Umkehr ist möglich. Umkehr ist nötig. Heute

Hesekiel   18, 1 – 3. 20 – 32

1 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 2 Was habt ihr unter euch im Lande Israels für ein Sprichwort: »Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden«? 3 So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel.

Gott hört mit. Gott nimmt wahr, was im Volk so gesprochen wird. Gott, der die Klagen seines Volkes über das Unrecht und den Schmerz hört, hört auch das Gemurmel, hört die Sprichwörter und die Anklagen. Es ist ein „geflügeltes Wort“: Kinder müssen ausbaden, was die Eltern ihnen eingebrockt haben. Das klingt wie Worte aus unserer Zeit: „Wir hinterlassen, wenn wir so weitermachen, den Enkeln eine ausgebeutete, geplünderte Welt mit tausend Problemen.“ Das hört, wer aufmerksam zuhört, heute jeder und jede, vielfach. Damit wird Nachhaltigkeit angemahnt, verändertes Verhalten hier und heute. Was ist daran falsch? Oder ist es gar nicht falsch, je nachdem, wie es gesagt wird?

„Seit der exilischen Zeit nimmt das Bewusstsein der überindividuellen und metaphysischen Dimension der Schuld auffällig zu. Die Ursache für diesen offenkundigen Lernprozess liegt auf der Hand: die Katastrophe Judas. Damals hat man in dramatischer Weise die Erfahrung des kollektiven und geschichtlichen Schuldzusammenhangs gemacht, den es auch theologisch zu bewältigen galt. Das Sprichwort von den stumpfen Zähnen ist dafür einer der ersten Belege und zugleich einer der ersten Belege für das Bewusstsein des überindividuellen Schuldzusammenhangs überhaupt.“(Chr. Levin, Die Verheißung des neuen Bundes, FRLANT 123, Göttingen 1985, S. 46) Es ist eine überaus schmerzhafte Erfahrung: Ich bin hineinverflochten in eine Schuldgeschichte, der ich mich nicht entziehen kann. Im Nachkriegsdeutschland haben wir diese Erfahrung wieder und wieder diskutiert unter dem Stickwort: Kollektivschuld. Manch einer fordert bis heute deshalb einen Schlussstrich unter die ganze Geschichte.       

             Mein Vater, Jahrgang 1917, war Soldat. Einer von denen, die den Russlandfeldzug von Anfang an mitmachten. Lange Monate in vorderster Frontlinie in Stalingrad. Ein feinfühliger, sensibler Mann, der in Feuerpausen im Schützengraben manchmal seine Piccolo-Flöte hervor holte und auf ihr spielte. Ich vermag mir nicht vorzustellen, dass er in dieser Frontlinie ganz vorne nur Warnschüsse in die Luft abgegeben hat. Er wird Blut an den Händen gehabt haben. Es ist ein glückliches Geschick, dass er mit einem Kopfdurchschuss aus dem aufgegebenen Kessel Stalingrad ausgeflogen worden ist. Kaum geheilt wurde er nach Italien abkommandiert und mit seinem Regiment wiederholt in Partisanenkämpfe verwickelt. Wieder vermag ich mir nicht vorzustellen, dass er dort nur Rotwein getrunken hat und ab und zu in die Luft geschossen hat. Er wird an der Jagd nach Partisanen und Erschießungen beteiligt gewesen sein. Was er da erlebt hat, hat ihn über jedes erträgliche Maß hinaus belastet. Er konnte die individuelle Schuld, die er  sehr wohl empfunden hat, auch wenn er sie nie artikuliert hat, nicht bewältigen. Sie hat ihn immer wieder überwältigt. Er konnte ihr nicht entgehen und sie auch nicht auf ein überindividuelles Schuldsystem abwälzen. Ich bin an dem allem, an den Handlungen, nicht beteiligt, wohl aber davon berührt und in meinem Denken beeinflusst. Was er erlitten hat – nach dem Krieg – das ist Teil meiner Biographie.

Es kommt ja sehr darauf an, wer den Satz  sagt: Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden«. In welchem Zusammenhang. Das Sprichwort, das des HERRN Wort zitiert, läuft auf einen Entschuldigungsversuch der gegenwärtigen Generation hinaus. Wir sind nicht die, die das alles zu verantworten haben. Uns wird die Verantwortung für die Schuld früherer Generationen aufgebürdet. Wir bezahlen für die Sünden der Väter. Wahr ist: auch die gegenwärtige Generation kann nicht einfach aussteigen aus der Geschichte. Sie findet sich in Rahmenbedingungen vor. Sie tritt in die Fußstapfen und Fußspuren derer, die vor ihnen waren. Und übernimmt damit Wege, die schon seit langem ins Verderben führen.

Doch: Gott will das nicht gelten lassen. Dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel. Gott verwehrt diesen Ausweg aus der Verantwortung für die eigenen Entscheidungen, für das eigene Tun, das eigene Leben. Er akzeptiert die Ausrede nicht. Wir sind nicht die, die durch die Untaten früherer festgelegt sind und die gar nicht anders können. Aber wie sollte der mehr oder weniger fromme Jude nicht auch mit im Sinn haben:  „Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.“(2. Mose 20, 5-6) Keine Gleichwertigkeit in Gericht und Gnade, sondern der weit greifende Überschuss der Gnade wird hier schon angesagt.

Im Hintergrund der ganzen Debatte „steht die von der Wirklichkeit nach 587 v. Chr. aufgezwungene Einschätzung, dass sich die Schuld der Väter auswirkt und dass es keine Möglichkeit gibt, sich dieser Schuld zu entziehen.“ (K.F. Pohlmann, Der Prophet Hesekiel, Kap. 1 – 19, ATD 22,1, Göttingen 1996, S. 273) Von da aus ist es ein winzig kleiner Schritt zu dem Gedanken: wir sind nur Opfer der Verfehlungen der Väter. Wir tragen keine eigene Schuld.

 20 Denn nur wer sündigt, der soll sterben. Der Sohn soll nicht tragen die Schuld des Vaters, und der Vater soll nicht tragen die Schuld des Sohnes, sondern die Gerechtigkeit des Gerechten soll ihm allein zugutekommen, und die Ungerechtigkeit des Ungerechten soll auf ihm allein liegen.

             Diesen Gedanken tritt Gott schroff entgegen. Nur wer sündigt, der soll sterben. Keiner muss für eines anderen Sünde bezahlen. Jeder steht für sich allein. Es gibt keine Zurechnung von Generationenschuld. Auch keine Entlastung durch Generationenguthaben. Jeder stirbt für sich allein. „Jeder für sich erntet für  seine Gerechtigkeit göttlichen Lohn und jeder für sich hat auch die Folgen seiner Ungerechtigkeit zu tragen. Jeder Mensch ist sozusagen reichsunmittelbar zu Gott.“(G. Maier, Der Prophet Hesekiel, 1. Teil, Wuppertaler Studienbibel, Wuppertal 1998, S. 250)

             Der letzte Satz des Auslegers  – wir brauchen keine priesterliche Vermittlung, wir sind alle für uns selbst zugangsberechtig zu Gott –  ist zwar gut protestantisch, aber hier wohl doch noch nicht mit im Blick. Hier geht es darum, dass keiner in Haftung für fremdes Unrecht genommen wird. „Keiner hat an einer Erbschuld zu tragen, keiner hilft, neue aufzubürden; keiner muss für die Genossen einstehen, aber jeder für sich ohne Beschränkung, ohne Beschränkung sogar durch die Gnade, von der der Prophet doch alles für Israel erwarten wird.“(M. Buber, Der Glaube der Propheten, Heidelberg 1984, S. 230) Was wir hier lesen ist das Ende der alten generationsübergreifenden Solidaritätskonzeption und der Schritt zur Individualisierung von Schuld und Rettung. Immer nur der Einzelne ist es, der sich sein Geschick bereitet.

So sympathisch mir der Gedanke ist: Er wird der Wirklichkeit nicht gerecht, geht an ihr vorbei. Nicht alle, die im Fall Jerusalems zu Tode kommen, sind individuell schuldig. Da sind unbescholtene Leute dabei, Männer, Frauen, Kinder, die nur eine „Schuld“ haben: sie sind Jerusalemer. Sie sind Einwohner einer Stadt, die in einem Meer von Feuer, Gewalt und Blutrausch untergeht, die Opfer von Plünderungen werden, der Gewalt der Sieger Tribut zollen müssen. Von individueller Schuld im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist hier nicht die Rede. Und es wäre geradezu abstrus, schlussfolgern zu wollen: die davon gekommen sind, in die Gola, die sind die Schuldlosen, die Bewährten. Die umgekommen sind in Feuer und Sturm sind die allein Schuldigen, die Frevler.

21 Wenn sich aber der Gottlose bekehrt von allen seinen Sünden, die er getan hat, und hält alle meine Gesetze und übt Recht und Gerechtigkeit, so soll er am Leben bleiben und nicht sterben. 22 Es soll an alle seine Übertretungen, die er begangen hat, nicht gedacht werden, sondern er soll am Leben bleiben um der Gerechtigkeit willen, die er getan hat.

Es gibt die Chance zur Umkehr. Nicht abstrakt. Sondern jetzt. Heute. Das ist kein Wort in die Vergangenheit. Keine Erklärung: Hätten sie in Jerusalem damals… Es ist Wort an die Zuhörer des Hesekiel damals, in der Gola und an die Leser des Buches, wo immer sie sind, wann immer sie lesen: Du bist von Gott her nicht festgelegt auf deine Sünde. Du kannst dich neu ausrichten. Du kannst dich vom Gesetz leiten lassen, du kannst Recht und Gerechtigkeit üben. Einen neuen, anderen Weg einschlagen. Umkehr ist möglich.

 23 Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt? 24 Und wenn sich der Gerechte abkehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Unrecht und lebt nach allen Gräueln, die der Gottlose tut, sollte der am Leben bleiben? An alle seine Gerechtigkeit, die er getan hat, soll nicht gedacht werden, sondern wegen seines Treubruchs und seiner Sünde, die er getan hat, soll er sterben.

Wir würden heute sagen: Was für ein Bild habt ihr von Gott? Glaubt ihr wirklich, dass Gott mörderisch ist, ein Todesgott, der sich sadistisch daran erfreut, zu strafen, zu richten, umzubringen? Solch einer Betrachtung stellen sich diese Worte in den Weg: Gott hat Gefallen am Leben. An der Umkehr zum  Leben. Gott steht nicht auf Todesstrafe. Er steht auf Lebensbewährung. Die Lebensbewährung des Gottlosen ist Umkehr. Die Lebensbewährung des Gerechten ist Bleiben auf dem Weg der Gerechtigkeit, ist die Weigerung, sich auf Abwege ziehen zu lassen, ist der Widerstand gegen die Verlockungen des Unrechts, die raschen und leichten  Gewinn versprechen.

Es ist ein von der Seelsorge her wichtiger Hinweis: „In diesen Versen geht es nicht um die zeitweise Verstrickung in Sünde, wie sie auch in einem aufrichtigen Christenleben jeden Tag vorkommt, um zeitweilige Umwege, die wir im Leben machen. Vielmehr geht es um Grundentscheidungen und Grundtendenzen, die das ganze Leben prägen.“ (G. Maier,  aaO. S. 252) Wahr ist: Es gibt kein immer abrufbares Guthaben an gerechten Taten aus der Vergangenheit. Es gibt auch  keinen untilgbaren Schuldenstand aus der Vergangenheit. Es gibt das Hier und Jetzt und den Willen im Hier und Jetzt, den Weg der Gerechtigkeit zu suchen und auch wirklich zu gehen. Hier. Jetzt.

25 Und doch sagt ihr: »Der Herr handelt nicht recht.« So höret nun, ihr vom Hause Israel: Handle denn ich unrecht? Ist’s nicht vielmehr so, dass ihr unrecht handelt? 26 Denn wenn der Gerechte sich abkehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Unrecht, so muss er deswegen sterben; um seines Unrechts willen, das er getan hat, stirbt er. 27 Wenn sich dagegen der Ungerechte abkehrt von seiner Ungerechtigkeit, die er getan hat, und übt nun Recht und Gerechtigkeit, der wird sein Leben erhalten. 28 Denn weil er es gesehen und sich bekehrt hat von allen seinen Übertretungen, die er begangen hat, so soll er leben und nicht sterben.

           Jetzt wird eine Tendenz in diesen Worten deutlich. Sie sollen Gott vor dem Vorwurf schützen. Sie dienen der Abwehr von Anklagen, wie sie wohl nicht nur beim Fall Jerusalems, sondern auch in der Gola laut geworden sind. „Womit haben wir das verdient?“ fragen Menschen und geben sich selbst die Antwort: Gar nicht. Dann bleibt nur Gott als der Urheber ihres Unglücks übrig.  Diesen Anklagen stellt Gott sein differenziertes Umgehen entgegen. Gerechte, die den Weg der Gerechtigkeit verlassen, kommen auf dem Weg des Unrechts um. Und umgekehrt: Wer von falschen Wegen ablässt, der soll leben.   

             So tragen diese Worte dem Rechnung, dass es nicht nur schwarz oder weiß gibt, dass Gerechte nicht immer gerecht bleiben und Ungerechte nicht immer ungerecht. Es wird „dem Ungerechten die Möglichkeit der Abkehr von seiner Ungerechtigkeit zugestanden, während andererseits auch der unübersehbaren Möglichkeit der Abkehr auch des Gerechten von seiner Gerechtigkeit Rechnung getragen wird.“ (K.F. Pohlmann, aaO. S. 273)  Die Rollen sind nicht fest verteilt, schon gar nicht von Ewigkeit her schon festgelegt.

29 Und doch sprechen die vom Hause Israel: »Der Herr handelt nicht recht.« Sollte ich unrecht handeln, Haus Israel? Ist es nicht vielmehr so, dass ihr unrecht handelt?

             Noch einmal wird der Vorwurf Israels an Gott zitiert und zurückgewiesen, Es ist umgekehrt: Unrecht ist nicht auf der Seite und im Handeln Gottes, sondern Unrecht ist allein auf der Seite Israels.

 30 Darum will ich euch richten, ihr vom Hause Israel, einen jeden nach seinem Weg, spricht Gott der HERR. Kehrt um und kehrt euch ab von allen euren Übertretungen, damit ihr nicht durch sie in Schuld fallt. 31 Werft von euch alle eure Übertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? 32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben müsste, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.

Merkwürdig: die Zurückweisung der Anklage mündet nicht in einen Schuldspruch, sondern in einen Umkehr-Ruf, der sich mit einer Heilsansage verknüpft. Wobei mich vor allem diese Wendung überrascht: macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Können wir das denn? Neue Herzen machen, uns einen neuen Geist geben? Ich kann das nur so verstehen: Weil Hesekiel so an der Umkehr liegt, weil Gott so die Umkehr sucht, deshalb rückt er sie in diesen Worten als Möglichkeit Israels in den Vordergrund.

Hesekiel hofft auf Umkehr. Aber er sieht sie nicht mehr als die Umkehr ganz Israels. Er sieht in dem Rest, der hoffentlich auch aus diesem Untergang davon kommt, „nicht mehr eine bewahrte Lebensgemeinschaft der Getreuen, sondern zunächst nur eine Summe von Einzelnen: Frommen und Büßern.“(M. Buber, ebda.) Es ist aus der Situation dieser Generation geboren, die die Katastrophe durchleidet, in der manche untergehen und andere davon kommen:  Nicht mehr ganz Israel, sondern der einzelne Israelit, die einzelne Israelitin sind angesprochen.

Hier geht es nicht um eine Frage der Anthropologie. Ob Menschen sich ändern können oder nicht wird hier nicht verhandelt, auch nicht entschieden. Ob wir unverbesserlich sind. Das sind Gedanken, an denen sich die Theologie über Jahrtausende hin abarbeitet.  Sondern hier werden die Worte von einem anderen Interesse als dem der korrekten Anthropologie oder Theologie geleitet. Hier wird einfach die Tür weit aufgemacht: Gott freut sich an der Umkehr der Gottlosen. Ich habe keine Schwierigkeit mir vorzustellen, dass Jesus diese Worte aus Hesekiel tief in seinem Herzen getragen hat und dass er sie umgeformt hat in seinen Erzählungen vom Suchen des verlorenen Schafes und des verlorenen Groschen und von der Heimkehr des verlorenen Sohnes – Lukas 15.

Ich stimme dem Ausleger zu und lerne – gerne – von ihm: „Gott meint immer meine Generation, sein Wort trifft mich, ohne sich seinen Weg durch die Väter verstellen zu lassen. Ja, mehr noch: Er meint so unmittelbar mein Heute, dass auch mein Gestern mir den Weg nicht verstellen darf… Alle bleischwere „Lehre von der gerechten Vergeltung“ zerbricht unter dieser unerhörten Freiheit des göttlichen Lebensangebotes, das selbst mitten in ein schuldig gewordenes, rebellisches Leben ergeht. (W. Zimmerli, Ezechiel, BKAT XIII/1, Neukirchen 1969, S. 416)

 

Du heiliger Gott, Du legst uns nicht fest auf die fremde Schuld, auf die Schuld der Väter, auf die Schuld der Generationen vor uns. Du legst uns auch nicht fest auf unsere eigene Schuld.

Du ersparst es uns nicht, die Lasten der Vergangenheit zu tragen, auch die Belastungen, die wir ererbt haben.

Aber Du hältst daran fest: Euch allen eröffne ich den Weg der Umkehr. Euch alle rufe ich zu mir. Ich will euch meine Wege lehren. Ich will euer Herz. Ich will euch von Herzen. Amen