eine Deutung auf den Gerichtstag Gottes am Ende der Zeiten.

Mir drängt sich ein anderer Gedanke auf, der nicht so stark von den apokalyptischen Bildern bestimmt ist. Es könnte doch auch sein, dass Sacharja hier wieder in den Blick rückt, als Warnung an seine Gegenwart, was die Botschaft der Propheten vor dem Exil war. Als Jerusalem sich Gottes so sicher war, als es eine zur Ideologie verkommene Zions-Theologie gab. Als Gott sich gegen das Volk, gegen das Königshaus, gegen den Tempel stellte und Gericht hielt. Erinnerung als Bußruf an die Gegenwart – so machen diese Worte für mich Sinn.

Über den unmittelbaren Text hinaus: Jerusalem ist erst im Jahr 70 nach Christus wieder so bedrängt worden. Aber ich tue mich schwer mit der Deutung, dass dies der Gerichtstag Gottes an Jerusalem sei. Trotz der Worte Jesu: „Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt! Siehe, »euer Haus soll euch wüst gelassen werden«“ (Matthäus 23,37-38) Es hat viel Unheil gebracht, dass solche Sätze mit einem christlichen Überlegenheitsgefühl gelesen worden sind.

3 Und der HERR wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht. 4 Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, vom Osten bis zum Westen, sehr weit auseinander, sodass die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen wird. 5 Und das Tal Hinnom wird verstopft werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen.

             Es ist ein chaotisches Bild, das sich da vor dem inneren Auge des Propheten zeigt.  Die Erde tut sich auf. Das Land wird auseinander gerissen. Und doch eine Umkehr zu den Worten unmittelbar zuvor. Da ist das Gericht im Blick – hier Rettung. Aber eine Rettung wie im Untergang. Gott greift in die Schlacht ein und die Erde kann nicht bleiben, wie sie immer war. Der Ölberg wird gespalten. Täler wie das Hinnom-Tal werden verstopft.

 Und ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der HERR, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm. 6 Zu der Zeit wird weder Kälte noch Frost noch Eis sein. 7 Und es wird ein einziger Tag sein – er ist dem HERRN bekannt! -, es wird nicht Tag und Nacht sein, und auch um den Abend wird es licht sein.

             Was bleibt, ist Flucht. Es ist der Gottesschrecken, der in die Flucht treibt. Es ist der Schrecken vor der aufstrahlenden Gegenwart Gottes, der in die Flucht treibt. Man kann schon danach fragen, wie tief das Erdbeben zur Zeit Usijas, in das kollektive Gedächtnis Israels eingegraben ist, dass es hier erwähnt wird. Da ist nichts von einer harmlosen Freude, die zu Gott sagen könnte: Schön, dass du da bist. Vor der Majestät dieses Kommenden kann keiner standhalten.

Manchmal sage ich ein bisschen spöttisch: Charismatiker sind fast alle Royalisten. Sie singen immerzu vom König. Aber darin haben sie wohl Recht, dass sie mit diesem Gebrauch des Königs-Titels die Majestät auszudrücken versuchen – und wissen: Das ist ein völlig unzureichendes Bild! Auf der Suche nach Bildern gerät auch Sacharja ins Stolpern. Da wird dann kommen der HERR, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm. Eine himmlische Invasion sieht er kommen.

Man kann gut darüber nachdenken, ob diese Worte nicht Anregung für so manches Wort in den Wiederkunftsreden Jesu geworden ist.  „Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich setzen auf den Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden.“(Matthäus 25,31-32) Oder: „Aber in jenen Tagen, nach jener Bedrängnis, wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und dann wird er die Engel senden und wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.“(Markus 13, 24-27)

Dieser Tag des HERRN ist das Ende der Zeiten. Der Noah-Bund wird aufgehoben.  „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“(1. Mose 8,22) Und die Schöpfungsordnung von Tag und Nacht wird aufgehoben. In der Offenbarung wird diese Ansage aufgenommen, bezogen auf das himmlische Jerusalem. „Und es wird keine Nacht mehr sein, und sie bedürfen keiner Leuchte und nicht des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.“(Offenbarung 22,5)

Das ist nicht mehr Geschichte innerhalb der Geschichte der Welt. Das ist Geschehen über die die Welt hinaus. Aber es ist uns und unserem Verstehen ganz entzogen. Und es steht auf keinen Fahrplan der Weltgeschichte. Wann immer versucht worden ist, hier ein Datum zu finden, zu errechnen, hat man gegen den Text gelesen. „Nicht einmal der Sohn“ (Markus 13,32) weiß den Tag!

 8 Zu der Zeit werden lebendige Wasser aus Jerusalem fließen, die eine Hälfte zum Meer im Osten und die andere Hälfte zum Meer im Westen, und so wird es sein im Sommer und im Winter. 9 Und der HERR wird König sein über alle Lande. Zu der Zeit wird der HERR der einzige sein und sein Name der einzige.

             Es ist Paulus, der diese Bilder in einen knappen Satz bündelt. „Dann wird Gott sein alles in allem.“ (1. Korinther 15,28) Das verbindet sich für Christen mit dem Glauben an die Auferstehung, mit dem Glauben an die Verwandlung der Welt, mit dem Glauben an die Vollendung des Reiches Gottes.  Wir können ja nicht anders, als von dieser Vollendung in irdischen Bildern zu reden. Aber die Sprache riecht nicht hin, die Bilder reichen nicht hin. Sie sind nur zu einem tauglich: Sehnsucht wach zu halten.

 10 Und das ganze Land wird verwandelt werden in eine Ebene, von Geba bis nach Rimmon im Süden. Aber Jerusalem wird hoch liegen und an seiner Stätte bleiben, vom Tor Benjamin bis an die Stelle des ersten Tors, bis an das Ecktor, und vom Turm Hananel bis an des Königs Kelter. 11 Und man wird darin wohnen; es wird keinen Bann mehr geben, denn Jerusalem wird ganz sicher wohnen.

             Was mag allein dieser Satz schon an Emotionen hervorrufen: Jerusalem wird ganz sicher wohnen. Das hören Leute, die noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt sind, die noch die Trümmerhaufen sehen. Das hören Leute, die noch täglich erleben, wie unsicher das Leben in Jerusalem ist. Das hören Leute, die durch eine dunkle Zeit der Depression gegangen sind, der Schmerzen, des Ausgeliefert-Sein. Diese dunklen Schatten sind nicht weg. Sie lasten noch auf den Seelen. Aber jetzt öffnet sich eine Zukunft, vor der das Dunkel weichen muss.

 Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt!
Er selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land.
Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit.
Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit.                                                    K. P. Hertzsch 1989  EG 395

 12 Und dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker schlagen wird, die gegen Jerusalem in den Kampf gezogen sind: Ihr Fleisch wird verwesen, während sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in ihren Höhlen verwesen und ihre Zungen im Mund. 13 Zu der Zeit wird der HERR eine große Verwirrung unter ihnen anrichten, sodass einer den andern bei der Hand packen und seine Hand wider des andern Hand erheben wird;

             Es gibt ein Gegenbild zu diesem wunderbar hellen Bild. Verständlich aus der Perspektive der Opfer, der Erniedrigten, der Gedemütigten. Deshalb ist es dennoch nicht gleich sympathisch. Aber immerhin verständlich und doch auch zugleich erschreckend. In diesem neuen, hellen Kosmos ist kein Platz mehr für die Feinde. Die Feinde Israels und die Feinde Gottes.

Das ist ja ein Gedanke, der auch in den Psalmen wiederholt auftaucht. In der Welt Gottes ist kein Platz (mehr)für das Widergöttliche, für die Feinde Gottes, für den Widerspruch gegen Gott. ein Gedanke, der geeignet erscheint, die schönen Bilder der Psalmen zu stören:

„Ich freue mich des HERRN.                                                                    Die Sünder sollen ein Ende nehmen auf Erden                             und die Gottlosen nicht mehr sein.                                                   Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!       Psalm 104, 34-35

„Wenn ich aufwache, bin ich noch immer bei dir.                          Ach, Gott, wolltest du doch den Frevler töten!                               Dass doch die Blutgierigen von mir wichen!                               Denn voller Tücke reden sie von dir,                                                    und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.                           Sollte ich nicht hassen, HERR, die dich hassen,                                 und verabscheuen, die sich gegen dich erheben?                            Ich hasse sie mit ganzem Ernst;                                                            sie sind mir zu Feinden geworden.                                                 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz;                                    prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine.“      Psalm 139, 18 – 23

So hart kann das nebeneinander stehen – die Freude an Gott und ein „Weg mit seinen Feinden!“

Es singt sich wesentlich leichter als es sich alltäglich, im Umgang mit übellaunigen Nachbarn, stachligen Pubertierten, politischen Gegnern und Erzfeinden lebt. Mit denen, die wir ganz und gar nicht „verknusen“ können, die wir für ewig Gestrig und gefährlich halten:

„Wie ein Fest nach langer Trauer, wie ein Feuer in der Nacht.
Ein off’nes Tor in einer Mauer,für die Sonne auf gemacht.
Wie ein Brief nach langem Schweigen, wie ein unverhoffter Gruß.
Wie ein Blatt an toten Zweigen, ein-ich-mag-dich-trotzdem-Kuss.

Wie ein Regen in der Wüste, frischer Tau auf dürrem Land.
Heimatklänge für Vermisste, alte Feinde Hand in Hand.
Wie ein Schlüssel im Gefängnis, wie in Seenot – Land in Sicht.
Wie ein Weg aus der Bedrängnis wie ein strahlendes Gesicht.

So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein.
So ist Versöhnung, so ist vergeben und verzeih’n.“                                               J. Werth Musical Josef  1988

Was Sacharja wohl nicht denken kann, ist die Wende, die so unglaublich ist, dass auch wir sie bis heute kaum zu glauben vermögen: dass aus Feinden Freunde werden. Dass es Versöhnung gibt – nicht nur für alte Freunde, sondern auch für alte Feinde. Den Weg dazu hat der versöhnende Gott selbst frei gemacht in seiner Hingabe, in der er alles Misstrauen der Welt auf sich nimmt und es leidend und sterbend erträgt.

14 und auch Juda wird gegen Jerusalem kämpfen. Und man wird zusammenbringen die Güter aller Heiden ringsumher: Gold, Silber und Kleider über die Maßen viel. 15 Und so wird dann diese Plage auch kommen über Rosse, Maultiere, Kamele, Esel und alle Tiere, die in diesem Heer sind; sie werden von ihr geschlagen gleichwie jene.

             Es ist ein befremdender Satz; kommt es am Ende noch zu einem Bruderkampf um Jerusalem?  Juda wird gegen Jerusalem kämpfen. Die einfache Lösung heißt: eine unverständliche und unverständige Glosse. Der Satz unterbricht den Zusammenhang, er wirkt wie an der falschen Stelle eingefügt. Die ein wenig kompliziertere Lösung ist eine andere Übersetzung: Juda wird in Jerusalem kämpfen – man könnte auch sagen: an seiner Seite.  So sagt es auch die griechische Übersetzung der Septuaginta. „Israel wird auf engstem Raum zusammengedrängt, gewissermaßen von allen Seiten in die Zange genommen, einen verzweifelten Kampf kämpfen.“ (F. Laubach, aaO. S. 168) Aber es ist keine Schlacht mit offenen Ausgang. Sacharja sieht schon die Jerusalemer „die auf dem Schlachtfeld und in ihrem Lager von ihnen (den Heiden) zurückgelassene Beute einsammeln.“ (H. Graf Reventlow, Die Propheten Haggai, Sacharja, Maleachi, ATD 25,2; Göttingen 1993, S. 127) Der Sieg ist schon errungen.

 16 Und alle, die übrig geblieben sind von allen Heiden, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten. 17 Aber über das Geschlecht auf Erden, das nicht heraufziehen wird nach Jerusalem, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, über das wird’s nicht regnen. 18 Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird auch über sie die Plage kommen, mit der der HERR alle Heiden schlagen wird, wenn sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten. 19 Darin besteht die Sünde der Ägypter und aller Heiden, dass sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten.

             Wieder, wie schon am Anfang des Sacharja-Buches, kommt die Völkerwallfahrt, diesmal nicht  zum Zion, sondern nach Jerusalem in den Blick. Alle werden kommen, um das Laubhüttenfest miteinander zu halten. „Nach dem Babylonischen Exil wird das Datum auf den 15. des siebten Monats festgelegt und Sukkot zu einem historischen Fest, das mit der Wüstenwanderung nach dem Auszug aus Ägypten begründet wird und das Wohnen in Laubhütten während der Festzeit vorschreibt.“(Wikipedia) Es ist Teilhabe an dem Aufbruch, der den engen Kreis der Welt überschreitet. Es ist Teilhabe an dem Aufbruch in das Reich Gottes.  Da zurück zu bleiben ist eine Art „Selbstverschließung“, Selbstabschottung, deren Folge ein Ausbleiben des Regens ist, das Verdorren des Lebens.

  20 Zu der Zeit wird auf den Schellen der Rosse stehen »Heilig dem HERRN«. Und die Töpfe im Hause des HERRN werden den Becken vor dem Altar gleichgestellt sein. 21 Und es werden alle Töpfe in Jerusalem und Juda dem HERRN Zebaoth heilig sein, sodass alle, die da opfern wollen, kommen werden und sie nehmen und darin kochen werden.

             Alles wird rein sein. Alles wird heilig sein. Das ist nicht Kleinlichkeit und ängstliche Mühsal, sondern es ist eher ein Sprengen aller Bemühungen. Koscher versteht sich wie von selbst. In meinen Augen ist es ein unangestrengt geheiligter Alltag, der in diesen Worten aufleuchtet.

  Und es wird keinen Händler mehr geben im Hause des HERRN Zebaoth zu der Zeit.

Nimmt Jesus mit seiner Tempelreinigung, mit der Austreibung der Händler diese Worte auf? Oder ist das gar eine wunderbare Verheißung für das Ende aller kapitalistischen Lebensform da, wo Gott der HERR ist, Gott alles in allem ist? Das könnte mir gut gefallen: Im Himmel jedenfalls gelten die Münzen der Erde nicht mehr. Wie wäre es, wenn der Himmel in den Gotteshäusern darin schon einen ersten Brückenkopf auf Erden hätte?

 

Herr Jesus, entzünde Du in mir die Hoffnung immer neu auf Dein Kommen, auf das Leben, das keinen Schatten mehr kennt, keine Furcht mehr vor dem Dunkel der Nacht, auf die Welt ohne Leid.

Entzünde Du in mir die Hoffnung immer neu, dass Versöhnung Deinem Herzen entspringt, dass wir keinem Feind bleiben müssen, dass wir über tiefen Gräben zueinander finden können, weil Du ja den tiefsten Graben überwunden hast, der uns von Dir trennen wollte.

Hilf mir, die Hoffnung zu leben im Alltag meiner Welt. Amen