Unterwegs – Erwartet – Ermutigt

Johannes 14, 1 – 14

1 Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

            Es ist das Wesen des Glaubens, dass er in der Welt angefochten ist, dass er durch das Erschrecken hindurch muss. Wir sind noch nicht am Ziel. Noch ungeborgen geborgen im Glauben.

           So ruft Jesus die Jünger aus dem Erschrecken, über das Erschrecken hinaus. Er ruft zum Glauben. An Gott, an ihn selbst. Das fällt in eins. Es sind nicht zweierlei „Glauben“. Es ist der eine Glauben, der im Glauben an Gott Jesus erkennt und im Glauben an Jesus Gott erkennt. Anders gibt es den Glauben nicht. Wer sich von Jesus abwendet, ihm nicht glaubt, der verliert Gott. „Weil der Glauben an Gott nur durch Jesus vermittelt sein kann, so muss der Glaubende wissen, dass er mit dem Glauben an Jesus auch den Glauben an Gott preisgeben würde.“ (R. Bultmann, Das Evangelium des Johannes, Kritisch-Exegetischer Kommentar über das Neue Testament, Göttingen 1957; S.463) Das ist die Sicht des Johannes-Evangelium.

2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? 3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.

            Aber nun die Verheißung, die den Ruf zum Glauben füllt. Nun die Auskunft über das Ziel. Das Vaterhaus Gottes. Kein exklusiver Wohnsitz nur für Jesus. Das ist sein Weg, dass er voraus geht, durch den er Quartiermeister ist für seine Jünger, für die Seinen. In diesem Vaterhaus Gottes ist Platz. Für viele. Denn es hat viele Wohnungen. Und es ist der Wille des Vaters und auch des Sohnes, dass das Haus voll werde(Lukas 14,23), dass keine Wohnung leer stehen bleibt. Gott will keinen Immobilien-Leerstand.

            Wäre da kein Raum bei Gott, kein Platz, wie könnte Jesus das versprechen. Es ist eine Zusage: diese Wohnungen sind für Euch. Nicht nur für die Engel. Für euch irdische, unvollkommene Leute. Und weil ihm so viel daran liegt: Ich komme wieder. Ich will euch bei mir. „Wo ich bin, da soll mein Diener auch sein“ (12,26) hat er ihnen früher gesagt. Und jetzt: Ihr sollt sein, wo ich bin. Wie immer man sich das vorstellen mag – wir haben eine Bleibe bei Jesus.

            „Es ist ein Raum bei mir, da sollst du stehen.“ (2. Mose 33, 21) Das war die Antwort Gottes an Mose, als der darum bat, Gott sehen zu dürfen. Hier: Ein bleibende Stätte im Vaterhaus Gottes. „Ein Bau im Himmel, ewig, von Gott erbaut“ (2. Korinther 5,1) – so beschreibt Paulus seine Hoffnung. „Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen“ (Epheser 2, 19) sagt sein Schüler. Immer geht es um die Hoffnung über die Zeit hinaus. Um das, worauf wir hinleben, schon heute.  

4 Und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr.

            Jetzt ist alles gesagt. Jetzt können sie es wissen. Wenn sie zugehört haben, wenn ihnen die Augen und Ohren aufgegangen sind, wenn ihnen die Worte ins Herz gefallen sind. Jetzt müssten sie es doch verstanden haben, begriffen. Jetzt müsste ihnen doch das Herz aufgehen vor Freude.

5 Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen?

            Diesmal ist es nicht Petrus. Diesmal ist es Thomas, der Zwilling. Der, neben den wir zu stehen kommen als seine Zwillinge. Er gibt es zu: Ich verstehe nichts. Ich weiß nichts. Ich sehe da keinen Weg. Wie soll ich es wissen – ich, der ich von der Erde (3,31) bin.

6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

            Kein Vorwurf an Thomas. Aber ein Wort, das alles aufschließt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Es ist, als würde Jesus den Vorhang öffnen. Offenbarungsrede. Er gibt sich zu erkennen.

            Ich leihe mir Worte, die sagen, was ich gerne sagen möchte: „Alles, was der Christ hofft, hängt an der Person Jesu Christi. … Also nicht: Ich zeige euch den Weg – sondern: Ich bin der Weg. Auch nicht: ich verkündige euch die Wahrheit – sondern: ich bin sie. Und nicht: Ich vermittle euch das Leben – sondern: Ich bin euer Leben.“ (G.Voigt, Licht – Liebe – Leben, Das Evangelium nach Johannes, Göttingen 1991, S.216)

            In ihm kommt uns Gott entgegen. In ihm sehen wir die Wahrheit Gottes, die unser Leben trägt. In ihm haben wir das Leben, weil er sich uns schenkt. Es gibt eine Lesart dieser Worte, die so klingt: Mache Du Dich auf den Weg, suche ihn, suche die Wahrheit, suche das Leben. Suche das alles bei Jesus – und du wirst es finden.

            Ich lese ein klein bisschen anders. In Jesus hat sich Gott zu uns auf den Weg gemacht. In ihm zeigt er uns seine Wahrheit und kommt mit ihr auf uns zu. In ihm bringt er uns das Leben, durchdringt unser Leben mit seinem Leben. Ich muss nichts mehr tun. Ich muss nur noch sein Tun an mir geschehen lassen. Es mir gefallen lassen. An diesen Gott auf dem Weg zu mir glaube ich – der mir und meinem Suchen immer schon voraus ist. Der mir und meinem Streben nach Wahrheit immer schon verlässlichen Grund, Wahrheit gibt. Der in meine Vergänglichkeit seine Ewigkeit, sein Leben hinein legt.

8 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns.

            Philippus, nach dem Johannes-Evangelium der Erste, den Jesus selbst gerufen hat. Seitdem ist Philippus mit ihm auf dem Weg, hat ihn kennen gelernt. Seine Worte gehört, seine Zeichen gesehen. Aber er hat immer „nur“ Jesus vor Augen gehabt. Darum steht er vor diesem Satz Jesus „Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen“.(14,7) wie vor einem großen Rätselwort. Er versteht es nicht.

            Vielleicht muss man sagen: Er kann es auch gar nicht verstehen. Denn er schaut ja, wenn er nach Gott ausschaut, nach dem unsichtbaren, dem unbegreiflichen, dem jenseitigen Gott aus. Dem Transzendenten. Der Transzendenz. Er hat es ja gelernt als Jude: „Mein Angesicht kannst du nicht sehen, denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.“ (2. Mose 33, 20) Wie also sollte er in dem Jesus vor seinen Augen Gott, den Vater, sehen können? Und so wie Philippus schauen wir alle nach dem unsichtbaren Gott aus, dem Gott, den wir nie begreifen können.

            Ein Wort zur Ehrenrettung des Philippus und aller fragenden Jünger. „Eine törichte Bitte“ nennt Bultmann die Bitte des Philippus. (R. Bultmann, aaO.; S.469) Ich sehe das anders. Sie fragen immerhin, wenn sie etwas nicht verstehen. Erst recht, wenn sie nicht verstehen können, weil sie ja von der Erde (3,11) sind. Wie sollen sie den sehen können in seiner Wirklichkeit, der von oben (3,319 ist? Darum ist ihr Fragen großartig. Viel zu oft fragen wir nicht, schlucken unsere Fragen ungefragt herunter. Es ist uns nicht klar, was ist, aber wir fragen nicht. Wir finden uns ab, suchen vielleicht auch noch nach eigenen Antworten, aber wir fragen nicht. Der Glaube an Gott aber fängt ganz oft mit dem offenen, ehrlichen Fragen an.

            Gott hält es aus, dass wir ihn frag-würdig finden. Mehr noch: Er legt seine Verheißung auf unser Fragen.

           „Denen, die Gott suchen, denen wird das Herz aufleben.“   Psalm 69,33

            Suchen, nach Gott fragen, sich ausstrecken nach ihm. Darum ist es richtig, dass Philippus sagt: Zeige uns den Vater. Von sich aus wird er nicht sehen können. Ihm müssen die Augen geöffnet werden. Das also ist seine, des Philippus Bitte: „Öffne uns die Augen!“ Es ist auch meine Bitte.

9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir?

            Es ist, so denke ich, keine Enttäuschung, die Jesus so fragen lässt. Weit eher ist es ein liebevolles ihn an der Hand nehmen. Zugleich ist es auch ein Trost für alle die, die schon lange Christen sind und sich immer noch fragend, suchend wie am Anfang erleben. Man kann lange mit Jesus unterwegs sein und hat doch immer noch das Gefühl: Ich kenne ihn nicht wirklich.

            Auf seine Weise ist Luther mit dieser Erfahrung umgegangen, dass wir immer Anfänger sind im Glauben und wären wir auch schon 100 Jahre alt.

  „Das Leben ist nicht ein Frommsein,
sondern ein Frommwerden
nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden
nicht ein Sein, sondern ein Werden
nicht eine Ruhe, sondern eine Übung
Wir sind’s noch nicht wir werden es aber
Es ist noch nicht getan oder geschehen es ist aber im Gang und im Schwang
Es ist nicht das Ende, es ist aber der Weg.“

            Wer mich sieht, der sieht den Vater! Das ist der Anspruch Jesu. Im Sehen auf mich seht ihr Gott. Den Vater, sagt Jesus. „Euer Gott-über-den-Sternen oder euer mit der Dynamik des Weltprozesses identischer Gott, überhaupt euer gedachter und abstrakter Gott, das ist gar nicht Gott.“(G. Voigt,aaO.; S.217) Ihr habt den Ewigen, den Unsichtbaren, den Schöpfer des Himmels und der Erde, den Vater vor Augen – in mir.

            Das ist die Herausforderung schlechthin, vor die uns das Johannesevangelium stellt. „Darin ist Jesus der Offenbarer, dass in ihm der Vater gegenwärtig ist; haben die Jünger ihn erkannt, so werden sie auch den Vater erkennen.“ (R. Bultmann, aaO.; S. 469) Das Johannesevangelium verlangt uns ab zu glauben, dass in einem Menschen, geboren in Raum und Zeit, unter das Gesetz getan (Galater 4,4) und unter die römische Herrschaft in Palästina, gestorben am Kreuz, Gott selbst sichtbar geworden ist, anschaulich, Hand und Fuß bekommen hat. Es mutet uns zu, dass wir an einen Gott glauben, der alle menschlichen Bedürfnisse und Begrenzungen erfahren hat. Es mutet uns zu, dass in einer geschichtlichen Figur die ewige Wahrheit aufleuchtet.

            Damit legt sich das Johannes-Evangelium mit den Gesetzen unserer Logik an. „Zufällige geschichtliche Ereignisse können nicht ewige Wahrheit sein.“ (E. Troeltsch) Aber genau das behauptet das Johannes-Evangelium. Und genau das zieht sich vom Prolog (1,1-18) an durch das ganze Evangelium als ein roter Faden: Mehr noch. Das ist kein Prädikat, das die Gemeinde Jesu beilegt, mit dem sie seine Bedeutung aussagen möchte – es ist, so Johannes, das Zeugnis des Sohnes selbst.

Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke. 11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.

            Wort und Werk Jesu – beides kommt aus dem Vater, aus der Einheit seines Willens mit dem Willen des Vaters. „In allem, was der Sohn in der von ihm abgefallenen Schöpfung tut, handelt Gott selber. Sein Wort ist Gottes Wort und sein Wirken ist Gottes Wirken!“(S. Schulz, Das Evangelium. nach Johannes, NTD 4, Göttingen 1975. S. 186) Darum ruft Jesus zum Glauben – nicht an irgendwelche Sachverhalte, sondern an sich selbst. Es sind auch keine zeitlosen Worte, keine zeitlosen Wahrheiten – ρήματα – Worte in die Zeit spricht Jesus, die die Jünger hören und denen sie trauen dürfen.

            Und: Der Glaube an Jesus nimmt dem Vater nichts von seiner Herrlichkeit, sondern mehrt sie. In allem Wirken und Sagen Jesu ist der Vater am Werk. Darum auch ist der Glaube um der Werke willen kein minderer Glaube, sozusagen „wundersüchtig“, sondern es ist der Glaube, der auch in den Werken Gott, den Vater, am Werk sieht.

12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.

            Der Blick weitet sich – über den Abend hinaus auf den Weg der Gemeinde Jesu. Diese Worte gelten nicht nur den Jüngern (und Jüngerinnen), sie gelten der Gemeinde aller Zeiten. Das Werk Jesu geht weiter. Darauf liegt der Ton. Es findet seine Fortsetzung im Handeln der Jünger. Für das Werk Jesu und die Werke der Jünger steht das gleiche griechische Wort: έργα. Das Neue Testament hat nicht so viel Angst vor den Werken wie wir Evangelischen sie im Allgemeinen haben – zumindest wenn es um „gute Werke“ geht. Und Jesus traut es seinen Jüngern zu, dass sie seine guten Werke fortsetzen.

            Das berührt sich ja durchaus auch mit dem Blick der anderen Evangelisten. Wenn Jesus nach Matthäus und Lukas seine Jünger aussendet, so gibt er ihnen einen Auftrag: „Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbei gekommen. Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt böse Geister aus.“(Matthäus 10, 7-8, ähnlich Lukas 9, 1-2) Das ist als Auftrag exakt das, was Jesus selbst tut. Er setzt also im Tun der Jünger das eigene Handeln fort. Er weitet den Aktionsradius, vervielfältigt seine Wirkung.

            Das mag reichen, um die größeren Werke zu verstehen. Es geht nicht um eine Überbietung der Werke Jesu, sondern um ihre Vervielfältigung in die Welt hinein. Ob die „Welt“ hinter dem Tun der Jünger, der Gemeinde, immer den erhöhten Herrn am Werk sieht, steht auf einem anderen Blatt. Sie handeln ja immer als die, die wissen und ihm glauben: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (15, 5)  

            Der Ermöglichungs-Grund für diese Werke ist das Gehen Jesu zum Vater. Weil er beim Vater ist, können seine Jünger seine Werke tun. „Wahrscheinlich meint Johannes, dass der erhöhte Christus selbst – aus dem begrenzten Erdenwirken herausgetreten – die Schlüsselstellung im Himmel und auf Erden gewinnt, von da aus im Tun seiner Jünger   wirkt und die Gebete seiner Kirche zu seiner Sache macht.“ (G. Voigt, aaO.; S. 218)

            Fast wie von selbst drängt sich eine Parallele auf: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28, 18 – 20) Auch hier: Es ist sein Weg zum Vater, in die Macht Gottes, der für die Jünger den Weg in die Welt frei macht.

13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. 14 Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

            Dieser Weg zum Vater ist auch die sachliche Voraussetzung des Betens zu Jesus. Weil er beim Vater ist, deshalb geht das Beten seiner Jünger nicht in eine andere Richtung, wenn es in seinem Namen geschieht. Und weil sie in ihm den Vater suchen, deshalb kann Jesus auch sagen: das will ich tun. Gleich zweimal. Sozusagen bekräftigend. Der Sohn und der Vater stehen nie in Konkurrenz.

            Das Gebet zum Vater nimmt dem Sohn nichts von seiner Herrlichkeit, das Gebet zum Sohn dem Vater nicht. An dieser Stelle gibt es viel überflüssigen und schädlichen Skrupel, weil die Freude am Gebet verloren geht in der Angst, ob denn die Anrede an den Vater oder an den Sohn die Richtige ist. Wer so Leuten Angst macht, hat nicht viel verstanden von der Freiheit, die in Christus ist und nichts von der Einheit zwischen dem Vater und dem Sohn.

Gott
Du hast Dich aufgemacht für uns
wendest uns Dein Angesicht zu
zeigst uns Dein Herz
damit wir Dich erkennen und Dir trauen

Du hast Dich aufgemacht
hast das Leben mit uns geteilt
Mensch unter Menschen
vertraut mit Hunger und Durst
Angst und Freude
Lust und Schmerz –
Weggefährte in der Zeit

Du hast Dich aufgemacht zu uns
schenkst uns Deine Nähe
nimmst uns den langen Weg nach Hause ab
den wir doch nicht wissen –
kommst uns entgegen

Weil Du Dich aufgemacht hast für uns
zu uns
können wir uns auch aufmachen
auf den Weg Dir entgegen
miteinander
trauend auf Deine Wahrheit
hoffend auf das Leben
das Du eröffnest. Amen